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Zwick Roell liefert Prüfsysteme an Forschungscampus OHLF Prüftechnik für nachhaltige Werkstoffe im Automobilbau

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Am Forschungscampus Open Hybrid Labfactory (OHLF) analysieren Prüfsysteme von Zwick Roell hybride Werkstoffe für effizientes Recycling und nachhaltige Automobilentwicklung.

Am Forschungscampus Open Hybrid LabFactory (OHLF) in Wolfsburg arbeiten Wissenschaft und Industrie gemeinsam an der Entwicklung neuer Materialien für die Automobilindustrie.(Bild:  Zwick Roell)
Am Forschungscampus Open Hybrid LabFactory (OHLF) in Wolfsburg arbeiten Wissenschaft und Industrie gemeinsam an der Entwicklung neuer Materialien für die Automobilindustrie.
(Bild: Zwick Roell)

Am Forschungscampus Open Hybrid Labfactory (OHLF) in Wolfsburg forschen Industrie und Wissenschaft gemeinsam an wiederverwendbaren und effizient recycelbaren Werkstoffen für die Automobilindustrie. Als Technologiepartner liefert Zwick Roell hierfür spezialisierte Prüfsysteme und anwendungsbezogenes Expertenwissen.

Um hybride und innovative Werkstoffe praxisnah zu testen, kommen bei OHLF unterschiedliche mechanische Prüfmethoden zum Einsatz: Neben klassisch quasistatischen Versuchen zum Ermitteln grundlegender Materialkennwerte werden insbesondere Ermüdungs- und Hochgeschwindigkeitstests durchgeführt. Zyklische Belastungen in Zug-, Druck-, Biege-, Scher- und Torsionsversuchen (Dauerschwingversuche) erlauben eine präzise Ermittlung der Dauerfestigkeit. Die resultierenden Daten sind für die Erstellung von Wöhlerkurven (s-n-Kurven) entscheidend – eine wichtige Basis zur Lebensdauerabschätzung von Komponenten.

Breite Auswahl flexibler Prüfsysteme

Für diese anspruchsvollen Tests nutzen die Forscher verschiedene probate Lösungen aus Ulm, unter anderem Allroundline-Prüfmaschinen im Kraftbereich von 50 bis 250 kN. Diese Maschinen umfassen unterschiedliche Längenänderungsaufnehmer, spezifische Prüfwerkzeuge sowie eine Temperierkammer, die Versuche im Temperaturbereich von -70 °C bis +250 °C ermöglicht.

Eine wichtige Rolle spielt zudem ein servohydraulischer Portalprüfstand, der mit seinem großzügigen Prüfbereich (4.000 x 3.000 mm), zwei Portalen und drei hydrostatisch gelagerten Prüfzylindern (2x 100 kN, 1x 50 kN) auch große Prüfkörper realitätsnah evaluieren kann. Belastung und Frequenz der einzelnen Prüfzylinder können frei gesteuert werden.

Zur exakten Untersuchung des Verformungsverhaltens werden optische Messsysteme verwendet, welche bereits minimale Dehnungen im Mikrometerbereich erfassen. Hochgeschwindigkeitsprüfungen wie Zug- und Durchstoßversuche bis maximal 40 kN und Geschwindigkeiten bis 20 m/s ermöglichen außerdem die Analyse crash-relevanter Szenarien.

Das gemeinsame Ziel: Nachhaltigkeit

Die enge Partnerschaft zwischen dem OHLF und Zwick Roell schafft sehr gute Voraussetzungen für praxisorientierte Materialforschung und trägt dazu bei, den ökologischen Fußabdruck automobiler Komponenten zu reduzieren. Damit leistet die Kooperation einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Automobilindustrie.
Quelle: Zwick Roell

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