Vielfältige Zerkleinerungsmöglichkeiten Getecha: Vorzerkleinern war gestern

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 2 min Lesedauer

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Getecha zeigt in Düsseldorf bewährte Technologie sowie ein Zuführsystem, das das Vorzerkleinern großer Hohlkörper und Butzen einspart. 

Blick in das Mahlgehäuse einer Beistellmühle für die Spritzgießtechnik mit 2,2 kW-Antrieb und einem Durchsatz von bis zu 35 kg/h.(Bild:  Getecha)
Blick in das Mahlgehäuse einer Beistellmühle für die Spritzgießtechnik mit 2,2 kW-Antrieb und einem Durchsatz von bis zu 35 kg/h.
(Bild: Getecha)
große Maschine/Mühle zum Zerkleinern von Kunststoffbauteilen
Ausgerüstet mit dem neuen Zuführsystem HHS kann die Schneidmühle voluminöse Hohlkörper mit Butzen ohne Vorzerkleinerung zu einem Mahlgut der gewünschten Korngröße verarbeiten.
(Bild: Getecha)

Getecha stellt auf der K 2025 das Zuführsystem HHS, einen intelligenten Dosierschieber, der das zu verarbeitende Material dem Schneidrotor horizontal und lastabhängig zuführt. Dieser verfügt über die Möglichkeit materialabhängig verschiedene Steuerprogramme zu aktivieren, die das Tempo und den Druck der Zuführung regeln. Was das neue System in der Praxis zu leisten vermag, demonstriert der Maschinenbauer in Düsseldorf am Beispiel der Trichtermühle RS 38060. Deren energieeffizienter und überlastgeschützter 22 kW-Motor treibt einen Variationsrotor (Schneidkreis 380 mm) an, dessen hydraulischer Andruckstempel die Aufnahme selbst großer Teile erlaubt. 

Das neue Zuführsystem HHS versetzt diese Mühle nun in die Lage, voluminöse Hohlkörper – etwa Blasformteile – mitsamt ihren Butzen direkt, also ohne die oft Zeit raubende Prozessstufe der Vorzerkleinerung, zu einem Mahlgut der gewünschten Korngröße zu verarbeiten. 

Die gezeigte Schneidmühle ist vielfach nutzbar und nimmt es mit verhakten Angüssen, Verpackungsrückläufern, Folienwickeln, Behältern und anderen Resten der Kunststoffverarbeitung auf. Sie ist konzipiert für das zuverlässige Zerkleinern selbst massiver Teile, wobei das robuste Rotordesign eine hohe Betriebssicherheit bietet. Das kompakte Design der Mühle erlaubt zudem die Funktionserweiterung durch Zusatzmodule – etwa den Materialaustrag via Austragsschnecke, den Einsatz einer Kontrollkamera im Mahlraum oder eine Wasserkühlung. Die geschlossene, glatte Geometrie der Mahlkammer ist ausgelegt für die Reinigung bei Materialwechsel.

So werden Randbeschnitte zerkleinert

Rundes Schneidwerk in einer Rohrleitung
Die Folienschneider lassen sich direkt in die Rohrleitung von Folienverarbeitungsanlagen integrieren.
(Bild: Getecha)

Neben seinen Rotoschneider-Mühlen  zeigt das Unternehmen die bewährten Folienschneider FS 200/ FS 300, die sich in die Rohrleitung von Folienverarbeitungsanlagen integrieren lassen und es mit fast jeder Art von Randbeschnitt aufnehmen. Hierbei ermöglicht der nur 20 µm schmale Messerspalt zwischen Rotor und Statormesser das Zerkleinern sehr dünner Randbeschnitte – ganz gleich, ob aus Kunststoff, Aluminium, Papier, Vlies- oder Furniermaterial.

Stellvertretend für sein Angebot an Guillotinen steht eine GH 300 für das Vorzerkleinern von Randbeschnitten aus der Extrusion. Deren Frequenzumrichter erlaubt es, die Hubzahl an die Liniengeschwindigkeit anzupassen. Die Guillotinen gibt es mit verschiedenen Schnittbreiten sowohl mit elektrischen Antrieben als auch in einer hydraulischen Variante, mit der sich selbst mehrere Zentimeter dicke POM- und HDPE-Reste aus der Plattenextrusion zuverlässig vorschneiden lassen.

Dies bietet Getecha außerdem

Das Unternehmen aus Aschaffenburg stellt nicht nur Trichter- und Einzugsmühlen her, sondern unterstützt Kunststoffverarbeiter auch bei der Realisierung von Materialkreisläufen sowie Chargier- und Verpackungsanlagen. Da die Unterfranken alle Leistungen von der Konstruktion und Entwicklung über die Fertigung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme abdecken, stehen sie den Anwendern der Kunststoff- und Recyclingtechnik als All-in-One-Partner zur Seite. 
Quelle: Getecha

K 2025: Halle 9/Stand A09

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