Pflanzenbasiertes wie auch wildes Plastik Das zeigt Wittmann auf dem Freigelände der K

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 2 min Lesedauer

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Das Leitthema der diesjährigen K – “The Power of Plastics! Green – Smart – Responsible” – wird im The Power of Plastics Forum des VDMA aufgegriffen. Dort stellt Wittmann zwei Anlagen vor, die dem Motto Rechnung tragen.

Mit Sonnenenergie werden "Wild Pots" produziert.(Bild:  Wittmann Gruppe)
Mit Sonnenenergie werden "Wild Pots" produziert.
(Bild: Wittmann Gruppe)

Mit der vollelektrischen Ecopower in DC-Ausführung Insider kann der Nutzer Energiekosten sparen. Zum einen durch das direkte Nutzen von Solarstrom, zum anderen kann der Gleichstrom gut in herkömmlichen Batterien gespeichert werden und kann somit hervorragend für das Abdecken von teuren Stromspitzen und das Erhöhen der Versorgungssicherheit genutzt werden. Die gezeigte Maschine wird während der Messe autark vom Messestromnetz über einen Solarstromspeicher bestehend aus ökologischer Salzbatterietechnik der Firma Inesco betrieben. Die Batterie verfügt über 45 kWh an Kapazität, sodass der Maschinenbetrieb über einen gesamten Messetag mit 8 Stunden möglich ist.

Produziert wird mit einem 1-fach-Werkzeug der Firma Haidlmair, Österreich, der „Wild Pot“ – ein Behälter aus 100 % PCR-Material. Das PCR-Material besteht aus sogenanntem „wilden Plastik“, das von Wildplastic und Partnern im Senegal in der Umwelt gesammelt, vor Ort gereinigt und sortiert wurde, um Regranulat nach Industriestandards herzustellen. Wildplastic unterstützt beim Aufbau von Recyclingsystemen den Umweltschutz und faire Handelsbeziehungen zu den Partnern vor Ort. Das Post-Consumer-Rezyklat wird im Cellmould Schaumspritzguss verarbeitet und eine attraktive Marblebatch-Marmorierung erzeugt, die den Produktdesignern neue Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigt. Bei dieser Anwendung kommt die Tag-Tec-Technologie zum Einsatz, die jedem Wild Pot seine eigene DNA verleiht. Dem Werkstoff werden für das Auge unsichtbare Marker – das sogenannte Tag-Tec Identity Batch – beigemischt, über eine Lichtquelle sichtbar gemacht, und ein Referenzbild abgespeichert. Über einen QR-Code können Informationen zur Herkunft des Materials, zum Herstellungsverfahren, zu den Produktionsdaten und andere des Produkts abgerufen werden.

Wie eine Eistüte entsteht

In Kooperation mit Wafflerie, ein Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, wird die Herstellung einer Eistüte aus einem patentierten, pflanzenbasiertem Naturmaterial gezeigt. Das von Wafflerie entwickelte Material besteht vollständig aus lebensmitteltauglichen, pflanzlichen Rohstoffen und ist nicht nur kompostierbar, sondern sogar essbar – sowohl für Menschen als auch für Tiere. Das Material bewirkt beim Einspritzen in das heiße Werkzeug eine dampfähnliche Expansion – ähnlich wie bei expandiertem Polystyrol (EPS). Das Resultat ist eine waffelartige, poröse Struktur mit hervorragender Isolierleistung und angenehmer Textur. 

Die Tüten werden auf einer servohydraulischen Smartpower gefertigt. Das 4-fach-Werkzeug stammt vom deutschen Formenbauer Precupa. Im Vergleich zu herkömmlich gebackenen Waffeln bietet das spritzgegossene Produkt gleichbleibende Qualität, höhere mechanische Stabilität und eine längere Haltbarkeit – ideal für essbare Verpackungslösungen. 
Quelle: Wittmann Battenfeld

K 2025: Freigelände E06

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