Expertentalk Clever vernetzt: Wie KI Rezyklate und Biopolymere in Form bringt
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Die Kunststoffindustrie steht vor einer doppelten Transformation: neue Werkstoffe – von Rezyklaten bis Bio-Compounds – und die Integration von KI in Entwicklung, Verarbeitung und Qualitätssicherung. Unser Expertentalk zeigt, wo Daten, Normen und Maschinenintelligenz zusammenspielen – und warum KI ohne saubere Daten und Standards stumpf bleibt, richtig eingesetzt aber zum Taktgeber einer wirtschaftlichen Kreislaufwirtschaft wird.
Künstliche Intelligenz ist in der Kunststoffindustrie weit mehr als ein Buzzword – sie ist Werkzeug, Hebel und in manchen Bereichen bereits Voraussetzung, um Komplexität zu beherrschen. „KI ist ein Werkzeug aus einem Kasten, das immer einem Ziel gilt“, sagt Dr. Johannes Kilian, Head of Process and Application Engineering bei Engel Austria. Für Christoph Kugler, Division Lead Digitization am SKZ, bleibt KI „eine mächtige Statistik, eingesperrt in den Daten, mit denen sie trainiert ist“. Und genau darin liegt die Herausforderung – und die Chance: Standards, Datenqualität und digitale Durchgängigkeit entscheiden darüber, ob KI-Prozesse stabilisiert, Qualität garantiert und die Kreislaufwirtschaft praktikabel macht. Unser Expertentalk „Intelligente Materialien brauchen intelligente Systeme – KI in Verbindung mit neuen Werkstoffen, Rezyklaten und Bio-Compounds“ im Rahmen der K 2025 in Düsseldorf zeigte, wie die Puzzleteile zusammenfinden. Bevor es jedoch um konkrete Anwendungen geht, lohnt der Blick auf das Selbstverständnis der Beteiligten: Wie definieren Praktiker, Forscher und Start-ups „KI“ im industriellen Kontext – und welche Grenzen ziehen sie?
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