Zwei Welten. Ein Ziel.

Alle Inhalte von plastverarbeiter.de jetzt auf plastxnow.de.

Swiss Plastics Expo 2026 Engel: Digitalisierung als Schlüssel für den Schweizer Präzisionsmarkt

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Auf der Swiss Plastics Expo 2026 steht bei Engel die Evolution der Digitalisierung von Inject 4.0 zu Inject AI im Fokus. Damit zeigt der Maschinenhersteller, wie Schweizer Kunststoffverarbeiter ihre globale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern und ausbauen können.

Die kompakte autonome Spritzgießzelle auf Basis einer vollelektrischen E-mac-80-Spritzgießmaschine, Engel compact cell Automatisierung und Inline-Qualitätserfassung.(Bild:  Engel)
Die kompakte autonome Spritzgießzelle auf Basis einer vollelektrischen E-mac-80-Spritzgießmaschine, Engel compact cell Automatisierung und Inline-Qualitätserfassung.
(Bild: Engel)

Die Swiss Plastics Expo in Luzern ist vom 20. bis 22. Januar 2026 ein wichtiges Schaufenster für den Hochtechnologie-Standort Schweiz. In einem Marktumfeld, das von höchster Präzision, Null-Fehler-Strategie und einem akuten Fachkräftemangel geprägt ist, präsentiert Engel (Halle 1/ Stand A 1001) zukunftsweisende Lösungen. 

Im Zentrum des Messeauftritts steht die Evolution der Digitalisierung von Inject 4.0 zu Inject AI, zusammen mit der ersten autonomen Spritzgießzelle der Welt. Engel zeigt damit, wie Schweizer Kunststoffverarbeiter ihre globale Wettbewerbsfähigkeit durch Effizienz, Prozessstabilität und den intelligenten Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) nachhaltig sichern und ausbauen können.

Die Antwort auf Schweizer Qualitätsanspruch und Kostendruck

Die Schweizer Industrie, insbesondere in der Medizintechnik und bei anspruchsvollen technischen Teilen, lebt von ihrem Qualitätsversprechen. Gleichzeitig stellen hohe Lohnkosten und der allgemeine Fachkräftemangel eine stetige Herausforderung dar. 

Genau hier setzt Engel mit dem neuen Framework Inject AI an. Es überführt die bewährten Assistenzsysteme, von denen bereits rund 20.000 im Feld sind, in eine neue Ära der Autonomie. „Wir integrieren jahrzehntelanges anwendungstechnisches Wissen direkt in die Maschinensteuerung und machen dieses Expertenwissen für jeden Mitarbeiter nutzbar“, erklärt Gerhard Dimmler, CTO von Engel. 

In Branchen wie der Medizintechnik, wo Validierung und Prozessdokumentation entscheidend sind, bieten die digitalen Assistenzsysteme zudem eine lückenlose Nachverfolgbarkeit und erhöhte Reproduzierbarkeit, neben der Minimierung von Ausschuss und Senkung des Energiebedarfs. Für den Schweizer Markt bedeutee dies eine doppelte Dividende: 

  • Zum einen wird breiteres Prozesswissen systematisch verfügbar gemacht und unabhängig von einzelnen Schlüsselpersonen nutzbar. Dies ist besonders in der Schweiz relevant, wo die Lohnkosten für hochqualifizierte Techniker einen wesentlichen Teil der Produktionskosten ausmachen. Jede eingesparte Stunde an Fehlersuche oder manueller Optimierung schlägt sich direkt im Betriebsergebnis nieder. 
  • Zum anderen ermöglicht die KI-gestützte Optimierung eine bisher unerreichte Prozesskonstanz. Der iQ Process Observer beispielsweise analysiert permanent über 1.000 Parameter, erkennt proaktiv kleinste Abweichungen und gibt Handlungsempfehlungen, noch bevor Ausschuss entsteht. 

Ergänzt durch den Engel Virtual Assistant (EVA), der als 24/7-Support agiert, und den KI-basierten Part Finder zur Ersatzteilidentifikation, schafft Engel laut eigener Aussage ein Ökosystem, das die Effizienz in der gesamten Wertschöpfungskette steigert.

Konsistente Präzision auf Knopfdruck

Das Highlight in Luzern ist eine autonome Fertigungszelle, basierend auf einer vollelektrische Engel e-mac 80 Spritzgießmaschine. Die e-mac Baureihe ist bereits heute bei vielen Schweizer Verarbeitern die erste Wahl für kompakte Anlagen. 

Doch diese Zelle produziert nicht nur, sie regelt sich selbst. Die Vision einer autonomen, selbstregelnden Spritzgießzelle wird hier zur industriellen Realität. Anstatt abstrakte Parameter wie Drücke und Geschwindigkeiten einzustellen, definiert der Bediener die geforderten Qualitätsmerkmale des Endprodukts. Die Zelle justiert daraufhin den Prozess vollautomatisch und stellt die eingestellte Qualität des Bauteils sicher.

Dieser Aspekt sei nicht nur aus Kostengründen, sondern auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele, denen sich viele Schweizer Unternehmen verpflichtet haben, von großer Bedeutung. Gleichzeitig sorgt die permanente Überwachung für eine stabile prozessoptimierte Produktion, selbst bei der Verarbeitung von Rezyklaten, was durch Systeme wie iQ Weight Control Plus unterstützt wird.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung