Vertikalspritzguss
Präzision im Hotmelt-Umspritzen

Von Stefan Lenz 6 min Lesedauer

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Beim präzisen Hotmelt-Umspritzen von Elektronik zählen Prozessstabilität, Materialbeherrschung und Maschinenpräzision – ein Praxisbeispiel von Boy bei der Werner Sauter GmbH zeigt, wie es gelingt.

Philipp Geiges (rechts), Geschäftsführer der Werner Sauter GmbH, und Dominik Geiges, technischer Leiter und Prokurist, vor der Vertikalspritzgießmaschine Boy 25 E V H. Auf der kompakten Anlage wird eine Sensorplatine inklusive angelöteter Leitung mit dem Hotmelt-Material Macromelt PA678 von Henkel prozesssicher umspritzt.(Bild:  Redaktion/Stefan Lenz)
Philipp Geiges (rechts), Geschäftsführer der Werner Sauter GmbH, und Dominik Geiges, technischer Leiter und Prokurist, vor der Vertikalspritzgießmaschine Boy 25 E V H. Auf der kompakten Anlage wird eine Sensorplatine inklusive angelöteter Leitung mit dem Hotmelt-Material Macromelt PA678 von Henkel prozesssicher umspritzt.
(Bild: Redaktion/Stefan Lenz)

Im Bereich der Kunststoffverarbeitung sind präzise und zuverlässige Verfahren für die Herstellung elektronischer Bauteile unerlässlich. Eine innovative Anwendung verdeutlicht dies anhand der Zusammenarbeit zwischen der Werner Sauter GmbH und dem Spritzgussmaschinenhersteller Boy. Im Gespräch mit Philipp Geiges, Geschäftsführer, Dominik Geiges, technischer Leiter und Prokurist, und Dieter Kollmer, technische Beratung und Verkauf bei Boy, wurde das innovative Verfahren des Umspritzens einer Platine für einen Sensorhersteller erörtert. Diese Anwendung erfolgt auf der Vertikalspritzgussmaschine Boy 25 E V H und nutzt Hotmelt-Material, um die Platine mit einer angelöteten Leitung zu umspritzen.