Zwei Welten. Ein Ziel.

Alle Inhalte von plastverarbeiter.de jetzt auf plastxnow.de.

Automotive-Leichtbau  Wie Leichtbau auch Batterien schützen kann

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ein neuer Unterfahrschutz aus glasfaserverstärkten Thermoplast-Verbundwerkstoffen schützt Batterien von Elektrofahrzeugen – leicht, stabil und vollständig recycelbar.

Bei dem Unterfahrschutz handelt es sich um ein Sicherheitsbauteil mit mehreren Funktionen. Die Platte fungiert als physische Barriere in Elektrofahrzeugen. Sie verhindert, dass Objekte bei Unfällen in die Batterie eindringen.(Bild:  Röchling Automotive)
Bei dem Unterfahrschutz handelt es sich um ein Sicherheitsbauteil mit mehreren Funktionen. Die Platte fungiert als physische Barriere in Elektrofahrzeugen. Sie verhindert, dass Objekte bei Unfällen in die Batterie eindringen.
(Bild: Röchling Automotive)

Röchling Automotive baut die Zusammenarbeit mit einem großen europäischen OEM aus. Ab 2027 wird der Automobilzulieferer einen Unterfahrschutz für eine ganze Plattform herstellen. Damit kommt die Komponente in mehreren Modellen mit Elektroantrieb zum Einsatz.

Bei dem Unterfahrschutz handelt es sich um ein Sicherheitsbauteil mit mehreren Funktionen. Die Platte fungiert als physische Barriere in Elektrofahrzeugen. Sie verhindert, dass Objekte bei Unfällen in die Batterie eindringen.

Sicher und leicht

Bei der Schutzplatte setzt der Kunststoffspezialist auf einen Sandwich-Aufbau aus thermoplastischen Verbundwerkstoffen mit Endlos-Glasfaserverstärkung (UD-Tapes). Dieses Produktdesign kombiniert Festigkeit mit Leichtigkeit und verbessert die Sicherheit trotz sehr niedrigem Eigengewicht.

Trotz ihres geringen Gewichts bieten fortschrittliche thermoplastische Verbundwerkstoffe eine hervorragende Schlagfestigkeit und strukturelle Steifigkeit.

Martin Schüler, CEO von Röchling Automotive

Martin Schüler, CEO von Röchling Automotive, beschreibt die besonderen Produkteigenschaften so: „Trotz ihres geringen Gewichts bieten fortschrittliche thermoplastische Verbundwerkstoffe eine hervorragende Schlagfestigkeit und strukturelle Steifigkeit. So bleibt der Batterie sicher vor aufgewirbelten Trümmern, Schmutz und Steinschlägen. Selbst bei Kollisionen bleibt diese Schutzwirkung bestehen.“ Ein weiterer Vorteil ist die Wärmeisolierung. Diese Eigenschaft bringen Thermoplaste von Natur aus mit. Damit trägt die Schutzplatte zu stabilen Batterietemperaturen bei und verringert das Risiko eines thermischen Durchgehens (Thermal Runaway) im Falle eines Unfalls. Dies trägt sowohl zur Sicherheit als auch zur Langlebigkeit der Batterie bei.

Zusätzlich erfordert die Herstellung von thermoplastischen Verbundwerkstoffen in der Regel weniger Energie als die Produktion von Stahl oder Aluminium. In Kombination mit einem geringen Gewicht trägt dies dazu bei, die gesamten CO₂-Emissionen zu reduzieren – sowohl in der Produktion als auch im Fahrbetrieb.(Bild:  Röchling Automotive)
Zusätzlich erfordert die Herstellung von thermoplastischen Verbundwerkstoffen in der Regel weniger Energie als die Produktion von Stahl oder Aluminium. In Kombination mit einem geringen Gewicht trägt dies dazu bei, die gesamten CO₂-Emissionen zu reduzieren – sowohl in der Produktion als auch im Fahrbetrieb.
(Bild: Röchling Automotive)

Umweltschonend bereits ab Produktion

„Dank des Aufbaus aus faserverstärktem Kunststoff gewinnt auch die Umwelt“, so Schüler weiter. „Das Material ermöglicht eine effiziente, abfallfreie Produktion und ist vollständig recycelbar. Damit entsprechen wir allen Nachhaltigkeitszielen der Automobilindustrie.“

Zusätzlich erfordert die Herstellung von thermoplastischen Verbundwerkstoffen in der Regel weniger Energie als die Produktion von Stahl oder Aluminium. In Kombination mit einem geringen Gewicht trägt dies dazu bei, die gesamten CO₂-Emissionen zu reduzieren – sowohl in der Produktion als auch im Fahrbetrieb.

Durch diese Eigenschaften wird thermoplastischer Intrusionsschutz in den kommenden Jahren voraussichtlich zur bevorzugten Lösung für die Sicherung von Antriebsbatterien. Mit diesem Auftrag sorgt Röchling Automotive für eine breite Verwendung der Technologie in mehreren beliebten Fahrzeugmodellen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung