Ob Dichtungen, Gleitlager oder Beschichtungen: Polytetrafluorethylen (PTFE) überzeugt durch seine außergewöhnliche Medienresistenz und Temperaturstabilität. In der Verarbeitung stellt der Hochleistungskunststoff jedoch besondere Anforderungen.
Die Teflon-Pfanne ist wahrscheinlich das bekannteste Produkt aus Polytetrafluorethylen (PTFE).
Die Geschichte von Polytetrafluorethylen, besser bekannt unter seinem Markennamen Teflon, beginnt am 6. April 1938. Der junge Chemiker Roy Plunkett arbeitet zu dieser Zeit für den Chemiekonzern DuPont und soll eigentlich nach einem neuen Kältemittel für Kühlschränke suchen.
Er versuchte es mithilfe von gasförmigem „Tetrafluorethylen“, kurz: TFE. Dieses bewahrt er unter hohem Druck in flaschenförmigen Zylindern auf Trockeneis auf. Nachdem er eine gefrorene, komprimierte TFE-Probe untersucht hatte, machten er und seine Mitarbeiter eine unerwartete Entdeckung: Die Probe war spontan zu einem weißen, wachsartigen Feststoff unter Bildung von Polytetrafluorethylen (PTFE) polymerisiert.
Am 4. Februar 1941 erhält Plunkett ein Patent auf PTFE, der Name Teflon wird erst später geprägt. 1943 wird der Kunststoff zum ersten Mal praktisch eingesetzt – als Korrosionsschutz für Behälter, in denen beim Bau von Atomwaffen im Rahmen des „Manhattan-Projekts“ Uranhexafluorid gelagert wurde. Der Siegeszug von PTFE als Beschichtungs-, Dichtungs- oder Isoliermittel beginnt erst nach dem Ende des 2. Weltkriegs.
Was ist Polytetrafluorethylen?
Polytetrafluorethylen (PTFE) ist ein Kunststoff mit besonderen Eigenschaften wie extremer Hitzebeständigkeit, chemischer Stabilität und sehr geringer Reibung. Aufgrund seiner Eigenschaften zählt PTFE auch zu den Hochleistungskunststoffen.
Polytetrafluorethen ist darüber hinaus das mengenmäßig wichtigste Fluorpolymer. Dabei handelt es sich um Kunststoffe auf Basis von Fluorcarbonen mit mehrfachen Kohlenstoff-Fluor-Bindungen.
FAQ FLUORPOLYMERE
Was sind Fluorpolymere?
Fluorpolymere sind eine Gruppe von Hochleistungskunststoffen, deren Molekülstruktur Fluoratome enthält. Diese sorgen für eine außergewöhnlich hohe chemische Beständigkeit, geringe Reibung und eine sehr gute Temperaturstabilität.
Welche Eigenschaften haben Fluorpolymere gemeinsam?
Sehr hohe chemische Resistenz
Temperaturbeständigkeit (oft bis über 200 °C)
Hervorragende elektrische Isoliereigenschaften
Geringe Reibungskoeffizienten
Witterungs- und UV-Beständigkeit
Wo werden Fluorpolymere eingesetzt?
Typische Anwendungen sind Dichtungen und Lager in der Chemieindustrie, Beschichtungen (Antihaftmaterial für Oberflächen), Kabelisolierungen in der Elektrotechnik, Medizintechnik und Halbleiterindustrie.
Wie wird Polytetrafluorethylen hergestellt?
Die PTFE-Herstellung erfolgt durch eine Polymerisationsreaktion aus dem gasförmigen Ausgangsstoff Tetrafluorethylen. Das erfolgt in mehreren Schritten:
Polytetrafluorethylen wird aus chloriertem Kohlenwasserstoff durch partielle Fluoridierung hergestellt, wobei zunächst die Gase Chlordifluormethan und Tetrafluorethylen (TFE) erzeugt werden.
