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Additive Fertigung Produktionswerkzeuge aus dem 3D-Drucker

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Ob automatisierte Produktionswerkzeuge per 3D-Druck realisieren oder eine adaptive Fertigungslinie einrichten – EOS zeigt, welche Möglichkeiten der industrielle 3D-Druck eröffnet. Auch im Bereich Defense Production finden sich immer mehr Anwendungen.

3D-gedruckter Greifer für einen Roboterarm.(Bild:  EOS)
3D-gedruckter Greifer für einen Roboterarm.
(Bild: EOS)

Auf der Hannover Messe 2026 präsentiert EOS seine Visionen für die Zukunft der Fertigung. Unter dem diesjährigen Leitthema „Industrielle Transformation“ zeigt das Unternehmen, wie additive Fertigung die Produktentwicklung beschleunigt, Produktionsrisiken mindert und Lieferketten resilienter und nachhaltiger gestaltet. 

An den EOS-Präsentationsflächen können Besucher Live-Vorführungen, Expertenberatungen und Praxis-Anwendungen erleben – etwa zu agiler Produktion ohne Werkzeug, beschleunigten Innovationszyklen und lokalisierter Fertigung. Zudem stehen Software- und Überwachungslösungen im Fokus, die 3D-Druckprozesse digital vernetzen.

Roboterhände aus dem 3D-Drucker

Am eigenen Stand zeigt EOS in verschiedenen Applikationen, welche Vorteile mit industriellem 3D-Druck in der Fertigung von Produktionswerkzeugen realisierbar sind. So lassen sich die Kosten für Werkzeuge zur Formfaserproduktion um bis zu 50 Prozent reduzieren, wobei die Umsetzung nur wenige Wochen in Anspruch nimmt und selbst bei kleinen Losgroßen profitabel ist. 

Ein Beispiel für die Reduktion von Materialeinsatz ist die Fertigung von Vibrationswendelförderern, die im Maschinenbau beispielsweise Schüttgut wie Schrauben oder Muttern transportieren. Hier konnte EOS in einem Kundenprojekt sieben Prozent Material und 30 Prozent Kosten einsparen, gleichzeitig wurden die Vorlaufzeiten um über 90 Prozent verkürzt.

In Aktion zu sehen sein wird ein in 3D-gedruckter Greifer für einen Roboterarm. Dieser zeigt auf, welche Möglichkeiten in puncto Funktionsweise und Steuerung die additive Fertigung in diesem Bereich bietet. Ebenso sind eine Gewichtsreduktion von über 90 Prozent sowie CO₂-Einsparungen von über 90 Prozent realisierbar.

AdditivX | 22. September 2026

Additive Fertigung als Werkzeug für Supply Chain, Produktion und Service

AdditivX – Additive Fertigung als Werkzeug für Supply Chain, Produktion und Service
(Bild: Vogel Communications Group / WIN-Verlag)

Die Tagung soll zeigen, wie Kunststoff- und auch Metall-3D-Druck als strategisches Werkzeug für Ersatzteile eingesetzt werden kann – unabhängig von der Branche. Im Mittelpunkt stehen Materialien, Prozesse, Wirtschaftlichkeit und Integration in bestehende Produktions- und Instandhaltungsstrukturen auch aus weiteren Bereichen der additiven Fertigung.

Schwerpunkte der Veranstaltung:

  • 3D-Druck-Bauteile in der Massenproduktion (Keynote)

  • Welche material- und prozesstechnischen Anforderungen muss ein Hochleistungswerkstoff in der additiven Fertigung erfüllen?

  • Digitales Ersatzteillager: Fiktion oder Realität?

  • Regulatorisches

  • Highlight: Führung durch das SKZ Technikum

Adaptive Fertigung mit Siemens und EOS

Eine Produktion, die sich schnell verändernden Anforderungen anpasst – das ist die Idee des Konzepts Adaptive Manufacturing, das im Innovation Hub am Siemens-Stand gezeigt wird. Als Applikationsbeispiel dafür dient die Mittelsohle eines Sportschuhs. Sie lässt sich bezüglich Sportler, Sportart und anderer Kriterien flexibel anpassen.

„Dank Industrieller künstlicher Intelligenz zur Orchestrierung komplexer Workflows können wir den kompletten Prozess steuern und flexibilisieren“, so Karsten Heuser, Vice President of Additive Manufacturing bei Siemens Digital Industries. Das Konzept umfasst alle Schritte vom KI-gestützten Design für den 3D-Druck bis zur KI gestützten Orchestrierung der gesamten Fertigung.

Der industrielle 3D-Drucker P3 NEXT.(Bild:  EOS)
Der industrielle 3D-Drucker P3 NEXT.
(Bild: EOS)

Herzstück der adaptiven Fertigungslinie ist der industrielle 3D-Drucker EOS P3 NEXT, der auf die Automatisierung von Siemens setzt. Das industrielle SLS-3D-Drucksystem soll gegenüber Vorgängermodellen eine Produktivitätssteigerung von bis zu 50 Prozent ermöglichen, bei gleichzeitig reduzierten Gesamtbetriebskosten sowie hoher Materialeffizienz mit bis zu 80 Prozent Pulver-Wiederverwendbarkeit. Mit einem Bauvolumen von 340 mal 340 mal 600 Millimetern und optimierten Software- und Hardware-Funktionen adressiert die P3 NEXT insbesondere seriennahen Polymer-Druck, etwa für medizinische Produkte, Strukturbauteile oder Konsumgüter.

Das System punktet vor allem mit Blick auf eine wiederholbar gute Qualität der gefertigten Produkte als auch durch eine hohe Verfügbarkeit von bis zu 90 Prozent. „Im mittleren Volumenbereich ermöglichen wir mit der EOS P3 NEXT eine individualisierte Serienproduktion”, sagt Davide Iacovelli, Regional-Direktor EMEA, EOS. 

Am Siemens-Stand werde deutlich, welcher Mehrwert sich daraus für Kunden ergibt. „Konkret bedeutet dies kürzere Entwicklungs- und Fertigungszyklen, mehr Flexibilität im Produktdesign und eine deutlich höhere Prozesssicherheit über die gesamte Produktionskette hinweg“, so Iacovelli weiter. 

3D-Druck im Defense-Bereich

Schnelle Entwicklungs- und Produktionsanläufe, flexible Anpassungen des Designs sowie eine bedarfsgerechte Produktion von Hochleistungsteilen: Diese Vorteile der additiven Fertigung stärken die Einsatzbereitschaft, verlängern die Lebensdauer sicherheitskritischer Systeme und erhöhen die Resilienz von Lieferketten. 

Wie dies in der Praxis aussieht, zeigt EOS am Siemens-Stand in der Defense Production Area anhand verschiedener Applikationen. Unter anderem wird eine Hochgeschwindigkeitsdrohne von Quantum Systems gezeigt, für die komplexe Geometrien mittels 3D-Druck mit Kunststoff umgesetzt werden mussten.

Info

Die EOS GmbH Electro Optical Systems aus Krailling bei München gehört zu den weltweit führenden Anbietern industrieller additiver Fertigungstechnologien. Das Unternehmen entwickelt und liefert 3D-Drucker, Materialien, Software und Prozessparameter, die es Unternehmen aus Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Automotive sowie anderen Branchen ermöglichen, komplexe Bauteile effizient, flexibel und wirtschaftlich herzustellen.

Service

EOS auf der Hannover Messe:

  • EOS-Stand: Halle 26, Stand G44

  • Siemens Innovation Hub: Halle 27, Stand A48

  • Siemens-Stand Defence Production Area: Halle 26, Stand C70

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