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PlastXnow kompakt Die Kurzmeldungen der Woche – KW 48

Verantwortliche:r Redakteur:in: Melanie Ehrhardt 3 min Lesedauer

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Dieses Mal: Die Fakuma findet bis mindestens 2030 in Friedrichshafen statt, Wirthwein Medical baut neuen Produktionsstandort in der Türkei und Deutschland erfüllt EU-Vorgaben bei Einwegtüten aus Kunststoff.

PlastXnow kompakt: Die Kurzmeldungen der Woche(Bild:  Canva)
PlastXnow kompakt: Die Kurzmeldungen der Woche
(Bild: Canva)

Die Kunststoffindustrie bleibt im Wandel: Neue Technologien, nachhaltige Lösungen und spannende Kooperationen prägen die Schlagzeilen. In diesem Gewusel aus Informationen geht die ein oder andere kleine Nachricht schnell unter. Nicht so bei uns: Hier finden Sie die wichtigsten Kurzmeldungen der Woche im Überblick.

Fakuma: Langjährige Partnerschaft verlängert

Von links: Andreas Hein, Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Friedrichshafen und Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen, Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeveranstalters P. E. Schall GmbH & Co. KG sowie Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen.(Bild:  Schall)
Von links: Andreas Hein, Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Friedrichshafen und Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen, Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeveranstalters P. E. Schall GmbH & Co. KG sowie Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen.
(Bild: Schall)

Die Fakuma findet bis mindestens zum Jahr 2030 am Bodensee statt. Darauf einigten sich in dieser Woche Messeveranstalter P. E. Schall GmbH & Co. KG und die Messe Friedrichshafen.„ Es ist ein starkes Zeichen für den Messestandort Friedrichshafen, wenn ihm die Veranstalter einer derart bedeutenden Industrie-Messe mit internationaler Strahlkraft ihr Vertrauen aussprechen“, betont Andreas Hein, Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Friedrichshafen und Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen.

Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeveranstalters P. E. Schall GmbH & Co. KG begründet die Entscheidung: „Der Standort in Friedrichshafen punktet nicht nur mit seiner Funktionalität, den kurzen Wegen und seinem professionellen Team, sondern auch durch seine familiäre Atmosphäre. Die Branche fühlt sich hier sehr wohl und wir sehen großes Potenzial, die Fakuma auch erfolgreich weiterzuentwickeln.“

Wirthwein Medical: Neuer Produktionsstandort in der Türkei

Seit 2015 produziert die Wirthwein-Gruppe in der Türkei mit rund 500 Beschäftigten Kunststoffkomponenten für die Geschäftsfelder Hausgeräte und Mobility – das Unternehmen mit dem Namen „Farel Plastik A.Ş.“ befindet sich in der Industriestadt Çerkezköy, rund 80 km entfernt von Istanbul. 

Da die Türkei interessante Märkte – insbesondere auch in der Medizintechnik – bietet, wurde 2024 das neue Tochterunternehmen Wirthwein Medikal A.Ş. gegründet, um in diesem Marktsegment in der Türkei sowie in der Region Nahost und Nordafrika (MENA) aktiv zu werden. Der Standort in Çerkezköy stellt aktuell einen Investitionsschwerpunkt der Wirthwein-Gruppe dar, hier wird in den nächsten Monaten ein neuer Produktionsstandort aufgebaut.  

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Für das neugegründete Unternehmen in der Türkei wird unter anderem ein Reinraum der ISO-Klasse 8 mit automatisierter Montage errichtet, in dem künftig hochqualitative, kundenspezifische Kunststoffsysteme gefertigt werden, beispielsweise diagnostische Einwegartikel, Krankenhausverbrauchsmaterialien, Primärpackmittel sowie pharmazeutische Devices. Auf 3.000 qm entstehen moderne Produktions-, Lager- und Büroflächen. Die Inbetriebnahme des Produktions- und Logistikzentrums ist im Herbst 2026 geplant.

Einwegtüten: Deutschland erfüllt EU-Vorgabe

Das Bild zeigt den Verbrauch leichter Kunststofftragetaschen von 2018 bis 2023.
(Bild: Plastics Europe Deutschland)

Am 26. November vor fünf Jahren hat der Bundestag das Verbot dünner Einweg-Plastiktüten beschlossen. Damit hat Deutschland eine EU-Vorgabe umgesetzt, die den Verbrauch leichter Kunststofftragetaschen (zwischen 15 und 50 Mikrometer Wandstärke) reduzieren sollte. 

Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat für Deutschland ausweist, hat sich der Verbrauch seitdem stark reduziert: von rund 57 Tüten pro Kopf im Jahr 2018 auf etwa 31 im Jahr 2023. Deutschland erfüllt damit die EU-Vorgabe, den Verbrauch auf höchstens 40 Tüten pro Person und Jahr zu senken.

Mehr dazu lesen Sie unter anderem auf dem LinkedIn-Kanal von Plastics Europe Deutschland.

Revoltech: Leica bringt Uhrenarmband aus LOVR auf den Markt

Leica bietet ab sofort ein neues Armband für mechanische Uhren an, gefertigt aus LOVR  – dem zirkulären Material des Darmstädter Materialunternehmens Revoltech. Der Werkstoff besteht aus Hanfresten und pflanzenbasierten Additiven, enthält kein PU und kein PVC. Das Armband wurde speziell für mechanische Uhren von Leica entwickelt und in Hessen produziert.

„Für uns ist das ein besonderer Moment“, sagt Lucas Fuhrmann, Mitgründer und CEO von Revoltech. Leica stehe für zeitloses Design und Präzision. „Dass unser Material in einem ihrer Produkte eingesetzt wird, zeigt: Neue Materialien sind bereit für Anwendungen, bei denen Qualität und Langlebigkeit zählen.“ 

Lesetipp zum Wochenende

K 2025: Nachhaltige Kunststoffverarbeitung

Tobias Baur, Geschäftsführer Vertrieb und After Sales, Guido Frohnhaus, Technikgeschäftsführer, die geschäftsführenden Gesellschafter Juliane Hehl und Michael Hehl sowie Steffen Kroner Geschäftsführer Finanzen, Controlling, IT und Personalmanagement (von rechts) nach der Vorstellung des Allrounder Trend am Vorabend der K 2025.
(Bild: Redaktion)

Mit 18 Allroundern rückte Arburg auf der K die Kernkompetenz Spritzgießen in den Mittelpunkt. Trotz volatiler Märkte investiert der Maschinenbauer antizyklisch und setzt auf „local-to-local“. Neu: das elektrische Standardmaschinenkonzept Allrounder Trend und der vertikale Allrounder 475 V.

Simone Fischer, Leitende Redakteurin, war für PlastXnow vor Ort. Ihren Nachbericht finden Sie hier (+).

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