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Wie Produkte haftfest dekoriert werden Plasmatechnologie schont Ressourcen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 1 min Lesedauer

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Die Haftfestigkeit von Beschichtungen auf Polymeren ist nicht immer gegeben. Deshalb sind Aktivierungsprozesse wie die Openair Plasmatechnologie notwendig. Erfahren Sie weshalb.

Becher aus recyceltem Kunststoff wird aktiviert und damit bedruckbar.(Bild:  Plasmatreat)
Becher aus recyceltem Kunststoff wird aktiviert und damit bedruckbar.
(Bild: Plasmatreat)

Die Plasmatechnologie unterstützt beim Umsetzen der drei grundlegenden Prinzipien der Nachhaltigkeit – Reduce, Reuse, Recycle – in der Kunststoffindustrie:
Reduce: Durch den Einsatz von Plasmatechnologie lässt sich die Kunststoffproduktion ressourcenschonend gestalten, denn eine Plasmabehandlung erhöht die Kompatibilität von Kunststoffen. Kostenintensive Werkstoffe können beispielsweise durch kostengünstigere Alternativen ersetzt werden.
Reuse: Die Lebensdauer von Kunststoffprodukten wird durch den Einsatz von Plasma erheblich verlängert. Aufgrund der verbesserten Haftfestigkeit, die durch Oberflächenmodifikation erzielt wird, lassen sich Produkte länger nutzen und wiederverwenden.
Recycle: Die Plasmavorbehandlung nimmt keinen Einfluss auf die Recyclingfähigkeit der Produkte. 
Zusätzlich sorgt die Plasmatechnologie für umweltfreundlichere Fertigungsprozesse. Die Openair-Plasma Behandlung benötigt zum Betrieb lediglich Druckluft und Strom, ist lösungsmittelfrei und reduziert den Bedarf an Chemikalien. Das spart Ressourcen, reduziert den CO₂-Ausstoß und verbessert die Ökobilanz zahlreicher Industrieprozesse.

Welche Anwendungen zahlen bereits auf Reduce, Reuse, Recyle ein?

Praxisbeispiele des Maschinenherstellers belegen, wie die Technologie zu einer nachhaltigeren Kunststoffwirtschaft beiträgt. So setzt ein Unternehmen beim Verkleben von Lkw-Planen auf Openair-Plasma und spart damit jährlich 2.200 l Lösemittel ein. In der Herstellung von Scheinwerfern erreichte ein renommierter Fahrzeughersteller durch das Umstellen auf einfachere und energieeffizientere Kunststoffe eine Einsparung von 65 Mio. kWh Energie und 3.100 t CO₂. 
Wie der Einsatz von Plasmatechnologie das Verarbeiten von Recyclingkunststoffen vereinfacht, zeigt ein Projekt von Plasmatreat mit dem Spritzgussanlagenhersteller Arburg: Recycelte Polypropylen-Trinkbecher werden für den UV-Digitaldruck mit Plasma aktiviert. So wird ohne den Einsatz zusätzlicher Chemikalien eine brillante und beständige Bedruckung erreicht.

Quelle: Plasmatreat

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