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Kommentare aus der Branche Deshalb würden Ingenieure nochmal Kunststofftechnik studieren

Von Dominik Bechlarz 9 min Lesedauer

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Ingenieure der Kunststoffbranche verraten in ihren Kommentaren, warum ein Ingenieurstudium auch heute noch immer attraktiv ist.

Die Kunststofftechnik bietet viel Raum um sich zu verwirklichen. (Bild: Geralt – Pixabay)
Die Kunststofftechnik bietet viel Raum um sich zu verwirklichen.
(Bild: Geralt – Pixabay)

Der "Wertstoff" Kunststoff ist unverzichtbar für das reibungslose Funktionieren unserer Welt. Ohne Kunststoff gäbe es keinen Fortschritt in Themen wie der Reduzierung von Lebensmittelabfällen, der Energie- oder Mobilitätswende. Kunststoff ist der entscheidende Gestaltungsfaktor in diesen Bereichen.

Die Expertise von Ingenieurinnen und Ingenieuren der Kunststofftechnik ist dabei von entscheidender Bedeutung. Doch bereits jetzt gibt es einen Mangel an Fachleuten. Die Zahl der eingeschriebenen Studenten in den entsprechenden Studiengängen deutscher Hochschulen nimmt rapide ab. Eine Kehrtwende ist in naher Zukunft noch nicht absehbar. Wir haben uns in der Branche umgehört und zahlreiche Stimmen von Ingenieuren gesammelt, welche die Faszination für dieses Berufsfeld teilen.

"Kunststoffingenieur – Mehr als nur ein Beruf"

Für Gottfried Hausladen war der Weg in die Kunststofftechnik eine natürliche Fortsetzung seiner Ausbildung zum Kunststoffformgeber. Schon damals faszinierte ihn die Vielfalt der Kunststoffe und ihrer Verarbeitungstechniken.

Gottfried Hausladen ist seit 26 Jahren begeisterter Kunststoffingenieur. (Bild: Wittmann Gruppe)
Gottfried Hausladen ist seit 26 Jahren begeisterter Kunststoffingenieur.
(Bild: Wittmann Gruppe)

Wie er letztlich sowohl Projekt- und Vertriebsingenieur als auch Produktionsleiter und Produktentwickler wurde, erfahren Sie hier.

"Meine Reise zur Kunststofftechnik"

Als Sohn einer handwerklich geprägten Familie ist Dominik Hilz früh mit Technik und praktischen Arbeiten in Kontakt gekommen. Sein Vater, Schreiner von Beruf, prägte seine Interessen, und auch seine Schwester, die in der Entwicklung von transdermalen therapeutischen Systemen tätig ist, trug hierzu bei.

Dominik Hilz, Market Segment Manager Medical Applications bei Kraiburg TPE.(Bild: Kraiburg TPE)
Dominik Hilz, Market Segment Manager Medical Applications bei Kraiburg TPE.
(Bild: Kraiburg TPE)

Der ausschlaggebende Moment für seinen Entschluss Kunststofftechnik zu studieren kam von einem Bekannten, der ihm von seinem Studium ebenjener Fachrichtung in Rosenheim erzählte. Wohin ihn dieser Entschluss führte, erfahren Sie hier.

"Kunststoff – Werkstoff der Zukunft"

Dass ihr Studium mehr und mehr an Attraktivität verliert, können Ingenieure der Kunststoffbranche nicht nachvollziehen. Diesmal äußert sich Paul Zwicklhuber dazu. Der Teamleiter Leichtbau bei Engel erklärt, warum er erneut Kunststofftechnik studieren würde.

Seit über 11 Jahren bei Engel tätig: Paul Zwicklhuber. (Bild: Redaktion)(Bild: Redaktion)
Seit über 11 Jahren bei Engel tätig: Paul Zwicklhuber. (Bild: Redaktion)
(Bild: Redaktion)

Vor seinem Studium absolvierte er eine Lehre zum Werkzeugmacher und Kunststofftechniker. Wie er letztlich im Hörsaal landete, erfahren Sie hier.

