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Geschäftsbereich wird Ende 2025 eingestellt Arburg zieht sich aus additiver Fertigung zurück

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 1 min Lesedauer

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Der Maschinenbauer Arburg schließt zum Jahresende 2025 sein Geschäftsfeld der additiven Fertigung (AM). Für Unternehmen, die den Freeformer im Einsatz haben, sind Service als auch Ersatzteile darüberhinaus sichergestellt.

Die Freeformer wurden 2013 auf der K der Kunststoffindustrie vorgestellt.(Bild:  Arburg)
Die Freeformer wurden 2013 auf der K der Kunststoffindustrie vorgestellt.
(Bild: Arburg)

„Diese Geschäftsentscheidung wurde nach sorgfältiger Bewertung und Überlegung der derzeitigen Marktlage und der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenparameter getroffen“, sagt Dr. Armin Schmiedeberg, Vorsitzender des Beirats bei Arburg.

Mit dem industrielle Fertigungssystem Freeformer und dem damit verbundene Produktionsverfahren Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) hätten weder die wirtschaftlichen Ziele für dieses Geschäftsfeld langfristig realisiert werden können, noch habe sich insgesamt der globale 3D-Druck-Markt erwartungsgemäß entwickelt. „Die aktuelle wirtschaftliche Lage erfordert zudem volle Konzentration auf unser Kerngeschäft, den Spritzgießmaschinenbau“, so Dr. Armin Schmiedeberg.

Anwender werden weltweit weiter betreut

Auf das Versprechen „Wir sind da.“ können sich bestehenden AM-Kunden und Anwender des Freeformers auch weiterhin verlassen: Sie werden in Zukunft direkt von Arburg betreut. Dazu gehören unter anderem eine sichere Ersatzteilversorgung und ein umfassender Service für im Markt existierenden Freeformer. An Messen, Veranstaltungen und Symposien wird sich der Maschinenbauer allerdings nicht mehr beteiligen.

Wie geht es für die Mitarbeiter weiter?

Für die rund 40 Mitarbeiter von Arburgadditive aus Vertrieb, Entwicklung, Anwendungstechnik und Montage besteht die Möglichkeit, zu Arburg zu wechseln, sodass die Kunden weiterhin auf bekannte Ansprechpartner und langjährige Experten bauen können.

Das ist das Leistungsportfolio des Geschäftsbereichs

Das Leistungsportfolio umfasst neben dem Freeformer zum Herstellen von Funktionsbauteilen aus original Thermoplast- und Elastomer-Kunststoffgranulaten auch die Filament-Drucker und Silikon-Drucker des Arburg-Schwesterunternehmens Innovatiq mit Sitz in Feldkirchen bei München.
Quelle: Arburg

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