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Krisenvorsorge mit PET-Flaschen Wie Plastikverpackungen sauberes Trinkwasser sichern

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Lenz 2 min Lesedauer

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PET-Flaschen sichern in Krisen sauberes Trinkwasser – mobil, hygienisch und recycelbar. Warum Kunststoffverpackungen Leben retten und global Versorgungslücken schließen können.

Konflikte, Naturkatastrophen und Flucht bringen Menschen in humanitäre Not. „Abgefülltes Trinkwasser macht die Versorgung mit sauberem, sicherem Wasser in vielen Regionen und vor allem in Krisengebieten überhaupt erst möglich“, sagt Dr. Sieglinde Stähle, wissenschaftliche Leiterin beim Lebensmittelverband Deutschland. PET-Flaschen können hierbei aufgrund ihrer Bruchfestigkeit und des geringen Eigengewichts einen wertvollen Beitrag leisten.(Bild:  yes or no Media)
Konflikte, Naturkatastrophen und Flucht bringen Menschen in humanitäre Not. „Abgefülltes Trinkwasser macht die Versorgung mit sauberem, sicherem Wasser in vielen Regionen und vor allem in Krisengebieten überhaupt erst möglich“, sagt Dr. Sieglinde Stähle, wissenschaftliche Leiterin beim Lebensmittelverband Deutschland. PET-Flaschen können hierbei aufgrund ihrer Bruchfestigkeit und des geringen Eigengewichts einen wertvollen Beitrag leisten.
(Bild: yes or no Media)

Bei Naturkatastrophen, Konflikten oder in Regionen mit instabiler Infrastruktur zählt jede Minute – und sauberes Trinkwasser wird zur Überlebensfrage. PET-Flaschen erweisen sich in solchen Situationen als zuverlässige Lösung: leicht, bruchfest, hygienisch und sofort einsatzbereit. Ihr Transport ist unkompliziert, ihre Lagerung effizient – genau das, was im Krisenfall gebraucht wird.

Dr. Sieglinde Stähle vom Lebensmittelverband Deutschland betont: „Abgefülltes Wasser in PET-Flaschen ermöglicht überhaupt erst die dezentrale, sichere Versorgung – auch in schwer zugänglichen oder konfliktbelasteten Regionen.“

Kunststoffverpackungen retten Leben – auch bei uns

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, für Notlagen mindestens zwei Liter Wasser pro Person und Tag vorzuhalten. Für einen Haushalt mit drei Personen über zehn Tage wären das 60 Liter – also nur 40 leichte 1,5-Liter-PET-Flaschen, die sich sicher lagern und im Notfall schnell transportieren lassen.

Trinkwassertransport: Flexibel, schnell und sicher mit Plastikflaschen

In Extremsituationen wie dem Ukraine-Krieg 2022 wurden gezielt PET-Flaschen für die Bevölkerung angefragt, weil Trinkwasser in Kunststoffverpackungen dezentral und effektiv verteilt werden kann – oft lange bevor große Aufbereitungsanlagen betriebsbereit sind. Besonders für Flüchtende, die nur begrenztes Gepäck tragen können, sind leichte Plastikflaschen überlebenswichtig.

Soziales Plastik: Wie PET-Flaschen auch Armut lindern

Neben ihrer Rolle in der Notversorgung helfen Kunststoffflaschen auch langfristig – zum Beispiel in Entwicklungs- und Schwellenländern. Ihre niedrigen Produktionskosten machen sie auch für ärmere Bevölkerungsschichten zugänglich. Und: Gebrauchte PET-Flaschen werden zunehmend zur Wertstoffquelle.

Beispiel: In Mexiko betreibt ein Verpackungshersteller ein PET-Recyclingprogramm, bei dem Flaschensammler ihre Ware direkt gegen Geld eintauschen können – inklusive Abholung per LKW. Auch Initiativen wie Plasticbank zeigen, wie aus Abfall Einkommen entsteht: Dort lassen sich gesammelte Plastikabfälle gegen Geld, Lebensmittel oder Internetzugang eintauschen.

Fazit: PET-Flaschen sind mehr als nur Verpackungen

In einer Welt, in der laut UN-Weltwasserbericht 2022 rund 2,2 Mrd. Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben, sind PET-Flaschen eine einfache, aber wirkungsvolle Lösung. In Krisen sind sie oft der erste Schritt, um Menschenleben zu retten – und in Friedenszeiten helfen sie, Zugang zu Wasser und wirtschaftliche Chancen zu schaffen.

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