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Neues Hochleistungs-Polyamid für Elektroautos Weniger Elektrokorrosion, mehr Farbstabilität bei Hochvolt-Steckverbindern

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Lenz 2 min Lesedauer

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BASF erweitert sein PPA-Portfolio um Ultramid Advanced N3U42G6 – ein neues, halogenfreies Polyamid 9T für Hochvolt-Steckverbinder in Elektrofahrzeugen. Das innovative Material verbessert die Sicherheit, Haltbarkeit und Farbstabilität in E&E-Bauteilen und reduziert gleichzeitig die Elektrokorrosion.

Neues Ultramid Advanced N für Hochvolt-Steckverbinder in Elektroautos: Kostal Kontakt Systeme setzt das PPA Ultramid Advanced N von BASF in mehreren Bauteilen in seinem Hochvolt-Steck­verbinder KS22 Class 4 für Hoch­strom­module ein.(Bild:  BASF)
Neues Ultramid Advanced N für Hochvolt-Steckverbinder in Elektroautos: Kostal Kontakt Systeme setzt das PPA Ultramid Advanced N von BASF in mehreren Bauteilen in seinem Hochvolt-Steck­verbinder KS22 Class 4 für Hoch­strom­module ein.
(Bild: BASF)

BASF ergänzt sein Polyphthalamid-Portfolio um Ultramid Advanced N3U42G6, ein nicht-halogeniertes, flammgeschütztes Polyamid 9T, das die Elektrokorrosion von Metallkontakten in Hochvolt-Komponenten für Elektrofahrzeuge signifikant verringert. Das neue PPA-Material ist ideal für den Einsatz in Wechselrichtern, DC-DC-Wandlern und Batterien, da es hohe Festigkeit, Steifigkeit, chemische Beständigkeit und Dimensionsstabilität über einen breiten Temperaturbereich bietet.

Die neuen Materialeigenschaften machen Hochvolt-Steckverbinder robuster und zuverlässiger – ein klarer Vorteil für Anwendungen, die hohe elektrische Isolierung und mechanische Belastbarkeit erfordern.

Erste Anwendung im neuen HV-Steckverbinder von Kostal

Der Automobilzulieferer Kostal Kontakt Systeme nutzt Ultramid Advanced N3U42G6 bereits im neuen HV-Steckverbinder KS22 Class 4, dem derzeit kompaktesten seiner Leistungsklasse. Durch die hohe Fließfähigkeit des Materials bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit wird Miniaturisierung möglich – bei maximaler Sicherheit.

Das Material überzeugt durch hohe Bruchdehnung, exzellente elektrische Isolation und reduziert das Risiko von Weißbruch bei der Montage. Ein echter Fortschritt für die elektrische Sicherheit im Fahrzeug.

Langlebige Farbkennzeichnung für Hochvolt-Komponenten

Ultramid Advanced N3U42G6 erfüllt nicht nur höchste Sicherheitsstandards (UL94 V-0 bei 0,25 mm), sondern bietet auch langanhaltende Farbstabilität – ein entscheidender Faktor für die Sicherheitskennzeichnung von Hochvolt-Komponenten.

Die neue PPA-Type ist in vorgefärbten Varianten wie RAL 2003 Orange verfügbar oder lässt sich individuell mit über 50 hitzebeständigen Pigmenten einfärben. BASF-Tests bestätigen eine hohe Farbbeständigkeit nach 1.000 Stunden bei Temperaturen bis zu 150  °C.

Flammgeschützt, halogenfrei und ideal für SMT-Prozesse

Das neue Material erfüllt die Norm EN 50642 für Halogenfreiheit und schützt E&E-Komponenten zuverlässig vor Kontaktkorrosion. Durch die hohe Wärmeformbeständigkeit (265  °C) und die geringe Feuchtigkeitsaufnahme eignet sich Ultramid Advanced N3U42G6 hervorragend für Surface Mount Technology (SMT).

Es verhindert Blasenbildung und Größenveränderungen während der Verarbeitung – das erhöht die Qualität, reduziert Produktionsabfälle und spart Kosten.

Zukunftssicher für E&E- und E-Mobility-Anwendungen

„Unsere neue, nicht-halogenierte Type kombiniert die hervorragenden Eigenschaften unseres Superhelden Ultramid Advanced N mit besserer Einfärbbarkeit, langer Farbstabilität und hervorragendem Korrosionsschutz“, erklärt Volker Zeiher, Bauteilentwickler bei BASF.

Das neue Ultramid Advanced N3U42G6 ist Teil eines maßgeschneiderten PPA-Portfolios für anspruchsvolle Anwendungen in Unterhaltungselektronik, Autobatteriesystemen und elektrischen Antriebssträngen – und steht für Innovation, Sicherheit und Effizienz im Zeitalter der Elektromobilität.

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