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PlastXnow kompakt Die Kurzmeldungen der Woche – KW 46

Verantwortliche:r Redakteur:in: Melanie Ehrhardt 4 min Lesedauer

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Dieses Mal unter anderem: Wittmann stärkt Vertrieb in Österreich, MKV weitet Aktivitäten in Nordamerika aus und Arburg Frankreich feiert 40-jähriges Bestehen.

PlastXnow kompakt: Die Kurzmeldungen der Woche (Bild:  Canva)
PlastXnow kompakt: Die Kurzmeldungen der Woche
(Bild: Canva)

Die Kunststoffindustrie bleibt im Wandel: Neue Technologien, nachhaltige Lösungen und spannende Kooperationen prägen die Schlagzeilen. In diesem Gewusel aus Informationen geht die ein oder andere kleine Nachricht schnell unter. Nicht so bei uns: Hier finden Sie die wichtigsten Kurzmeldungen der Woche im Überblick.

Wittmann stärkt Vertrieb in Österreich

Jonas Situk ist Gebietsverkaufsleiter für Ost- und Zentralösterreich sowie Teile von Westösterreich. (Bild:  Wittmann)
Jonas Situk ist Gebietsverkaufsleiter für Ost- und Zentralösterreich sowie Teile von Westösterreich.
(Bild: Wittmann)

Jonas Situk verstärkt den Vertrieb in Österreich in der Wittmann Gruppe. In seiner neuen Position als Gebietsverkaufsleiter ist er verantwortlich für Roboter und Peripheriegeräte sowie anwendungsoptimierte Automatisierungsanlagen. Sein Einsatzgebiet ist in Ost- und Zentralösterreich sowie in Teilen von Westösterreich.

Der gelernte Mechatroniker bringt viele Jahre Erfahrung in der Spritzgießverarbeitung von Thermoplasten und Elastomeren in seine neue Position mit. Zuletzt verantwortete er den Technischen Support und die Automatisierung eines großen Kunststoffverarbeiters. „Wir freuen uns, unser Team mit einem so erfahrenen Experten verstärken zu können“, betont Markus Wolfram, Vertriebsleiter von Wittmann Technology mit Sitz in Wien.

MKV weitet Aktivitäten in Nordamerika aus

Die MKV GmbH Kunststoffgranulate gründet zum 1. Januar 2026 ein Tochterunternehmen in den USA. MKV Polymers Inc. wird in der Stadt Akron im Bundesstaat Ohio ansässig und zunächst durch ein Sales Office vertreten sein und sich um den gesamten nordamerikanischen Markt kümmern. Mittel- bis langfristig ist auch eine eigene Produktionsstätte in Planung.

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Der US-amerikanische Markt wird von Beginn an mit lokaler Fertigung, in Zusammenarbeit mit Partnern, mit Produkten unter dem ZIA-Markennamen bedient. Eine Zoll-Thematik seisomit nicht relevant. Auch der kanadische Markt wird beliefert. Aufgrund des vorherrschenden Freihandelsabkommen CETA, zwischen Europa und Kanada, ist dies aus Deutschland mit einem Warenlager vor Ort möglich.

Arburg Frankreich feiert 40-jähriges Bestehen

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens von Arburg Frankreich überreichten die geschäftsführende Gesellschafterin Juliane Hehl (2.v.r), Tobias Baur (r.), Geschäftsführer Vertrieb und After Sales, und Steffen Eppler, Bereichsleiter Vertrieb Europa, die Jubiläums-plastik an Pascal Laborde, Geschäftsführer von Arburg SAS.(Bild:  Arburg)
Anlässlich des 40-jährigen Bestehens von Arburg Frankreich überreichten die geschäftsführende Gesellschafterin Juliane Hehl (2.v.r), Tobias Baur (r.), Geschäftsführer Vertrieb und After Sales, und Steffen Eppler, Bereichsleiter Vertrieb Europa, die Jubiläums-plastik an Pascal Laborde, Geschäftsführer von Arburg SAS.
(Bild: Arburg)

Im Jahr 1985 als allererste Auslandsniederlassung gegründet, hat Arburgs Tochtergesellschaft in Frankreich den Grundstein für die globale Präsenz des Unternehmens gelegt. Am 5. November 2025 feierte das Team von Arburg SAS mit rund 100 Teilnehmenden das 40-jährige-Bestehen im Beisein der geschäftsführenden Gesellschafterin Juliane Hehl, Tobias Baur, Geschäftsführer Vertrieb und After Sales, sowie Steffen Eppler, Bereichsleiter Vertrieb Europa, aus der deutschen Arburg-Zentrale. 

