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Projekt sucht Partner Sind flammgeschützte Compounds ohne PFAS möglich?

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 1 min Lesedauer

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Das Darmstädter Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF startet das Verbundprojekt "CompoPFAS", in dem die Substitution von PFAS in flammgeschützten Formulierungen untersucht wird. So können Sie profitieren.

In Unternehmen wächst der Bedarf an PFAS-freien Flammschutz-Compounds und der Verbesserung von Substitutionsmöglichkeiten.(Bild:  Fraunhofer LBF, Raapke)
In Unternehmen wächst der Bedarf an PFAS-freien Flammschutz-Compounds und der Verbesserung von Substitutionsmöglichkeiten.
(Bild: Fraunhofer LBF, Raapke)

"CompoPFAS" ist ein Folgeprojekt im Themenkomplex PFAS und zielt darauf ab, die Wirkweise von Fluorpolymeren und deren möglichen Ersatzstoffen zu verstehen. Die Teilnehmer werden in der Entwicklung PFAS-freier Flammschutz-Compounds unterstützt. Durch systematische Forschung und Untersuchungen sollen neue, effiziente Formulierungen entstehen.

Verbesserung der Substitutionsmöglichkeiten von PFAS

Das Projekt konzentriert sich auf die Untersuchung von Additiven wie Fluorpolymeren und niedermolekularen Fluorverbindungen, die in zahlreichen technischen Compounds verwendet werden. Diese Additive sind in der Regel schwer zu ersetzen, da sie spezifische Aufgaben beispielsweise als Antitropfmittel und Flammschutzmittel erfüllen.

Ziel des Projekts ist, die Wirkweise dieser fluorhaltigen Additive zu verstehen und Grundlagen für die Entwicklung neuer flammgeschützter Compounds zu schaffen. Dazu werden die relevanten Kunststofftypen und Schwerpunkte der Teilnehmer erfasst, um gezielte Forschungsansätze zu entwickeln.

In mehreren Compoundier- und Spritzgusskampagnen werden verschiedene Zusammensetzungen getestet, um deren Brandverhalten und andere Eigenschaften zu analysieren. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen iterativ in den Entwicklungsprozess ein. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Handlungsempfehlungen zu möglichen Substituten, deren Bestandteilen, deren Wirkweise und möglichen Einschränkungen. 

Eckdaten des projektes

Geplanter Beginn und Verlaufsdauer des Vorhabens: Juli 2025 – 2 Jahre
 
Beitrag zum Vorhaben je Partner: 17.900 €/Jahr bei einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Partnern
 
Kick-Off Meeting und zwei Projekttreffen jährlich
Ausführlicher Abschlussbericht zum Projektende
Geschützter Online-Zugang zu den Projektergebnissen
 
Weitere Informationen zum Projekt

Quelle: Fraunhofer LBF

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