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Recycelte Materialien im Auto Wie steht es um den Einsatz von Rezyklaten im Automobilbau?

Von Dominik Bechlarz 2 min Lesedauer

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Automobile werden zunehmend klimafreundlicher – das liegt nicht allein am Antrieb, auch beim Materialeinsatz wollen Automobilbauer vermehrt grüner werden. Rezyklate sind Teil dieses Wandels. Der PLASTVERARBEITER hat sich in der Branche umgehört.

Was tut sich in Sachen Rezyklateinsatz im Automobilbau? Der PLASTVERARBEITER hat nachgehakt.
(Maks Lab - stock.adobe.com)

Das Thema Nachhaltigkeit ist längst auch im Automobilbau angekommen. Der Mobilitätswandel hin zu alternativen Antrieben wie der Elektromobilität befeuert auch den Einsatz ressourcenschonender Materialien. Hersteller setzen bei ihren Bauteilen vermehrt auf den Einsatz von Rezyklaten. Beispiele im automobilen Umfeld gibt es bereits zuhauf. In einem Audi Q4 E-Tron werden bis zu 27 Bauteile eingesetzt, die anteilig aus Rezyklaten aus industriellen Produktionsabfällen oder Altmaterial, also Post-Industrial-Rezyklaten (PIR), bestehen. Scheinwerferaufnahmen, Radlaufschalen, Bodenverkleidungen oder auch Radspoiler bestehen hier zu großen Teilen aus Sekundärrohstoffen. Zusammen mit dem niederländischen Chemieunternehmen Lyondell Basell arbeitet der Ingolstädter Autobauer daran, gebrauchte Automobilteile chemisch wiederzuverwerten, um daraus Kunststoffgranulat zu gewinnen, das dann für die Produktion von Gurtschlossabdeckungen für den Audi Q8 E-Tron verwendet werden. In einem weiteren Projekt arbeitet Audi mit dem Fraunhofer IVV zusammen, um automobile Kunststoffabfälle aus Altfahrzeugen wiederzuverwerten und für den Serieneinsatz nutzbar zu machen. Ziel der Automobilisten ist es, über den gesamten Lebenszyklus CO2-Emissionen zu reduzieren. Volkswagen selbst gibt an, dass bereits heute – bezogen auf das Gesamtgewicht – viele Fahrzeuge der eigenen Marke zu rund einem Drittel aus metallischen und erdölbasierten Rezyklaten bestehen. Und auch der Leverkusener Werkstoffhersteller Covestro arbeitet zusammen mit dem chinesischen Autobeleuchtungshersteller Hasco Vison am Recycling postindustrieller Altkunststoffe, die bei der Herstellung von Autoscheinwerfern anfallen.

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Sicher ist: Ohne eine funktionierende Kreislaufwirtschaft wird es auch im Automobilbau nicht gehen. Die Redaktion des PLASTVERARBEITER wollte deshalb von verschiedenen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette wissen, mit welchen Herausforderungen sich die Automobilbranche beim Rezyklateinsatz konfrontiert sieht, welche Anforderungen Rezyklate mit sich bringen und wie die Verfügbarkeit der Materialien sichergestellt werden kann.

Wie kann aus Ihrer Sicht die Rezyklatqualität für die Serienproduktion sichergestellt werden?

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Welche Maßnahmen erfolgen derzeit zum Aufrechterhalten des Materialstroms von Altkunststoffen in der Automobilindustrie?

In welchen Bereichen könnten im Automobilbau Rezyklate eingesetzt werden – und wo schließt dies sich aus sicherheitstechnischen Anforderungen derzeit oder generell aus?

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