Kleinere Kanäle, bessere Teile – funktioniert das? 
Heißkanalsysteme für bessere Formteilqualität und weniger Ausschuss

Von Jordan Freise, Product Marketing Manager, Mold-Masters (2007) Limited Thomas Bechtel, Global Sales Director Packaging & Medical; Director R&D E-Multi & Motions, Mold-Masters Europa 6 min Lesedauer

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Medizinische Kunststoffteile erfordern enge Toleranzen und konstante Qualität. Angepasste Heißkanalsysteme helfen, Ausschuss zu reduzieren und die Formteilgenauigkeit zu verbessern. Wie trägt Mold-Masters mit speziellen Fließgeometrien und kleineren Kanälen zur effizienten Verarbeitung empfindlicher Kunststoffe bei?

Flexibles Design für präzises Schmelzemanagement: Iflow-Verteiler bestehen aus zwei Hälften, ermöglichen optimierte Fließwege und verbessern Füllbalance sowie Farbwechsel – ideal für anspruchsvolle Medizintechnik.(Bild:  Mold-Masters)
Flexibles Design für präzises Schmelzemanagement: Iflow-Verteiler bestehen aus zwei Hälften, ermöglichen optimierte Fließwege und verbessern Füllbalance sowie Farbwechsel – ideal für anspruchsvolle Medizintechnik.
(Bild: Mold-Masters)

Medizinische Kunststoffteile sind oft komplexe, hochtransparente Teile mit geringem Gewicht und engen Toleranzen, die eine außergewöhnliche Formteilqualität erfordern. Solche Produkte werden oft aus technischen Kunststoffen wie PC, PBT, POM und COP hergestellt. Typische Anwendungen sind PSA, Spritzen, Pipettenspitzen, Blutfläschchen, Tablettendosierer und vieles mehr. Obwohl die Heißkanalsysteme verschiedener Marken auf den ersten Blick gegebenenfalls sehr ähnlich aussehen können, beinhalten die erfolgreichsten Lösungen für die medizinische Verarbeitung eine Vielzahl technischer Innovationen, die sich erheblich auf die Formteilqualität, den Ausschuss und die Gesamtproduktivität der Spritzgießmaschine auswirken. Mold-Masters beispielsweise hält derzeit mehr als 480 Patente und bietet für den medizinischen Markt eine Vielzahl an Produktlösungen und Technologien.