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AZL Aachen startet Joint Partner Project Hier können Sie Hochdruckspeicher mitentwickeln

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 1 min Lesedauer

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Das AZL Aachen lädt Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette von Druckbehältern und Verbundwerkstoffen ein, Teil der nächsten Entwicklungsstufe zu werden. Wie das möglich ist.

Im Projekt „Thermoplastic Pressure Vessel Production – Benchmarking of Design-for-Manufacturing Strategies to Optimize Material Efficiency and Cost“ werden gemeinsam Hochdruckspeicherlösungen entwickelt.(Bild:  Conbility)
Im Projekt „Thermoplastic Pressure Vessel Production – Benchmarking of Design-for-Manufacturing Strategies to Optimize Material Efficiency and Cost“ werden gemeinsam Hochdruckspeicherlösungen entwickelt.
(Bild: Conbility)

Thermoplastische Verbundwerkstoffe sind bekannt für ihr Potenzial, die Verarbeitungszeiten zu verkürzen, alternative Recyclingwege zu bieten und die Designflexibilität zu verbessern. Wenn jedoch herkömmliche duroplastische Behälterkonstruktionen lediglich auf die thermoplastische Fertigung übertragen werden, bleiben Kosten und Effizienz oft hinter der Wettbewerbsfähigkeit zurück. Ziel dieses Projekts ist es, die Konstruktion und Produktion von Behältern ganzheitlich zu überdenken und die Eigenschaften thermoplastischer Werkstoffe mit optimierten Konstruktions- und Fertigungsstrategien in Einklang zu bringen, um ihr volles wirtschaftliches und technologisches Potenzial zu erschließen.

Deshalb gemeinsam Forschen

Die als Joint Partner Project (JPP) durchgeführte Initiative bringt Unternehmen mit gemeinsamen Interessen zusammen, um das Projekt mitzufinanzieren und gestalten. Das AZL Engineering Team wird aktuelle Technologien analysieren, neue Designkonzepte für Wasserstoff- und CNG-Behälter entwickeln und die daraus resultierenden Konfigurationen in Bezug auf Gewicht, Kosten, Recyclingfähigkeit und Produktions-KPIs bewerten. Das Konsortium der teilnehmenden Firmen wird Zugang zu Simulationsergebnissen, Konzeptentwürfen und vergleichenden Bewertungen auf der Grundlage eines einheitlichen Rahmens erhalten.

Kurzentschlossene aufgepasst

Das JPP-Format bietet nicht nur eine Plattform für die technische Entwicklung, sondern auch für die strategische Vernetzung. Jeder Partner kann seinen Beitrag leisten, von konsolidiertem Fachwissen profitieren und frühzeitig Zugang zu den Ergebnissen erhalten. Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der Umsetzung solcher Initiativen gewährleistet das AZL eine strukturierte und ergebnisorientierte Zusammenarbeit. Das Projekt wird am 16. Juli 2025 beginnen. Alle Teilnehmer sind eingeladen, an einem interaktiven Kick-off Meeting teilzunehmen, um die wichtigsten Prioritäten zu definieren und ihre Perspektiven vorzustellen. 

Quelle: AZL

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