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Verbundprojekt startet KIMW: PFAS-freie Werkstoffe

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 1 min Lesedauer

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Die Diskussion um ein mögliches Verbot von PFAS sorgt seit Anfang 2023 für erhebliche Unsicherheit in der Kunststoffindustrie. Um PFAS-freie Werkstoffe zu identifizieren, startet das KIMW ein einjähriges Projekt.

Um praktikable PFAS-freie Alternativen zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu entwickeln, startet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid im September 2025 ein einjähriges Verbundprojekt das innovative Lösungen für PFAS-haltige Materialien und Anwendungen untersucht. (Bild:  © Frank H. – stock.adobe.com)
Um praktikable PFAS-freie Alternativen zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu entwickeln, startet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid im September 2025 ein einjähriges Verbundprojekt das innovative Lösungen für PFAS-haltige Materialien und Anwendungen untersucht.
(Bild: © Frank H. – stock.adobe.com)

Seit Februar 2023 herrscht hinsichtlich des Vorschlags zum Verbot der Herstellung und Verwendung sowie des Inverkehrbringens von PFAS seitens der ECHA große Verunsicherung in der Kunststoffbranche. Hintergrund ist ein Minimieren der Emission in die Umwelt aufgrund der Persistenz und der Bioakkumulation von PFAS-haltigen Materialien und Substanzen. Branchenübergreifend sind derzeit und zukünftig Beschränkungen in der Prüfung. Diese können je nach Anwendung und Risikobewertung stufenweise restriktiert werden. 

Längst ist das Thema in der medialen Aufbereitung und der landläufigen Bevölkerung ein Begriff. Prognostiziert ist das Vermeiden von PFAS-haltigen Produkten auch beim Endverbraucher nur eine Frage der Zeit. Aufgrund dessen beschäftigt sich auch das Kunststoff-Institut Lüdenscheid (KIMW) mit den derzeit zur Verfügung stehenden Alternativen in Kunststoff Anwendungen innerhalb eines Firmenverbundprojekts.

Ist PFAS-frei möglich?

Das Projekt beleuchtet sowohl Werkstoffe als auch funktionelle Oberflächen die häufig durch PFAS-haltige Additive oder Zugschlagstoffe ihr besonderes Eigenschaftsprofil erreichen. Ein besonderer Fokus soll auf Alternativen im Bereich Tribologie, Flammschutz, Antihaft-Wirkung gelegt werden. 

Aufgabe ist es, derzeitige Alternativen zu recherchieren, um Handlungsempfehlungen und Entwicklungspotenziale für die Projektteilnehmer aufzuzeigen. Darüber hinaus können die Teilnehmer durch ein branchenunabhängiges Netzwerk von Lösungsmöglichkeiten anderer Bereiche profitieren. 

Das einjährige Projekt startet im September 2025 und beabsichtigt Kick-off für weitere gezielte Entwicklungstätigkeiten zu sein. Das Projekt dient darüber hinaus als wichtige Austauschplattform für ein Thema, dass die Kunststoffindustrie noch Jahre beschäftigen wird. Ein Quereinstieg ist auch nach Projektbeginn jederzeit möglich.   
Quelle: KIMW

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