„Kunststoff an sich ist weder gut noch böse“

Das Ingenieurstudium hat an Attraktivität verloren. Das können die Ingenieure der Kunststoffbranche nicht nachvollziehen. In ihren Kommentaren lesen Sie weshalb. Diesmal äußert sich Michaela Plank, freiberufliche Ingenieurin und Generalsekretärin Österreichischer Carbon Cycle. Sie betont unter anderem die Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten in der Kunststofftechnik: Ob in der Automobilindustrie, Medizintechnik, Sportartikelherstellung oder in der Entwicklung nachhaltiger Materialien – Kunststoffe übernehmen in nahezu jedem Bereich ihre Rolle.

Michaela Plank, Generalsekretärin Österreichischer Carbon Cycle und Inhaberin MPlank e.U. (Bild: Redaktion)
Michaela Plank, Generalsekretärin Österreichischer Carbon Cycle und Inhaberin MPlank e.U.
(Bild: Redaktion)

Weshalb die amerikanische Action-Serie MacGyver sie an die Montanuniversität Leoben in der Steiermark führte, erfahren Sie hier.

"Kariertes Hemd und Raucher? Das müssen Ingenieure sein?!"

Bernhard Hennrich, Gruppenleiter Forschung Spritzgießen am SKZ in Würzburg.(Bild: SKZ)
Bernhard Hennrich, Gruppenleiter Forschung Spritzgießen am SKZ in Würzburg.
(Bild: SKZ)

In einer der ersten Vorlesungen des Studenten Bernhard Hennrich zeigte sein Professor dem Auditorium eine Karikatur von einem Pausenhof, in dem Menschen der unterschiedlichen Berufszweige illustriert waren. Freilich kann er sich heute nicht mehr an alle Berufszweige erinnern, aber einige blieben in guter Erinnerung.

Neben den Ingenieuren, die als Gruppe beim Rauchen mit karierten Hemden dargestellt waren, gab es noch die auf der Wiese liegenden Sozialpädagogen und die Kaufleute, die an ihren Pausenbroten mümmelten. Hennrich trägt keine karierten Hemden und ist Nichtraucher. Weshalb er sich doch für das richtige Studium entschieden hat, erfahren Sie in diesem Artikel.

"Sag niemals nie!"

Dass ihr Studium mehr und mehr an Attraktivität verliert, können Ingenieure der Kunststoffbranche nicht nachvollziehen. In ihren Kommentaren unserer Reihe wird dies thematisiert. Dieses Mal äußert sich dazu Dr.-Ing. Patrick Messer, Bereichsleiter Anwendungstechnik, Kundendienst und Produktion bei BOY. Als er sich an der RWTH Aachen für den Bachelor in Maschinenbau einschrieb, wusste er noch nicht, welche Vertiefungsrichtung es einmal werden sollte. Die Antwort auf diese und weitere Fragen lesen Sie hier.

Bereichsleiter Anwendungstechnik, Kundendienst und Produktion bei BOY: Dr.-Ing. Patrick Messer. (Bild: Dr. Boy)
Bereichsleiter Anwendungstechnik, Kundendienst und Produktion bei BOY: Dr.-Ing. Patrick Messer.
(Bild: Dr. Boy)

"Kunststofftechnik ermöglicht den echten Unterschied"

Das Ingenieurstudium hat an Attraktivität verloren. Das können die Ingenieure der Kunststoffbranche nicht nachvollziehen. In ihren Kommentaren lesen Sie weshalb. Diesmal steht Tim Neckermann, Application Development Engineer bei Teknor Germany, im Fokus. Dass er einen technischen Studiengang belegen wollte, wusste er sofort. Wieso er sich für Kunststoff- & Elastomertechnik entschied, erfahren Sie in unserer Reihe. Hier klicken, um weiterzulesen.

