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Recycling von EPP-Schaumstoffen GID gründet Industrie-Initiative EPP Loop

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 1 min Lesedauer

Mit der Plattform EPP Loop setzt die General Industries Deutschland (GID) einen Impuls für die Kreislaufwirtschaft von expandiertem Polypropylen (EPP) in Europa. Die freiwillige Initiative verfolgt das Ziel, EPP-Abfälle in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen.

General Industries Deutschland ruft zur aktiven Beteiligung an der Kreislaufwirtschaft für expandiertes Polypropylen auf.(Bild:  GID)
General Industries Deutschland ruft zur aktiven Beteiligung an der Kreislaufwirtschaft für expandiertes Polypropylen auf.
(Bild: GID)

Die Initiative basiert auf einem Rücknahme- und Verwertungssystem, das Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv und selbstverpflichtend einbindet. „Mit EPP Loop schaffen wir ein leistungsfähiges Netzwerk, das bereits heute zeigt, wie Kreislaufwirtschaft für technische Kunststoffe wie EPP erfolgreich gelingen kann“, sagt Matthias Henning, CEO GID. Im Jahr 2024 wurden über 7.400 t EPP-Abfälle recycelt, davon 1.500 t direkt wieder im EPP-Kreislauf eingesetzt. Die CO₂-Einsparung dadurch betrug mehr als 22.000 t. Aktuell gibt es mehr als 15 EPP-Sammelstellen in 10 europäischen Ländern.

Die Vision hinter der Initiative

Die Vision der Initiative ist klar: Bis 2030 sollen 75 % aller in Deutschland anfallenden EPP-Abfälle erfasst und recycelt werden. Dafür ist eine zirkuläre Nutzung von mindestens 15.000 t EPP-Rezyklat pro Jahr notwendig. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 werden voraussichtlich 1.500 t EPP direkt wieder im EPP-Kreislauf eingesetzt und 5.900 t in anderen Anwendungen wie im Spritzguss. „EPP Loop hilft dabei, die Rezyklatlücke zu schließen und die von der EU geforderten Quoten für 2030 zu erreichen“, erläutert Jens Grunwald, Business Director bei GID. 

Teilnehmer der Initiative verpflichten sich freiwillig zu konkreten Maßnahmen – etwa der stofflichen Verwertung von 100 % der EPP-Produktions- und End-of-Life-Abfälle sowie zur Sensibilisierung der eigenen Mitarbeiter für Kreislaufprozesse. Der Systembetreiber GID übernimmt die Koordination und den Ausbau des Sammelstellennetzwerks, unterstützt bei der Dokumentation, fördert den Praxisaustausch und bietet Kommunikationslösungen für teilnehmende Unternehmen an. Verbraucher profitieren durch ihre Teilnahme zusätzlich von reduzierten Entsorgungskosten sowie belastbaren CO₂-Nachweisen. 
Quelle: EPP Loop

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