TFE wird anschließend unter hohem Druck in wässriger Phase polymerisiert. Als Initiatoren dienen Peroxide. Da die Reaktion stark exotherm ist und die Monomere bei hohen Temperaturen leicht explosiv zersetzt werden, erfolgt die Polymerisation als Suspension oder Emulsion.
Der „fertige Kunststoff“ fällt nach dem Filtrieren, Waschen und Trocken als verhältnismäßig grobes Pulver mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 600 µm an. Es kann bereits in dieser Form weiterverarbeitet werden, lässt sich aber auch problemlos zu einer Korngröße von 35 µm vermahlen.
Es werden auch Polytetrafluorethylen-Compounds hergestellt, welche mit Füllstoffen (zum Beispiel Glas, Kohle, Graphit, Bronze oder organischen Füllstoffen) versehen sind.
Eigenschaften von PTFE
PTFE besitzt eine Reihe außergewöhnlicher Eigenschaften, die ihn von vielen anderen Kunststoffen unterscheiden:
Thermische Eigenschaften
Hohe Hitzebeständigkeit: einsetzbar bis ca. 260 °C
Schmilz erst bei ~327 °C
Auch bei sehr niedrigen Temperaturen (bis etwa –200 °C) noch stabil
Chemische Eigenschaften
Extrem beständig gegenüber Chemikalien
• Korrosionsfrei
Sehr langlebig, da kaum Abbauprozesse stattfinden
Physikalische Eigenschaften
Sehr geringe Reibung
Antihaftwirkung
Hydrophob (= wasserabweisend)
Elektrische Eigenschaften
Sehr guter Isolator
Hohe Durchschlagsfestigkeit
Mechanische Eigenschaften
Relativ weich und verformbar
Geringe Festigkeit im Vergleich zu Metallen
Neigt unter Belastung zu „Kriechen“ (langsames Verformen)
Weitere Besonderheiten
Nicht brennbar bzw. schwer entflammbar
UV- und witterungsbeständig
Physiologisch weitgehend unbedenklich (wird auch in der Medizin eingesetzt)
(Bild: PXN)
Wichtige Eigenschaften und Strukturformel von PTFE: Der Werkstoff bietet eine außergewöhnlich hohe thermische Stabilität, chemische Beständigkeit sowie Korrosionsbeständigkeit.
Quelle: Saechtling Kunststoff-Handbuch (Hanser)
Welche Anwendungen gibt es für PTFE?
PTFE ist als Pulver, Granulat und Emulsion erhältlich. Aufgrund seiner korrosionsbeständigen, hoch- und niedrigtemperaturbeständigen, reibungsarmen und selbstreinigenden Eigenschaften wird es unter anderem in der Lebensmittelindustrie, im Bauwesen, im Gesundheitswesen und in der Industrie eingesetzt.
Lebensmittelbereich
Seine hervorragenden Antihafteigenschaften und seine Fähigkeit, über einen langen Zeitraum bei etwa 200 °C kontinuierlich zu arbeiten, prädestinieren PTFE als Material für Küchengeschirr und Lebensmittelförderbändern. Bekannte Beispiele sind antihaftbeschichtetes Kochgeschirr, Backformen, Kessel usw.
Im Bauwesen
Im Bauwesen begegnen uns häufig PTFE-beschichtete architektonische Zugmembranen und Sonnensegelgewebestrukturen, zum Beispiel in Stadien, Opernhäusern, Parkhäusern usw. eingesetzt. Sie verfügen über eine einzigartige Lichtdurchlässigkeit, sind witterungsbeständig, selbstreinigend, wasserdicht und UV-beständig und können eine Lebensdauer von über 25 Jahren haben.
Fluorkohlenwasserstofffarbe kann aus PTFE sowie anderen Füllstoffen bestehen. Sie ist sehr wasser- und schmutzabweisend und wird daher häufig in Flughäfen, Bahnhöfen, Stadien und anderen großen Gebäuden verwendet. Dadurch können Reinigungs- und Wartungsaufwand effektiv reduziert und die Lohnkosten deutlich gesenkt werden.
