Das war das 29. Stuttgarter Kunststoffkolloquium des IKT
Vergangenheit und Zukunft der Kunststofftechnik in Stuttgart 

Von Dominik Bechlarz 8 min Lesedauer

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Ein besonderes Jubiläum feierte der Forschungsstandort Stuttgart: „60 Jahre Kunststofftechnik“ waren ein freudiger Anlass, um beim diesjährigen IKT-Kunststoffkolloquium über aktuelle Themen der Forschung zu informieren, aber auch über Herausforderungen in der kunststoffverarbei- tenden Industrie zu diskutieren.

Professor Kreutzbruck (links) und Professor Dr. Christian Bonten gingen während der Abendveranstaltung des Kolloquiums auf die historischen Anfänge des Instituts ein und präsentierten dafür symbolisch einen Zeitstrahl mit den Meilensteinen aus 60 Jahren Kunststofftechnik in Stuttgart.(Bild:  Redaktion)
Professor Kreutzbruck (links) und Professor Dr. Christian Bonten gingen während der Abendveranstaltung des Kolloquiums auf die historischen Anfänge des Instituts ein und präsentierten dafür symbolisch einen Zeitstrahl mit den Meilensteinen aus 60 Jahren Kunststofftechnik in Stuttgart.
(Bild: Redaktion)

Das 29. Kunststoff-Kolloquium des Instituts für Kunststofftechnik (IKT) in Stuttgart bot in diesem Jahr nicht nur wie gewohnt Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung im Bereich der Kunststofftechnik, es bot zugleich den Rahmen für die Feierlichkeiten zu „60 Jahre Kunststofftechnik in Stuttgart“. Denn das IKT wie wir es heute kennen formierte sich erst im Jahre 2006, durch den Zusammenschluss des Instituts für Kunststofftechnologie und des Instituts für Kunststoffkunde und Kunststoffprüfung. Damals noch unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans-Gerhard Fritz. 2010 übernahm dann Professor Dr.-Ing. Christian Bonten die Leitung des vereinten Instituts. Die Ursprünge des IKT reichen bis ins Jahr 1964 zurück, als das bereits genannte Institut für Kunststofftechnologie gegründet wurde. Ein Jahr zuvor, also 1963, sollte eine Professur für Werkstoffkunde der Metalle und Kunststoffe in der Materialprüfanstalt (MPA) angesiedelt werden. Der Lehrstuhl wurde eigenständig und in „Institut für Kunststoffkunde und Kunststoffprüfung (IKP)“ umgetauft.