KI im Serienbetrieb
Künstliche Intelligenz ist keine Utopie, sondern der nächste Schritt

Von Torsten Harnack, Industry Manager Process Cosmo Consult 5 min Lesedauer

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Auf der diesjährigen K-Messe in Düsseldorf konnte man KI-gestützte Assistenzsysteme in Aktion erleben. Autonomere Zellen, neue Assistenz an der Maschine und Qualitätssicherung im Prozess zeigten das Zusammenspiel von Digitalisierung und KI. Aber noch etwas wurde deutlich: Anwendungen mit KI sind nicht mehr nur Showcases. Sie sind bereit für den Serienbetrieb.

KI ist der Co-Pilot, der Signale sortiert und Optionen vorschlägt. Daten brauchen Kontext, damit Lernen stattfinden kann. Unternehmen, die Steuerung, ERP/MES, Materialwirtschaft und Sensorik verbinden, erreichen schneller prädiktive Qualität.(Bild:  © R_boe – stock.adobe.com)
KI ist der Co-Pilot, der Signale sortiert und Optionen vorschlägt. Daten brauchen Kontext, damit Lernen stattfinden kann. Unternehmen, die Steuerung, ERP/MES, Materialwirtschaft und Sensorik verbinden, erreichen schneller prädiktive Qualität.
(Bild: © R_boe – stock.adobe.com)

Morgens beim Schichtwechsel in einem Spritzgießwerk fährt die Maschine an, liest Kavitätsdruck und Werkzeugtemperaturen, kompensiert Materialschwankungen und meldet dem Team, dass die ersten Teile innerhalb der Toleranz liegen. Das ist keine Zukunftsmusik, sondern bereits Realität. KI-gestützte Regelung und Qualitätsvorhersage greifen ineinander. Statt später auszusortieren, entsteht Qualität direkt im Prozess. So beginnt der nächste Schritt der Digitalisierung von vernetzter Datenerfassung hin zu selbst optimierenden Systemen.