Neugierig, innovativ, mutig
Wie ein Kunststoffverarbeiter durch Investitionen spart

Simone Fischer 8 min Lesedauer

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Das Herstellen von Spritzgussteilen erweckt beim Laien den Eindruck – Maschine zu, warten, Maschine auf, Teil entnehmen und das Ganze von vorne. Doch Spritzgießen ist weit mehr und die Philosophie der Unternehmen unterschiedlich. Neugier und vertrauensvolle Partnerschaften gehören zu der Philosophie eines Kunststoffverarbeiters in Wegberg.

Das Schnellspannsystem von Stäubli ermöglicht schnelle Wechsel, auch solch komplexer 2K-Spritzgießwerkzeuge auf der Mehrkomponenten-Maschine NEO·M.(Bild:  Redaktion)
Das Schnellspannsystem von Stäubli ermöglicht schnelle Wechsel, auch solch komplexer 2K-Spritzgießwerkzeuge auf der Mehrkomponenten-Maschine NEO·M.
(Bild: Redaktion)

Das Unternehmen Formzeug mit Sitz in Wegberg begeht am 1. Oktober 2025 seinen 60. Geburtstag. Als Formen- und Werkzeuggesellschaft für das Herstellen von Präzisionsformen aus Stahl und Aluminium für duroplastische Formteile gegründet, werden heute 27 Spritzgießmaschinen verschiedener Hersteller mit Zuhaltekräften von 35 bis 1.600 t betrieben. Die beiden Werke des Kunststoffverarbeiters verlassen Bauteile – Standard und Sonderlösungen – mit Schussgewichten zwischen 20 und 4.500 g Richtung Automobilindustrie, Medizin- und Chemietechnik sowie Geräte-, Maschinen- und Anlagenbau. Aufgrund der verschiedenen Branchen, die mit Bauteilen oder Baugruppen beliefert werden, hält der Kunststoffverarbeiter rund 400 Polymere am Lager vor – vom Standardwerkstoff bis hin zu Hochleistungs- und Spezialkunststoffen.