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Tim Neckermann, Application Development Engineer bei Teknor Germany. (Bild: Teknor)
Tim Neckermann, Application Development Engineer bei Teknor Germany.
(Bild: Teknor)

"Die Früchte der Ingenieursarbeit in der Kunststofftechnik wachsen in der Regel in großen Mengen"

Dr.-Ing. Stefan Caba, Head of Innovation Area Sustainable Vehicle Development, EDAG Engineering, Fulda(Bild: Redaktion)
Dr.-Ing. Stefan Caba, Head of Innovation Area Sustainable Vehicle Development, EDAG Engineering, Fulda
(Bild: Redaktion)

Kunststofftechnik war für mich als Studiengang optimal, denn mit den Leistungskursen Chemie und Physik gibt es wohl kaum eine passendere Wahl. Gerade die Möglichkeiten, die sich im Leben daraus entwickeln können, waren zudem ausschlaggebend. Kunststoff war und ist ein immer vielfältiger werdender Werkstoff, der einfach nicht mehr wegzudenken ist und auch nicht weggedacht werden muss. Für mich war klar, dass es ein Wachstumsmarkt ist und ich gerne wissen würde, wie die Dinge, die ich täglich sehe, hergestellt werden. Erfahren Sie mehr...

"Der Weg zum Kunststoffingenieur hat sich von alleine ergeben"

Florian Aichberger, Geschäftsführer, Simpatec (Bild: Simpatec)
Florian Aichberger, Geschäftsführer, Simpatec
(Bild: Simpatec)

Ergangen ist es mir wie vielen nach der Pflichtschule. Eine der größten Entscheidungen des Lebens steht an, die Welt steht einem offen und bietet so viele Möglichkeiten. So viele spannende Themen, die man am liebsten alle machen möchte. Eins war für mich sofort klar, ich wollte direkt ins Berufsleben einsteigen und deswegen habe ich mich für eine Lehre im IT-Bereich entschieden. Wie es der Zufall wollte, bin ich bei einem Werkzeugmacher gelandet. Schon nach kurzer Zeit wusste ich, dass ich mehr wollte.

Wie und wann Florian Aichberger, Geschäftsführer von Simpatec bei der Kunststofftechnik gelandet ist, erfahren Sie hier.

"Alte Denkmuster überwinden und Neues wagen"

Peter Barlog, geschäftsführender Gesellschafter, Barlog Plastics. (Bild: Barlog Plastics)
Peter Barlog, geschäftsführender Gesellschafter, Barlog Plastics.
(Bild: Barlog Plastics)

Im vergangenen Sommer hatte ich die Gelegenheit zu etwas, was einem als Unternehmer und Familienvater selten vergönnt ist: Ich traf mich mit einigen alten Freunden im Kölner Park, genoss ein leckeres Kölsch und die warme Sonne. Während des Treffens gesellten sich auch alte Bekannte dazu, die ich schon seit weit über 10 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Nach herzlichen Begrüßungen kam schnell das Thema auf, was jeder von uns heute beruflich macht. Dabei fiel die Frage: "Bist du eigentlich immer noch in der Plastikindustrie tätig? In Zeiten der Umweltprobleme, die durch Plastikmüll verursacht werden, will doch heute niemand mehr etwas damit zu tun haben." Oder doch?

Warum habe ich mich für ein Kunststofftechnikstudium entschieden?

Sarah Hufer, Assistenz der Geschäftsführung, Hufer Kunststofftechnik (Bild: Hufer Kunststofftechnik)
Sarah Hufer, Assistenz der Geschäftsführung, Hufer Kunststofftechnik
(Bild: Hufer Kunststofftechnik)

Mir wurde schon häufig die Frage gestellt, warum ich unbedingt "Plastik" studieren möchte, beziehungsweise habe. Als würde ich damit gleich jeden Umgang und jede Verwendung von Kunststoff unterstützen. Bevor ich das Studium begonnen habe, war mir nicht bewusst, dass so viele Menschen eine negative Konnotation mit dem Werkstoff verbinden. Da ich selbst in einer kunststoffstarken Region aufgewachsen bin, habe ich Kunststoff schon immer aus einer anderen Perspektive betrachtet.

Gerade wegen des schlechten Rufs ist ein Beruf im Bereich der Kunststofftechnik sehr interessant. Denn hier können wir wirklich etwas verändern! Kunststoff ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken, doch es fehlt häufig an Alternativen, die tatsächlich nachhaltiger sind. Da der Verzicht auf Kunststoff nicht zwangsläufig zu einer nachhaltigen Lösung führt. Hier weiterlesen...

"Ein klares JA zum Studiengang Kunststofftechnik!" von Dipl.-Ing. Heiko Köferl

Dipl.-Ing. (FH) Heiko Köferl, Geschäftsführer Koeferl-Consulting, Pfungstadt. (Bild: Heiko Köferl)
Dipl.-Ing. (FH) Heiko Köferl, Geschäftsführer Koeferl-Consulting, Pfungstadt.
(Bild: Heiko Köferl)

BWL sollte der Studiengang sein, den Dipl.-Ing. Heiko Köferl, Geschäftsführer Koeferl-Consulting, Anfang der 1990er in Würzburg studieren wollte. Doch die Idee hatten noch mehr junge Menschen und so landete er auf der Warteliste… Doch warten wollte er nicht und bewarb sich für Kunststofftechnik und wurde genommen. Nach nun 25 Jahren im Projekt-, operativen und Prozessentwicklungsgeschäft in der Spritzgiesstechnik sagt er, dass der einstige Zufall zur Berufswahl das Beste war, was ihm hatte passieren können. Hier erfahren Sie warum.

Dr.-Ing. Robert Vaculik

Bei Dr.-Ing. Robert Vaculik, Inhaber Vaculik Consulting, Konstanz, war damals die Begeisterung für Technik der Hauptmotivator für ein Ingenieurstudium - allerdings zunächst im Maschinenbau. Das Interesse für Kunststoff kam erst viel später, wie er verrät.

"Was wollte man damals nicht alles aus Kunststoff machen? Einiges ist umgesetzt worden, einiges ist als Vision auf der Strecke geblieben, aber die Mehrzahl der Innovationen ist tatsächlich im wenig sichtbaren Detail entstanden." Was er noch zu sagen hat, lesen Sie hier.

Dipl.-Ing. (FH) Robert Benker

Er war Jahrzehnte lang in der Spielwarenindustrie aktiv. Für ihn sprechen "unzählige Gründe für ein Studium der Kunststofftechnik", wie er verrät.

"Während des Studiums zeigte sich, wie vielfältig und breit Kunststofftechnik wirklich aufgestellt ist. Scheinbar unbegrenzt ist die Anwendungsvielfalt in den Bereichen Automobil, Medizin, Baustoffe, Gerätebau, Konsumgüter, Verpackung und noch viele mehr. Dazu kommt natürlich der riesige Bereich der unterschiedlichsten Verarbeitungsmethoden, die für die jeweilige Problemlösung zur Verfügung stehen, das Gebiet der Polymerchemie und die sinnvolle sowie maßgeschneiderte Nutzung der individuellen Eigenschaften von Kunststoffen." Doch lesen Sie selbst.

Michael Däbritz, Geschäftsführer Varioplast, und sein Sohn, Pierre Däbritz, Assistenz der Geschäftsleitung

Hier ein kurzer Auszug, warum sich die beiden für ein Studium der Kunststofftechnik entschieden haben.

Michael Däbritz: "Rückblickend bin ich froh diesen Weg eingeschlagen zu haben. Denn es gibt kaum ein anderes Berufsfeld, in dem man mit so vielen unterschiedlichen Themen befasst ist und gestalterisch tätig sein kann. Es ist mehr als schade, dass in der öffentlichen Wahrnehmung der Kunststoff an sich und damit die Kunststofftechnik nicht den guten Ruf genießt, den sie verdient. Schließlich müsste heute jeder wissen, dass unsere moderne Zivilisation ohne Kunststoff weder satt werden würde, praktisch keine medizinische Versorgung hätte, nicht mobil wäre und weder über Telekommunikation noch Windkraft sinnvoll einsetzen könnte. Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Selbst wenn sich Kunststoff in Randbereichen durch andere Werkstoffe substituieren ließe, wäre auch dies ohne immense Steigerung des CO2-Footprints nicht möglich."

