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PlastXnow kompakt Die Kurzmeldungen der Woche – KW 13

Verantwortliche:r Redakteur:in: Melanie Ehrhardt 3 min Lesedauer

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Dieses Mal: BASF weiht neuen Verbundstandort in China ein, BMW Group errichtet neues Competence Center Circularity, bei Argus übernimmt die nächste Generation und Craemer nimmt Windrad in Betrieb.

(Bild:  Canva Grafik: PlastXnow)
(Bild: Canva Grafik: PlastXnow)

„Flaggschiff für die chemische Produktion“, so bezeichnet BASF seinen neuen Verbundstandort in Zhanjiang (China), welcher dieser Woche offiziell eingeweiht wurde. „Zhanjiang zeigt, wie die Zukunft der Chemie aussieht: effizient, digital und von Anfang an bewusst nachhaltig. Der Standort zeigt eine smarte integrierte Verbundstruktur im industriellen Maßstab“, so Dr. Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender von BASF.

Am Standort Zhanjiang beschäftigt der Chemiekonzern mehr als 2000 Mitarbeitende und wird ein diversifiziertes Portfolio produzieren, das Basischemikalien, Zwischenprodukte und Spezialchemikalien für die Bereiche Transport, Konsumgüter, Elektronik, Haushaltsreinigung und Körperpflege umfasst. Einen Ein- bzw. Ausblick auf den Standort gewährt BASF auf seinem Instagram-Kanal. 

BMW Group errichtet neues Competence Center Circularity

BMW verlegt sein Recycling- und Demontagezentrum (RDZ) von Unterschleißheim an den Standort Wackersdorf und baut es dort deutlich aus. „Unser neues Kompetenzzentrum wird ein zentraler Baustein unserer zirkulären Wertschöpfung und hilft, die Mobilität der Zukunft ressourcenschonender zu gestalten. Wir wollen Materialien bestmöglich im Kreislauf halten und damit Ressourcen langfristig und werterhaltend nutzen“, erklärt Jörg Lederbauer, Vice President Kreislaufwirtschaft, Ersatzteilversorgung Hochvoltspeicher und elektrischer Antrieb der BMW Group.

Seit über 30 Jahren werden im RDZ am aktuellen Standort in Unterschleißheim bei München Verfahren entwickelt und in der Praxis erprobt, mit denen wesentliche Fortschritte bei der Wiederverwertung von Teilen und Wertstoffen erzielt werden. So werden die dort erlangten Erkenntnisse über die Recyclingfähigkeit von Bauteilen und Materialien im Sinne eines Design for Circularity bereits in der Produktentwicklung der BMW Group berücksichtigt. Diese fließen auch in die Kooperation mit PreZero  ein, die BMW kürzlich eingegangen ist.

Am zukünftigen Standort werden Prozess-, Material- und Technologieentwicklung noch enger mit der operativen Fahrzeugverwertung verbunden werden. Zu den neuen Umfängen im Competence Center Circularity zählen unter anderem das Recycling von Wasserstofffahrzeugen, die Automatisierung von Demontageprozessen sowie der Know-how Aufbau bei innovativen Schredder- und Sortiertechnologien.

Bei Argus übernimmt die nächste Generation

Bei der Argus Additive Plastics GmbH in Büren hat ein Generationenwechsel stattgefunden: Gründer Helmut Hirsch hat die Unternehmensleitung an seine Söhne Sascha Hirsch und Andre Hirsch übergeben. Anlass war eine Feierstunde am 20. März 2026, bei der die Entwicklung des Unternehmens gewürdigt wurde.

Hirsch hatte das Unternehmen 1994 gegründet und begann bereits im selben Jahr mit dem Bau einer eigenen Produktionshalle sowie eines eigenen Labors. Im Laufe der Jahre folgten insgesamt drei weitere Neubauten sowie zahlreiche Zukäufe, sodass Argus heute über mehr als 115.000 qm Unternehmensfläche verfügt. 

Die neuen Geschäftsführer verfügen beide über langjährige Erfahrung im Unternehmen und kennen Argus bereits seit ihrer Kindheit. Heute umfasst das Unternehmen ein Team von rund 200 Mitarbeitenden. Das mittelständische Familienunternehmen erwirtschaftet jährlich über 110 Mio. Euro und produziert Masterbatches für Kunden weltweit.

Craemer nimmt Windrad in Betrieb

Mit einer eigenen Windenergieanlage setzt Craemer ein sichtbares Zeichen in Sachen nachhaltige Energieversorgung. Das Windrad mit einer Nabenhöhe von 163 Metern und einer Gesamthöhe von rund 250 Metern versorgt das im interkommunalen Gewerbepark Aurea an der A2 gelegene Kunststoffspritzgießwerk des Unternehmens bereits seit Anfang des Jahres mit grünem Strom.

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Jetzt weihte die Geschäftsführung die firmeneigene Anlage offiziell ein – im Beisein von rund 50 Gästen aus Politik und Wirtschaft, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden. Mit einer Nennleistung von 6,8 Megawatt kann die Anlage einen Großteil des Energiebedarfs des Spritzgießwerks decken. Die Kunststoffproduktion in Oelde verbraucht jährlich etwa so viel Strom wie rund 4.800 Haushalte. Zeitweise entstehende Überschüsse aus der Windstromproduktion können ins öffentliche Netz eingespeist oder in der rund neun Kilometer nördlich gelegenen Firmenzentrale in Herzebrock-Clarholz genutzt werden.

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