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Positive Signale aus dem Maschinenbau Optimistischer Blick ins zweite Halbjahr 2025

Von Stefan Lenz 2 min Lesedauer

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Nach drei äußerst schwierigen Jahren zeigt sich im Kunststoff- und Gummimaschinenbau ein erster Lichtblick. Zwar bleiben Umsätze weiter hinter den Erwartungen zurück, doch die Aufträge steigen wieder. Die K-Messe im Oktober 2025 könnte zum entscheidenden Impulsgeber für eine nachhaltige Erholung werden.

„Wir gehen aktuell davon aus, dass die Talsohle beim Auftragseingang durchschritten ist“, sagt Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des VDMA Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen. (Bild:  VDMA/Anna McMaster)
„Wir gehen aktuell davon aus, dass die Talsohle beim Auftragseingang durchschritten ist“, sagt Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des VDMA Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen.
(Bild: VDMA/Anna McMaster)

Das Jahr 2024 stellte für die deutschen Kunststoff- und Gummimaschinenbauer erneut ein Jahr dar, das viele Betriebe möglichst schnell abhaken möchten. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Auftragseingänge preisbereinigt um 21 % zurück. Auch der Umsatz entwickelte sich negativ und sank um 19 %.

„Damit hatten wir drei sehr lange Jahre, in denen kaum neue Aufträge in den Büchern landeten und die Unternehmen an ihre Grenzen kamen“, bilanziert Ulrich Reifenhäuser, Vorstandsvorsitzender des VDMA Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen. Kurzarbeit war vielerorts unvermeidlich, und auch Entlassungen blieben in der Branche nicht aus.

Erste positive Signale im Jahr 2025 – Aufträge ziehen wieder an

Für das erste Quartal 2025 zeichnet sich nun eine Verbesserung ab. Die Auftragseingänge legten preisbereinigt um 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Der Umsatz hinkt mit einem Rückgang von 17 % zwar noch hinterher, dennoch überwiegt vorsichtiger Optimismus.

„Wir gehen aktuell davon aus, dass die Talsohle beim Auftragseingang durchschritten ist“, sagt Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des VDMA Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen. Die Branche werde sich nun mit kleinen Schritten nach oben bewegen – ein Prozess, den die K-Messe im Oktober zusätzlich befeuern könnte.

„Die Unternehmen können dort ihre Lösungskompetenz und ihre Innovationen einer hoffentlich investitionsfreudigen Kundenschar präsentieren“, ergänzt Kühmann. Lediglich die durch die US-Handelspolitik ausgelösten Unsicherheiten dämpfen derzeit noch die Stimmung.

K-Messe 2025 als Plattform für Innovation und Zukunftsthemen

Die alle drei Jahre stattfindende K-Messe bleibt auch 2025 das globale Schaufenster für die Kunststoffindustrie. Sie ist bereits vollständig ausgebucht, wobei 70 % der Aussteller aus dem Ausland stammen. Unter dem Motto „The Power of Plastics! Green – Smart – Responsible“ will die Messe ein starkes Signal für Innovationskraft, Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung setzen.

Auch der Maschinenbau wird sich auf dem Freigelände in Düsseldorf wieder prominent präsentieren. Sechs VDMA-Mitgliedsunternehmen sind mit einem eigenen Pavillon vertreten, insgesamt beteiligen sich knapp 40 Aussteller am VDMA-Programm. Im Fokus stehen unter anderem Technologien zur Förderung der Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Darüber hinaus rückt der VDMA das Thema Nachwuchs verstärkt in den Mittelpunkt: Junge Menschen aus den Unternehmen gestalten das Programm aktiv mit und diskutieren über Herausforderungen und Perspektiven – aus Sicht der nächsten Generation.

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