Pierre Däbritz: "Kunststoffe sind omnipräsent in unserem Alltag und ihre Rolle in verschiedensten Industriebereichen ist unaufhaltsam gewachsen. Ein Studium im Bereich Kunststofftechnik eröffnet nicht nur ein tiefgreifendes Verständnis für die Faszination und Vielseitigkeit dieser Materialien, sondern bietet auch die Möglichkeit, an der Gestaltung zukunftsweisender Innovationen insbesondere für den Erhalt unserer Umwelt teilzuhaben. Von der Entwicklung nachhaltiger Materialien bis hin zur Revolutionierung industrieller Prozesse, bietet die Kunststofftechnik ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Menschen, die Ihre Zukunft mitgestalten wollen."

MBA & Eng. Sven Otterbein, Studienrat, Berufliche Schulen Gelnhausen

"Als Kunststoffingenieur war ich unter anderem beim Auslegen von Stoßfängerwerkzeugen beteiligt. Es ist beeindruckend, wenn ein 50 t Werkzeug in eine 4.000 t Spritzgießmaschine eingebaut wird und dann alles präzise und mit einer enormen Geschwindigkeit funktioniert. Mein Wissen konnte ich auch bei der Entwicklung neuer Spritzgieß-, Extrusion- oder Blasformprozesse einbringen. Ich reiste um die Welt und durfte in Mexiko, Portugal, Italien und China Werkzeuge bemustern und neue Verfahren einführen, die Kolleginnen und Kollegen schulen und bei Fragen weiterhelfen. Nach einiger Zeit ergab sich für mich die Möglichkeit, bei der Entwicklung von elektrisch leitfähigen Kunststoffen mitzuwirken. Diese Materialien haben wir dann für die Herstellung von Elektroden für Redox-Flow-Batterien verwendet. Diesmal hieß es also Compoundieren, Extrudieren, Pressen, Kalandrieren und Schweißen."

Dipl.-Ing. (FH) Frank Schemm, Aerospace, Advanced Air Mobility, Automotive – Market Development, Victrex Europa

Frank Schemm stieg in den 90er Jahren in die Arbeitswelt als Jungingenieur ein: "Die meisten zukunftsorientierten Technologien sind ohne Kunststoffe gar nicht umsetzbar, da Werkstoffeigenschaften gefordert werden, die traditionelle Materialien gar nicht bieten können. Wo früher Leistungsfähigkeit, Preis und Lieferfähigkeit an erster Stelle standen, werden heute Nachhaltigkeitsaspekte bei der Materialauswahl, der Konzeptvalidierung und Entwicklung eines neuen Produktes von Anfang an zwingend berücksichtig. Dabei spielen Lebensdauer, energieschonende Herstellung, Reduzierung des Materialmixes, Recycling- oder Reparaturfähigkeit, Abfallminimierung oder der CO2-Fußabdruck der eingesetzten Werkstoffe eine wichtige Rolle."

Ing. grad Kunststofftechnik Helmut Hofmann

Helmut Hofmann verrät in seinem Kommentar, was den Beruf des Ingenieurs der Kunststofftechnologie so interessant macht.

"Ich habe mich 1974 wegen dieser Vielseitigkeit für das Studium der Kunststofftechnik entschieden – Maschinenbau, Werkzeugtechnik und Chemie – unterschiedlichste Disziplinen unter einem Dach. Es war für mich bis heute eine gute Wahl für ein Wirken in einer interessanten und weit verzweigten Branche. In allen Bereichen durfte ich – einst mit dem Rechenschieber begonnen – in allen Bereichen in die KI-Zeit hineinwachsen."