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Kommentar – Deshalb arbeite ich gerne in der Kunststoffindustrie "Aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitwirken"

Ein Kommentar von André Ortner, Head of Marketing ECE, Leiter Produktmarketing bei Engel Austria 3 min Lesedauer

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Kunststoff prägt unser modernes Leben. So sieht es André Ortner, Head of Marketing ECE und Leiter Produktmarketing bei Engel Austria, ist technikbegeisterter Maschinenbauingenieur beim Spritzgießmaschinenhersteller im österreichischen Schwertberg. Erfahren Sie warum er für die Kunststofftechnik brennt.

André Ortner(Bild:  Engel)
André Ortner
(Bild: Engel)

Die Kunststoffindustrie ist unglaublich vielseitig. Als studierter Maschinenbauingenieur begeistern mich Technik und Technologie seit jeher. Kunststoff ist der wohl flexibelste und innovativste Werkstoff unserer Zeit – er prägt unser modernes Leben wie kaum ein anderer.Ob Zahnbürsten, Autos oder Smartphones – Kunststoff ist in nahezu allen Alltagsprodukten enthalten, oft ohne, dass wir es bewusst wahrnehmen. Genau das fasziniert mich an dieser Branche: Sie ist allgegenwärtig und gleichzeitig unsichtbar für diejenigen, die sich nicht näher mit ihr beschäftigen. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, wo diese Produkte herkommen oder welche hochpräzisen Prozesse und innovativen Technologien hinter ihrer Herstellung stecken.Besonders spannend ist für mich die Tatsache, dass Kunststoff sich immer weiterentwickelt. Neue Materialkombinationen, leistungsfähigere Verarbeitungstechniken und nachhaltige Lösungen stehen im Fokus der Branche. Es gibt kaum eine Industrie, die in so vielen Bereichen Anwendung findet: von der Automobilindustrie über die Medizintechnik bis hin zur Verpackungsbranche. Genau diese Vielfältigkeit und die ständige technologische Weiterentwicklung machen die Kunststoffindustrie für mich zu einem hochspannenden Arbeitsumfeld. Zusätzlich kann er in kontrollierten Kreisläufen recycelt und wiederverwendet werden. So entstehen sehr nachhaltige Produkte.

Marketing in einem Industrieunternehmen ist weit mehr als die klassische Vermarktung von Konsumgütern wie beispielsweise Turnschuhen. Es geht nicht nur um Werbung, sondern um fundiertes technisches Verständnis, um erklärungsbedürftige Produkte und komplexe Technologien in den richtigen Kontext zu setzen.Unsere Produktionszellen und Spritzgießanlagen sind Hochleistungsmaschinen, die präzise und effiziente Fertigungslösungen für unterschiedlichste Branchen bieten. Das bedeutet: Um die Vorteile dieser Technologien effektiv zu kommunizieren, muss ich verstehen, wie sie funktionieren, welchen Nutzen sie bringen und wie sie sich von anderen Lösungen am Markt unterscheiden.Je nach Anwendung gibt es spezifische Herausforderungen: Manche Produkte benötigen höchste Präzision, andere wiederum hohe Stückzahlen in kürzester Zeit. Wieder andere müssen aus besonders nachhaltigen oder biobasierten Materialien gefertigt werden. Das bedeutet, dass jede Marketingstrategie individuell auf den Kundenbedarf abgestimmt werden muss.Hinzu kommen globale Megatrends, die die Kunststoffindustrie maßgeblich beeinflussen – allen voran Ressourceneffizienz, Energieeinsparung und nachhaltige Produktion. Unser Ziel ist es, nicht nur mit der technologischen Entwicklung Schritt zu halten, sondern die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Was mein tägliches Tun besonders spannend macht, ist die Kombination aus technischer Komplexität, globalen Herausforderungen und der Arbeit an den Produkten von morgen. In einem internationalen Umfeld mit modernsten Technologien zu agieren, innovative Konzepte in die Welt zu tragen – genau das macht das Marketing in der Kunststoffindustrie für mich so besonders.

Die Kunststoffindustrie bietet jungen Menschen die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken. Wer sich für Technik, Innovation und nachhaltige Lösungen interessiert, findet hier eine Branche, die sich ständig weiterentwickelt und entscheidend zur Lösung globaler Herausforderungen beiträgt.Besonders spannend ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit: In der Kunststoffindustrie arbeitet man nicht nur in einer Abteilung, sondern mit verschiedenen Fachbereichen wie Vertrieb, Entwicklung, Produktmanagement, Anwendungstechnik und externen Dienstleistern zusammen. Genau an diesen Schnittstellen entstehen neue Ideen. Hier geht es nicht nur um Theorie – hier wird Innovation real. Ein Beispiel für solche Projekte sind Videoproduktionen bei denen ganze Anlagen zusammen mit Technikern, externen Filmagenturen und natürlich dem Marketing gefilmt werden, um dem Kunden am Ende einen Eindruck zu vermitteln, welche Lösungen bereits realisiert wurden.Ein besonderer Moment für mich persönlich ist es, ein fertiges Produkt im Alltag zu sehen und zu wissen: Daran habe ich mitgearbeitet! Ob es ein Bauteil in einem Auto ist, eine medizinische Anwendung oder ein innovatives Verpackungskonzept – hinter all diesen Produkten stehen Menschen, die mit ihrer Expertise und ihrem Engagement dazu beigetragen haben. Zu wissen, dass die eigene Arbeit einen echten Einfluss hat, macht stolz und zeigt, wie wertvoll eine Karriere in dieser Branche sein kann.

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