Kommentar
"Die Kunststoffindustrie in Mitteldeutschland gerät unter Druck"

Ein Kommentar von Dr. Daniela Pufky-Heinrich, Abteilungsleitung Technologieökonomie- und Nachhaltigkeitsanalyse am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS 4 min Lesedauer

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Dr. Daniela Pufky-Heinrich, Abteilungsleitung Technologieökonomie- und Nachhaltigkeitsanalyse am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Halle bezieht exklusiv in PlastXnow Stellung zum Ausstieg von Dow aus dem Steamcrackergeschäft.

Dr. Daniela Pufky-Heinrich(Bild:  Fraunhofer IKTS)
Dr. Daniela Pufky-Heinrich
(Bild: Fraunhofer IKTS)

Der europäische Chemiesektor gerät durch hohe Energie- und CO₂-Kosten sowie durch Überkapazitäten und Importe unter Druck. Dow begann schon zu Beginn der 2020er, seine europäischen Assets verstärkt auf Wettbewerbsfähigkeit zu prüfen. Die geplanten Stilllegungen einzelner Produktionsanlagen überraschen daher kaum. Bis Ende 2027 sollen zwei zentrale Upstream-Anlagen in Böhlen und Schkopau stillgelegt werden. Die Downstream- und diversifizierte Anlagen in der Kunststoffverarbeitung, Bauchemikalien-, Anilin- oder Methylcellulose-Produktion bleiben hingegen erhalten.