Textilindustrie
Aufgrund der mikroporösen Struktur der Membran erfüllt PTFE auch die hohen Anforderungen von Outdoor-Textilien und medizinischer Schutzkleidung. Diese müssen wasserdicht, atmungsaktiv und schmutzabweisend sein. PTFE-Anwendungen in der Textilindustrie sind unter anderem:
Wasserdichte und atmungsaktive Bekleidung
PTFE-Beschichtungen für technische Textilien
Trennfolien in der Herstellung von hitzeempfindlichen Textilien
Antihaftbeschichtungen in der Herstellung textiler Formteile und Gießformen
Industrie
In der Petrochemie und im Bereich der erneuerbaren Energien kommen unter anderem PTFE-Dichtungen zum Einsatz, zum bei der Wasserstoff-PEM-Elektrolyse und in Wasserstoffreaktoren mit alkalischer Elektrolyse. Um die Dichtungseigenschaften zu verbessern, ist es häufig erforderlich, PTFE chemisch oder physikalisch zu modifizieren, um unterschiedliche mechanische Festigkeiten, Abriebfestigkeit und Luftdichtheit zu erreichen.
Elektroindustrie
Als Hochleistungskunststoff verfügt PTFE über eine hohe Temperaturbeständigkeit. Hinzu kommen eine hohe dielektrischer Festigkeit, eine niedrige Dielektrizitätskonstante, sehr gute elektrischen Isoliereigenschaften und Flammhemmung. Daher wird PTFE häufig für Koaxialkabel, feuerfeste Kabel, Zündkabel, sowie Fahrzeugkabel verwendet.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Wie lässt sich Polytetrafluorethylen verarbeiten?
Polytetrafluorethylen wird aufgrund seiner extrem hohen Schmelzviskosität nicht wie typische Thermoplaste verarbeitet, sondern durch pulvermetallurgische Verfahren: Pressen und Sintern.
Die Hauptmethode ist das Sintern. Der Prozess beginnt mit feinem PTFE-Pulver, das zunächst bei Raumtemperatur in eine gewünschte Form gepresst wird. Dieser Schritt wird als Kaltpressen bezeichnet und dient dazu, die Pulverpartikel mechanisch zu verdichten und dem Werkstück bereits seine ungefähre Geometrie zu geben. Das so entstandene „Grünteil“ besitzt jedoch noch keine ausreichende Festigkeit, da die Partikel lediglich aneinanderhaften, ohne fest miteinander verbunden zu sein.
Im anschließenden Sinterprozess wird dieses Grünteil kontrolliert erhitzt, typischerweise auf Temperaturen zwischen etwa 360 und 380 °C. Diese liegen oberhalb des Schmelzpunktes von PTFE, aber unterhalb seiner Zersetzungstemperatur. Anders als bei klassischen Thermoplasten wird das Material dabei nicht dünnflüssig. Stattdessen beginnen die Polymerpartikel an ihren Grenzflächen zu verschmelzen. Durch Diffusionsprozesse verbinden sich die Molekülketten benachbarter Partikel miteinander, wodurch Poren reduziert und die Dichte sowie die mechanische Festigkeit des Bauteils deutlich erhöht werden.
Was geht? Was geht nicht?
PTFE lässt sich sehr gut mechanisch bearbeiten (Drehen, Fräsen, Bohren), um präzise Fertigteile herzustellen.
Auch Kleben und Schweißen sind möglich.
Die Verarbeitung via Spritzgießen oder Extrusion ist dagegen nicht möglich.
Gesundheit & Umwelt
Ist Polytetrafluorethylen giftig?
PTFE gilt im Allgemeinen als nicht giftig und physiologisch unbedenklich, solange es unter normalen Einsatzbedingungen verwendet wird. Im festen Zustand ist PTFE extrem chemisch inert, reagiert also praktisch nicht mit anderen Stoffen und wird vom Körper nicht aufgenommen. Deshalb wird es sogar in sensiblen Bereichen eingesetzt, etwa in der Medizintechnik oder in der Lebensmittelverarbeitung (siehe Abschnitt Anwendungen).
