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Mit Technik von ZwickRoell  Materialprüfung in der Ski-Entwicklung bei Stöckli

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Stöckli führt im Rahmen der Ski-Entwicklung mechanische Materialprüfungen im eigenen Labor durch. Ziel ist die quantitative Bewertung von Materialeigenschaften, Haftverbindungen und der strukturellen Belastbarkeit von Verbundsystemen und fertigen Skiern. Zum Einsatz kommt eine Universalprüfmaschine von ZwickRoell. 

(Bild:  adege /  Pixabay)
(Bild: adege / Pixabay)

Ein Ski wird im Einsatz tausendfach gebogen, belastet und verdreht. Jede Abfahrt wirkt auf den Materialverbund, jede Kurve auf Klebeschichten, Kernmaterialien und Decklagen. Damit neue Materialien und Verbundaufbauten zuverlässig bewertet und miteinander verglichen werden können, müssen ihre mechanischen Eigenschaften und Verbindungen quantitativ geprüft werden. 

Genau hier setzt die Materialprüfung in der Ski-Entwicklung der Stöckli Swiss Sports AG an. Mechanische Prüfungen im eigenen Labor liefern die Datenbasis für Konstruktion, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung.

Wenn Materialverbunde im Ski-Bau entscheiden

Skier bestehen aus komplexen Verbundsystemen aus Holz, Faserverbunden, Metallen und Klebstoffen. Die zuverlässige Verbindung dieser Materialien ist ein zentraler Faktor für Performance, Sicherheit und Lebensdauer. Neue Werkstoffe, geänderte Schichtaufbauten und unterschiedliche Klebesysteme erfordern Prüfungen, die nicht nur Einzelmaterialien, sondern komplette Verbundsysteme quantitativ bewerten.

Für Stöckli bestand die Aufgabe darin, diese Prüfungen reproduzierbar und unter konstanten Bedingungen im eigenen Haus durchzuführen. Ziel war es, Entwicklungsentscheidungen auf belastbare Messdaten zu stützen und externe Prüfaufwände zu reduzieren.

Quantitative Haftungs- und Festigkeitsanalysen

Im Labor kommt dafür eine Universalprüfmaschine vom Typ Z020 AllroundLine von ZwickRoell zum Einsatz. Mit ihr werden Trommelschälversuche zur Bewertung der Haftfestigkeit zwischen Materialschichten durchgeführt. Ergänzend erfolgen Zug- und Druckprüfungen an Komponenten und Verbundaufbauten.

Um die Stabilität kritischer Verbindungsstellen sowie die Bindungsstabilität im Gesamtsystem zu bewerten, werden darüber hinaus Ausreißprüfungen eingesetzt. Die Prüfmethoden liefern quantitative Kennwerte, mit denen sich unterschiedliche Materialkombinationen, Klebevliestypen und Aufbauten direkt vergleichen lassen.

Vom Materialaufbau zum fertigen Ski

Neben den Material- und Verbundprüfungen untersucht Stöckli zudem das mechanische Verhalten kompletter Skier. Hierzu werden 3-Punkt-Biegeversuche eingesetzt, mit denen die Biegefestigkeit und das Zusammenspiel aller Schichten im fertigen Produkt bewertet werden.

Universalprüfmaschine vom Typ Z020 AllroundLine von ZwickRoell
(Bild: ZwickRoell)

Im Stöckli-Labor werden mehrere Prüfverfahren eingesetzt:

  • Trommelschälversuche zur quantitativen Bewertung der Haftfestigkeit zwischen Materialschichten

  • Zug- und Druckprüfungen an Komponenten und Verbundaufbauten

  • Ausreißprüfungen zur Untersuchung kritischer Verbindungsstellen und der Bindungsstabilität

  • 3-Punkt-Biegeversuche zur Bewertung der Biegefestigkeit kompletter Skier

Die Prüfungen erfolgen reproduzierbar unter definierten Bedingungen und liefern vergleichbare Kennwerte für unterschiedliche Materialkombinationen und Klebevliestypen.

Die gewonnenen Ergebnisse fließen unmittelbar in die Ski-Entwicklung ein. So werden unter anderem die Haltbarkeit verschiedener Klebevliestypen bei Raumtemperatur untersucht und deren Versagensverhalten systematisch analysiert. Die Materialprüfung ist damit fester Bestandteil des Entwicklungsprozesses und nicht nur ein Instrument der Qualitätssicherung.

Beschleunigte Entwicklung

Die strukturierte Inhouse-Prüfung ermöglicht es, Abweichungen in Haftung, Festigkeit oder Stabilität frühzeitig zu erkennen und vor der Serienfertigung zu bewerten. Gleichzeitig verkürzen sich Entwicklungszeiten, da relevante Prüfungen jederzeit verfügbar sind und Prüfserien effizient durchgeführt und ausgewertet werden können.

It's Wine O'Clock!

Apropos Skifahren: Was muss ein Weltklasse-Skigebiet heute leisten? Wie gelingt die Balance zwischen aus Tradition, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Darüber spricht Christian Wörister, Vorstand der Bergbahn AG Kitzbühel in der ersten Folge von „WINe O’Clock – Die Business After Hour“. Beim launigen Gespräch in den Hahnenkamm-Stubn über dem legendären Streif – mit famosem Blick aufs Kitzbüheler Horn – geht es um die Ski-Magie am Smart Mountain. Und natürlich auch um die Frage, wie sich Genuss und Skifahren gesundheitsverträglich verbinden lassen. 
 

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