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Ist PLA eine Alternative für medizinische Massenartikel?

Von Dr. Bettina Keck, Unternehmenskommunikation, Arburg 4 min Lesedauer

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PLA könnte herkömmliche Kunststoffe in der Medizintechnik ersetzen. Arburg, AFK und VTW demonstrierten, wie sich der Biokunststoff effizient spritzgießen lässt – mit Vorteilen für Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Ein innovativer Ansatz für die Pharmaindustrie.

Der Spritzenkolben aus PLA ist dreiflügelig ausgeführt, wodurch Kunststoff eingespart werden kann.(Bild:  Redaktion)
Der Spritzenkolben aus PLA ist dreiflügelig ausgeführt, wodurch Kunststoff eingespart werden kann.
(Bild: Redaktion)

Auf den Technologie-Tagen in Loßburg im März 2025 zeigte Arburg gemeinsam mit den Partnern AFK Kunststoffverarbeitung, Attendorn, und dem österreichischen Werkzeugbauunternehmen VTW mit Sitz in Waidhofen/Thaya, dass sich der Biokunststoff PLA (Polylactid), dessen Basis Maisstärke ist, auch für das Fertigen von Massenartikeln für die Medizintechnik und Pharmaindustrie eignen kann. Auf einem elektrischen Allrounder 370 A wurden exemplarisch Spritzenkolben hergestellt und gezeigt, welches Potenzial sich mit dem biobasierten Polymer hinsichtlich CO2-Bilanz und Nachhaltigkeit erschließen lässt.„Wir sehen ein großes Potenzial für PLA in der Medizintechnik und Pharmaindustrie. Als Converter haben wir die Idee umgesetzt, diesen Biokunststoff spritzgießfähig zu machen und daraus relativ kostengünstig medizinische Massenartikel fertigen zu können“, betont Joaquin Marcos, Geschäftsführer von AFK Kunststoffverarbeitung. „Mit Arburg und VTW haben wir dazu eine spannende Anwendung realisiert, die wir erstmals auf den Technologie-Tagen 2025 vorgestellt haben.“

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