Kolumne: Geht das auch mit Kunststoff?
Recycling raus aus der Komfortzone

Ein Gastbeitrag von Dr. Oliver Tröppner, Gruppenleiter Forschung Materialentwicklung, SKZ 3 min Lesedauer

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Warum wird Recycling in der Kunststoffindustrie noch immer dort betrieben, wo es technisch am wenigsten wehtut? Diese Kolumne hinterfragt Routinen, Komfortzonen und den nächsten echten Schritt.

Der Weg von der Kunststoffflasche zum technischen Bauteil.(Bild:  Copilot/KI-generiert)
Der Weg von der Kunststoffflasche zum technischen Bauteil.
(Bild: Copilot/KI-generiert)

Recycling ist eine dieser Erfolgsgeschichten, die auf den ersten Blick glänzen. Wer heute eine Plastikflasche in die gelbe Tonne wirft, darf sich für einen Moment auf die Schulter klopfen: aus Müll wird Rohstoff, aus Alt wird Neu. Doch so einfach ist es nicht. Denn recycelter Kunststoff ist im Alltag bislang vor allem dort angekommen, wo es technisch bequem ist – in Folien, Verpackungen, einfachen Gehäusen oder im Auto als Radhausschale. Kurz gesagt: überall dort, wo das Material keine besonderen Kunststücke vollbringen muss.

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