Viskositätsschwankungen beim Spritzgießen in den Griff bekommen Die Kunst, Materialschwankungen zu meistern
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Schwankende Materialeigenschaften und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit fordern die Spritzgießtechnik heraus. Wie kann die Qualität trotz Viskositätsänderungen stabil gehalten werden? Mit systematischen Ansätzen und adaptiven Prozesslösungen lassen sich Ausschuss reduzieren und robuste Prozesse realisieren. Doch welche Methode führt zum Ziel?
Die heutige Regelung vollelektrischer Spritzgießmaschinen erreicht eine bemerkenswerte Genauigkeit, insbesondere hinsichtlich der präzisen Steuerung der Schneckenbewegung während der Einspritzphase. Dabei liegt der Fokus auf äußerst wiederholgenauem Ansteuern der Einstellparameter, um hochwertige Kunststoffteile herstellen zu können. In der Praxis führen jedoch schwankende Umgebungsbedingungen und unterschiedliche Materialqualitäten immer wieder zu Ausschuss. Zudem treibt die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit den Einsatz von Rezyklaten und Post-Consumer-Recycling (PCR)-Granulaten voran. Variierende Materialeigenschaften und Schwankungen in den Rezyklat-Anteilen wirken sich negativ auf die Verarbeitbarkeit und damit auf die Bauteilqualität aus. Die Beimischung von Farb-Masterbatches und unterschiedliche Stillstandzeiten zwischen den Zyklen können zu weiteren rohstoffbedingten Störgrößen führen, die die Wiederholgenauigkeit des Spritzgießprozesses beeinflussen.
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