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Zentrum für Kreislaufwirtschaft entsteht Mit additiver Fertigung Ressourcen schonen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 2 min Lesedauer

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Die Carl-Zeiss-Stiftung (CZS) fördert den Aufbau des Zentrums, das von einem Forschungsverbund betrieben wird, mit einer Summe von 12 Mio. Euro. Erfahren Sie mehr.

Scheckübergabe bei der Eröffnung von Kraft: Professorin Iman Taha, Hochschule Aalen; Professorin Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier; Professor Michael Wahl, Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld; Professor Joachim Knebel, Bereichsleiter Maschinenbau und Elektrotechnik am KIT; Dr. Karla Hillerich, Carl-Zeiss-Stiftung (CZS); Professor Henrik te Heesen, Vizepräsident der Hochschule Trier; Professor Frederik Zanger, KIT; Professor Harald Riegel, Rektor Hochschule Aalen; Matthias Stolzenburg, CZS (von links nach rechts).(Bild:   Jannik Scheer, Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld)
Scheckübergabe bei der Eröffnung von Kraft: Professorin Iman Taha, Hochschule Aalen; Professorin Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier; Professor Michael Wahl, Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld; Professor Joachim Knebel, Bereichsleiter Maschinenbau und Elektrotechnik am KIT; Dr. Karla Hillerich, Carl-Zeiss-Stiftung (CZS); Professor Henrik te Heesen, Vizepräsident der Hochschule Trier; Professor Frederik Zanger, KIT; Professor Harald Riegel, Rektor Hochschule Aalen; Matthias Stolzenburg, CZS (von links nach rechts).
(Bild: Jannik Scheer, Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld)

Das Ziel des CZS Centers für Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz mittels Additiver Fertigungstechnologien (Center Kraft) ist es, Prozessketten in der additiven Fertigung ressourcenschonender zu gestalten . An dem Center sind der Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier, die Hochschule Aalen und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt. 

Der Forschungsverbund adressiert den schonenden Umgang mit limitierten Ressourcen wie Rohstoffen und Energie, eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Die Forscher nutzen hierzu das Potenzial der additiven Fertigung. Sie ermöglicht es, neuartige Bauteile mit hoher Funktionalität zu entwickeln sowie für eine ressourceneffiziente Produktion gezielt aufbereitete Sekundärstoffe in additiven Kunststoff- und Metallprozessen einzusetzen. Dadurch lassen sich Ressourcen bei der Produktherstellung, aber auch während des Fertigungsprozesses einsparen. Innerhalb des Centers decken zehn interdisziplinäre Arbeitsgruppen die gesamte Prozesskette der additiven Fertigung, sowohl für Kunststoffe als auch für Metalle und technische Keramiken, ab – von der präzisen Materialcharakterisierung über die Analyse von Stoff- und Energiedaten bis hin zur Entwicklung verbesserter Fertigungsprozesse und optimierter Produkte.

„Für ein nachhaltiges Wachstum von Wirtschaft und Gesellschaft ist ein effizienterer Einsatz von Ressourcen unverzichtbar. Als interdisziplinär aufgestellter Forschungsverbund bündelt das CZS Center Kraft standortübergreifend Kompetenzen und nimmt im Bereich der additiven Fertigung den gesamten Prozess aus verschiedenen Perspektiven in den Blick. Dadurch versprechen wir uns neue Lösungsansätze für die Kreislaufwirtschaft“, erklärt Dr. Felix Streiter, Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung.

Das ist das Entwicklungziel

Ziel des Centers ist es, hochwertige Vormaterialien zu gewinnen und die gesamte Prozesskette in der additiven Fertigung ressourceneffizient zu gestalten. Neben dem Optimieren ökologischer und ökonomischer Parameter führen die Beteiligten umfassende Lebenszyklusanalysen durch. Damit wollen sie belegen und sichtbar machen, inwiefern die integrierte Sekundärstoffnutzung dazu beiträgt, den Einsatz von Primärrohstoffen zu reduzieren. Darüber hinaus verfolgt das Center das Ziel, Energieketten detailliert zu erfassen und zu optimieren, um einen nachhaltigen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten. Die Zusammenarbeit mit 24 externen Kooperationspartnern, überwiegend aus der Industrie, soll zudem die Übertragbarkeit der neu entwickelten Lösungen auf verschiedenste Anwendungsfelder sicherstellen.

Startschuss gefallen

Unter dem Motto „Mit innovativen additiven Fertigungstechnologien schaffen wir die Grundlagen für eine nachhaltige und ressourcenschonende Zukunft“ haben die Projektverantwortlichen am 15. Mai 2025 den offiziellen Startschuss für das Zentrum gegeben. Standortleiter am KIT ist Professor Frederik Zanger vom WBK Institut für Produktionstechnik des KIT. Gemeinsam mit Professor Christian Greiner vom Institut für Angewandte Materialien – Werkstoff- und Grenzflächenmechanik des KIT und Professor Christoph Klahn vom Institut für Mikroverfahrenstechnik des KIT arbeitet er an den gesteckten Zielen des Centers.

Quelle: KIT

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