Allerdings gibt es wichtige Einschränkungen bei hohen Temperaturen: Wird PTFE stark überhitzt (typischerweise ab etwa 300–350 °C und besonders darüber hinaus), beginnt es sich zu zersetzen. Dabei können giftige Dämpfe entstehen. Das Einatmen dieser Zersetzungsprodukte kann beim Menschen grippeähnliche Symptome auslösen, bekannt als „Polymerfieber“. Für Vögel sind diese Dämpfe sogar hochgefährlich und können tödlich sein.
Hinzu kommt: PTFE gehört zu den PFAS. Einige der sogenannten Ewigkeitschemikalien stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Die EU-Chemiebehörde will sie daher weitgehend verbannen lassen, hält aber Ausnahmen für sinnvoll.
Ist PTFE recycelbar?
Polytetrafluorethylen lässt sich grundsätzlich recyceln – allerdings nur eingeschränkt und mit deutlich höherem Aufwand als viele andere Kunststoffe. Der Hauptgrund liegt in seiner besonderen Struktur: Der Hochleistungskunststoffe ist extrem chemisch stabil und zeigt beim Erhitzen kein normales Schmelzfließen. Deshalb kann es nicht einfach eingeschmolzen und neu geformt werden.
In der Praxis erfolgt das Recycling von Polytetrafluorethylen meist mechanisch. Dabei werden saubere PTFE-Abfälle (zum Beispiel Produktionsreste) zunächst zerkleinert und zu Pulver vermahlen. Dieses Pulver kann anschließend wieder in begrenztem Umfang dem ursprünglichen Material beigemischt und erneut gesintert werden. Allerdings verschlechtern sich dabei oft die mechanischen Eigenschaften, sodass der Anteil an Recyclingmaterial typischerweise begrenzt ist.
Eine weitere Möglichkeit ist die thermische Verwertung. PTFE kann unter kontrollierten Bedingungen verbrannt werden, wobei jedoch aufgrund der Fluorverbindungen spezielle Anlagen erforderlich sind, um schädliche Emissionen sicher zu behandeln.
Darüber hinaus gibt es auch chemische Recyclingansätze, bei denen PTFE bei sehr hohen Temperaturen in seine Ausgangsstoffe oder kleinere fluorhaltige Moleküle zerlegt wird. Diese Verfahren sind jedoch technisch aufwendig und wirtschaftlich bislang weniger verbreitet.
Fazit
Polytetrafluorethylen ist ein hochspezialisierter Kunststoff mit außergewöhnlichen Eigenschaften. Zu Vorteilen von PTFE gehören eine sehr hohe Temperaturbeständigkeit, extreme chemische Resistenz und eine der niedrigsten Reibungskoeffizienten aller Feststoffe aus. Dadurch ist er in vielen anspruchsvollen Anwendungen – von Dichtungen über Beschichtungen bis hin zur Medizintechnik – kaum ersetzbar.
Demgegenüber stehen aber auch Nachteile: PTFE lässt sich nur schwer beziehungsweise sehr aufwendig verarbeiten. Auch das Recycling ist nur begrenzt möglich beziehungsweise technisch anspruchsvoll. Zudem ist bei starker Überhitzung Vorsicht geboten, da dabei gesundheitsschädliche Zersetzungsprodukte entstehen können.
auf einen Blick
(Bild: PXN)
Übersicht: Temperaturbereich, Verarbeitung und Anwendungen
Quelle: Saechtling Kunststoff-Handbuch (Hanser)
Insgesamt lässt sich sagen: Polytetrafluorethylen ist kein Alltagskunststoff! Vielmehr handelt es sich um ein Hochleistungsmaterial für spezielle Anforderungen, bei denen seine einzigartigen Eigenschaften die aufwendigere PTFE-Verarbeitung sowie die höheren Kosten rechtfertigen.