Zwei Welten. Ein Ziel.

Alle Inhalte von plastverarbeiter.de jetzt auf plastxnow.de.

PlastXnow kompakt Die Kurzmeldungen der Woche – KW 9

Verantwortliche:r Redakteur:in: Melanie Ehrhardt 2 min Lesedauer

Dieses Mal: Covestro-Chef Steilemann kündigt Abschied an, Haidlmair übernimmt Trauner Traditionsbetrieb TFM, wdk legt neue Branchendaten vor – und Forscher verwandeln Mikroplastik in Essig.

(Bild:  Canva)
(Bild: Canva)

Mikroplastik findet sich heute in Flüssen, Seen und sogar im Trinkwasser. Die Partikel sind klein, chemisch stabil und nur schwer abbaubar. Genau diese Stabilität macht sie zum Umweltproblem. 

Ein Forschungsteam der University of Waterloo zeigt nun, dass sich dieser Nachteil technisch nutzen lässt. Mit Sonnenlicht und einem speziellen Katalysator verwandeln sie Kunststoffabfälle in Essigsäure – den Hauptbestandteil von Essig. Darüber berichtete in dieser Woche unter anderem der VDI-Verlag.

Bis die Technik den Sprung in die Realität schafft, dauert es aber noch etwas. Daher widmen wir uns lieber den konkreten Nachrichten aus der kunststoffverarbeitenden Industrie. Hier kommen unsere Kurzmeldungen der Woche.

Covestro-Chef Steilemann kündigt Abschied an

Nach der Übernahme durch ein arabisches Staatsunternehmen kündigt sich bei Covestro ein Chefwechsel an: Das Unternehmen teilte in Leverkusen mit, dass der Vorstandsvorsitzende Markus Steilemann seinen bis Ende Mai 2028 laufenden Vertrag nicht verlängern werde. 

Ein Grund wurde nicht genannt. Der Aufsichtsrat werde rechtzeitig einen geordneten Nachfolgeprozess einleiten, und Steilemann werde einen reibungslosen Übergang sicherstellen, hieß es.

Steilemann ist bereits ‌der zweite Topmanager, der den Konzern nach der besiegelten Übernahme durch Adnoc ‌verlässt. Im Dezember hatte Finanzvorstand Christian Baier angekündigt, seinen noch bis September 2026 laufenden Vertrag ‌nicht zu verlängern.

FOLLOW us

Sie wollen keine Meldungen aus der Kunststoffindustrie verpassen? Dann folgen Sie uns auf LinkedIn und/oder melden Sie sich kostenlos für unseren Newsletter an.

Haidlmair übernimmt Trauner Traditionsbetrieb TFM

Haidlmair übernimmt TFM – Technologie für Metallbearbeitung. Das Unternehmen mit Sitz in Traun (Oberösterreich) ist seit vielen Jahren ein etablierter Partner in der CNC-Lohnfertigung und verfügt zusätzlich über umfassende Expertise in Konstruktion und Fertigung hochwertiger Werkzeuge. 

TFM soll in der Unternehmensgruppe zukünftig die Produktion von Werkzeugen bis zu 5 Tonnen übernehmen. Damit schließt Haidlmair eine strategische Lücke zwischen kleineren Präzisionswerkzeugen und großvolumigen Hochleistungswerkzeugen.

„Mit der Übernahme von TFM setzen wir einen wichtigen Schritt in unserer nachhaltigen Wachstumsstrategie“, erklärt CEO Mario Haidlmair. Mit der Akquisition ergänze man Leistungsportfolio ideal. „Durch die zusätzlichen Fertigungskapazitäten in den Bereichen CNC sowie Draht- und Senkerosion und im Werkzeugbau können wir unseren Kunden künftig ein noch breiteres Spektrum aus einer Hand anbieten – bei gleichbleibend höchsten Qualitätsstandards“, so Haidlmair abschließend.

wdk legt neue Branchendaten vor

Die Kautschukindustrie in Deutschland bekommt nicht die Kurve. Im Jahr 2025 ging die Beschäftigung im fünften und die Produktion im vierten Jahr in Folge zurück. Das geht aus den jüngsten Branchendaten hervor, die der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) in Frankfurt am Main veröffentlicht hat.

Info

Eine ausführliche Meldung lesen Sie auf unserem Schwesternportal www.kgk-rubberpoint.de 

Der Präsident des wdk, Michael Klein, nahm die Zahlen zum Anlass, um die Bundesregierung dringend zum Handeln aufzufordern. „Die schlechte Lage des Industriestandorts in Deutschland ist hinlänglich bekannt und ausgiebig durchdiskutiert worden. Was wir jetzt brauchen, ist eine klare politische Unterstützung zur Belebung der Nachfrage und zur Verbesserung der deutschen und europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Nicht übermorgen, nicht morgen, sondern heute.“

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung