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100 Tage Bundesregierung Schwarz-Rot: Ökonome ziehen Zwischenbilanz

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 1 min Lesedauer

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Die Bundesregierung um Friedrich Merz ist seit 100 Tagen im Amt. Im Ökonomenpanel des Ifo Instituts ziehen 170 VWL-Professorinnen und Professoren eine erste wirtschaftspolitische Bilanz.

42 % der Teilnehmer bewerten die bisherigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen der schwarz-roten Bundesregierung negativ. (Bild:  Ifo Institut)
42 % der Teilnehmer bewerten die bisherigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen der schwarz-roten Bundesregierung negativ.
(Bild: Ifo Institut)

30 % der teilnehmenden Ökonominnen und Ökonomen bewerten die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der neuen Bundesregierung in den ersten 100 Tagen als „eher negativ“; weitere 12 % sogar als „sehr negativ“. Rund ein Drittel (32 %) steht den wirtschaftspolitischen Maßnahmen neutral gegenüber. Eine eher positive Bilanz ziehen 25 % der Teilnehmer. Als Gründe für eine positive Bewertung werden insbesondere der stärkere Fokus auf öffentliche Investitionen sowie Investitionen in die Verteidigung genannt. Kritisch werden dagegen vor allem die fehlenden Reformanstrengungen im Bereich der Sozialsysteme gesehen. Zudem vermissen sie bisher klare Impulse für weitere Strukturreformen, den Abbau von Bürokratie und Fortschritte beim Klimaschutz. 

Eher positiv sind die Erwartungen an die konjunkturellen Auswirkungen der Politik.(Bild:  Ifo Institut)
Eher positiv sind die Erwartungen an die konjunkturellen Auswirkungen der Politik.
(Bild: Ifo Institut)

Kurzfristig erwartet die Hälfte der Befragten eher positive Auswirkungen der bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung auf die Konjunktur. Lediglich 12 % gehen von eher negativen Effekten aus. Mit Blick auf die mittelfristigen Wachstumsaussichten sind die Ökonominnen und Ökonomen hingegen skeptischer: 34 % erwarten eher positive Aussichten, während insgesamt 26 % mit negativen mittelfristigen Wachstumsaussichten rechnen. „Die schuldenfinanzierte Fiskalpolitik wird vor allem kurzfristig die Konjunktur ankurbeln. Um nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu schaffen, werden allerdings marktorientierte Strukturreformen benötigt. Von solchen Reformen ist gegenwärtig nur noch nichts zu sehen“, sagt Prof. Dr. Niklas Potrafke, Leiter des Ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politisch Ökonomie.

Zu den detaillierten Ergebnisse des Ökonomenpanels gelangen Sie hier

Quelle: Ifo Institut

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