Vor dem festlichen Abendprogramm hatten die Kunden Gelegenheit, sich im Arburg Technology Center (ATC) in Tremblay-en-France anhand von Exponaten und Fachvorträgen zu aktuellen Themen und Trends rund ums Spritzgießen zu informieren. Ein Highlight war die Video-Präsentation des brandneuen elektrischen Allrounders Trend, der erst im Oktober auf der Messe K 2025 Weltpremiere feierte

Der Spritzgießmaschinenhersteller hatte in den vergangenen Tagen einen weiteren Grund zur Freude: Bereits zum dritten Mal wurde Arburg im Oktober 2025 mit Ecovadis in Gold ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten nur die zwei bis fünf Prozent der weltweit nachhaltigsten Industrieunternehmen. Mehr dazu lesen Sie auf unserem LinkedIn-Kanal.

Haidlmaier: Voller Erfolg auf der K 2025 

Für Haidlmaier war die K 2025 in Düsseldorf nicht nur ein wichtiger Auftritt, Mario Haidlmair, der Geschäftsführer, spricht sogar von der „besten Messe in der Unternehmensgeschichte“. Zahlreiche langjährige Bestandskunden aus allen Teilen der Welt besuchten den Stand und zeigten sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit von Haidlmair. 

Gleichzeitig entstanden in Düsseldorf mehrere Gespräche mit neuen Interessenten: Potenzielle Projekte wurden ausgelotet, einige konkrete Werkzeugaufträge vereinbart. Im Mittelpunkt der Präsentation standen drei Werkzeuglösungen:

  • Das Werkzeug 6DC, das live im Produktionsbetrieb am Stand eingesetzt wurde, war ein eindrucksvolles Showstück und sorgte für lange Warteschlangen bei der Produktausgabe.
  • Ein weiteres Werkzeug lief am Messestand des niederösterreichischen Spritzgussmaschinenherstellers Wittmann Battenfeld und produzierte einen kleinen Lager- & Logistikcontainer. 
  • Im Rahmen des „Future of Plastics Forums“ kam ein Werkzeug zum Einsatz, mit dem der sogenannte „WildPot“ produziert wurde – ein Design-Container mit Knitteroberfläche, gefertigt aus recyceltem Material des deutschen Start-ups Wildplastic, das Plastikabfälle 

Haidlmair geht gestärkt aus der Messe und sieht sich für die kommenden Monate gut aufgestellt. Die vereinbarten Projekte  sollen in die Realisierung geführt werden, der Dialog mit neuen Interessenten wird weiter intensiviert – dabei setzt das Unternehmen auf seine Kernkompetenzen: maßgeschneiderte Werkzeugbaulösungen, hohe Fertigungstiefe, das Service-Netzwerk Haidlmair International Service sowie nachhaltige Technologiekonzepte.

Lesetipp zum Wochenende

Automotive: Ausgezeichnete Kunststoffinnovationen

(Bild: Redaktion)

Anfang Oktober war es soweit und SPE Central hat die Automotive Awards 2025 verliehen. Ausgezeichnet wurden außerdem drei Studienabschlussarbeiten und Otto Happich für sein Lebenswerk.

Bernard Rzepka, Präsident von SPE Central Europe, betonte in seiner Begrüßungsansprache, dass viele Unternehmen trotz (oder wegen?) der angespannten wirtschaftlichen Situation wieder eine Vielzahl herausragender Entwicklungen vorangetrieben haben. Denn die Anzahl und der Innovationsgrad der Einreichungen zum Award seiin diesem Jahr so hoch wie selten zuvor. Von Wirtschaftskrise und Abschwung könne keine Rede sein. Weiterlesen  (+)

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