Sicherer Halt ohne  Hautirritationen 
Wie Ultraschall den Tragekomfort von Wearables verbessern

Von Michael Boerner, Head of Global Business Development Plastics, Herrmann Ultraschall 4 min Lesedauer

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Die Nutzung und Tragedauer von Medical Wearables steigen. Um Hautirritationen zu vermeiden, muss die Moisture Vapor Transmission Rate bereits in der Entwicklung berücksichtigt werden. Sie beeinflusst Hautverträglichkeit und Komfort – und kann durch die richtige Fügetechnologie optimiert werden.

Medizinische Wearables liegen im Trend. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Hautverträglichkeit, Tragekomfort und Nachhaltigkeit.(Bild:  romaset – stock.adobe.com)
Medizinische Wearables liegen im Trend. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Hautverträglichkeit, Tragekomfort und Nachhaltigkeit.
(Bild: romaset – stock.adobe.com)

Die Moisture Vapor Transmission Rate (MVTR) gibt an, wie viel Feuchtigkeit pro Tag durch ein Material diffundiert. Ein hoher MVTR-Wert zeigt, dass die Haut besser atmen kann und das Risiko von Hautreizungen sinkt. Medizinische Wear-ables wie CGM-Systeme, die direkt auf der Haut getragen werden, können jedoch die Atmungsaktivität der Haut einschränken. Dies wird besonders problematisch, wenn in den Produkten stärkere Klebstoffe oder dickere Schichten von Klebstoffen verwendet werden. Sie verhindern, dass Feuchtigkeit entweichen kann, was die Wahrscheinlichkeit von Hautirritationen steigert. Um Reizungen an der Haut durch verlängerte Tragezeiten von Medical Wearables zu vermeiden, sollte die MVTR deshalb unbedingt bereits in der    frühen Phase der Produktentwicklung berücksichtigt  werden.