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PVC-Ersatz Staubschutzkappen aus recyceltem PET

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Keine Komponente ist so klein, als dass sie nicht ihren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten könnte. Das gilt auch für Staubschutzkappen für Rauchmelder. Bei Apollo bestehen diese zu 97 Prozent aus recyceltem PET.

Apollo wechselt bei allen Staubschutzkappen von PVC auf 97 % recyceltes PET (rPET). Das schont nicht nur Ressourcen in der Herstellung, sondern erleichtert auch die Entsorgung.(Bild:  Apollo)
Apollo wechselt bei allen Staubschutzkappen von PVC auf 97 % recyceltes PET (rPET). Das schont nicht nur Ressourcen in der Herstellung, sondern erleichtert auch die Entsorgung.
(Bild: Apollo)

Staubschutzkappen schützen Rauchmelder während der Installation und Inbetriebnahme, oder bei späteren Baumaßnahmen. Sie halten Schmutz vom Melder fern und verhindern so gleichzeitig Täuschungsalarme durch Baustaub. 

Von PVC zu rPET

In der Vergangenheit wurden die Staubschutzkappen aus PVC hergestellt. Apollo hat jetzt das gesamte Programm auf 97% recyceltes PET umgestellt.

Damit benötigt nicht nur das Material an sich weniger Ressourcen in der Herstellung. Es trägt zudem dazu bei, die Menge an Plastikmüll insgesamt zu reduzieren. rPET wird mit dem Verpackungsmaterial über das Duale System entsorgt und dem Recyclingkreislauf zugeführt. Das erleichtert auch das Handling auf der Baustelle. 

Gleiche Leistung, weniger Abfall

Ein weiterer Aspekt betrifft die Verwendung von Staubschutzkappen an sich: Die Entsorgung eines einzigen defekten Melders setzt so viel CO₂ frei wie die von 115 Kappen. Melder vor Staub und Schmutz zu schützen, trägt also gleichzeitig zur Abfallvermeidung und Reduzierung von Emissionen bei.

Vor der Umstellung wurde das neue Material gründlich getestet. Dabei bestätigte sich, dass rPET technisch vollständig mit PVC vergleichbar ist. Es bietet unter den zu erwartenden Betriebstemperaturen und realen Bedingungen denselben Schutz für die Melder. Alternative Materialien wie Papierbrei und biologisch abbaubare Kunststoffe wurden ebenfalls auf ihre Eignung geprüft, erfüllten jedoch nicht die Anforderungen.

Papierbasierte Stoffe verformen sich bei Feuchtigkeit oder Temperaturänderungen und sind deshalb nicht als Ersatz für PVC geeignet. Für die Verwertung abbaubarer Kunststoffe ist eine industrielle Kompostierung erforderlich.

INFO

Anmerkung: Auf diese Meldung haben uns die Kollegen und Kolleginnen von bauen aktuell aufmerksam gemacht.

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