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Reaktion auf veränderte Marktlage Röchling Automotive schließt Produktion in Wackersdorf

Von Dominik Bechlarz 1 min Lesedauer

Röchling Automotive schließt das Werk im bayerischen Wackersdorf im ersten Halbjahr 2025. Der Schritt ist Teil der Umstrukturierung und Konsolidierung der Produktionsstätten in Deutschland.

(Bild: Simon Kadula / Unsplash)
(Bild: Simon Kadula / Unsplash)

Mit der Werksschließung in Wackersdorf reagiert der weltweit tätige Kunststoffverarbeiter auf die veränderte Marktlage in Europa. Von der Werkschließung sind rund 90 Mitarbeiter betroffen. „Wir haben alle Optionen für eine verbesserte Struktur unserer Werke in Europa intensiv geprüft und uns die Entscheidung keineswegs leicht gemacht“, erklärt Matthias Drehkopf, COO bei Röchling Automotive. „Letztlich führt aber an der Werksschließung in Wackersdorf leider kein Weg vorbei. Denn wir müssen an allen Standorten nachhaltig profitabel sein, um unsere Fähigkeiten zu weiteren Investitionen und damit weiterem Wachstum in der Zukunft abzusichern.“

Der europäische Automobilmarkt verharre derzeit auf einem um rund 20 % niedrigeren Niveau als vor der Corona-Pandemie, so Drehkopf. Hinzu komme insbesondere in Europa ein Umsatzrückgang bei Verbrennerprodukten. Vor diesem Hintergrund sei die Werksschließung ein struktureller Entschluss mit Blick auf das gesamte Unternehmen.

Was produziert Röchling in Wackersdorf?

In Wackersdorf werden seit 1997 Komponenten für Fahrzeuge internationaler Marken produziert. Dazu zählen Komponenten für den Unterbodenbereich, aerodynamische Verkleidungen und Abdeckungen, Luftklappensteuerungssysteme sowie Motorabdeckungen.

Für die Anwender des Automobilzulieferers wird die Standortschließung kaum Auswirkungen haben, versichert Drehkopf: „Die Produktionsumfänge von Wackersdorf übernehmen die Röchling-Werke in Worms und Peine. Selbstverständlich sprechen wir mit unseren Kunden, um gemeinsam eine reibungslose Weiterbelieferung zu gewährleisten.“

Quelle: Röchling Automotive

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