Die Zukunftsfähigkeit im Blick
Warum das Entstauben von Mahlgut wichtig ist

Von Simone Fischer 6 min Lesedauer

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Mit Ressourcen sorgsam umgehen, das gehört zur Firmenphilosophie eines Ammertaler Kunststoffverarbeiters – nicht auf dem Papier, sondern als gelebte Praxis. Welche Maßnahmen er hierfür ergriffen hat erfahren Sie in der Reportage.

Die Projektpartner im Austausch für die Nachhaltigkeit (von links): Peter Albrecht, Albrecht Industrievertretungen, Peter Bichler, 3B Kunststofftechnik, Martin Zepf, Andreas Bauer, beide MBengineering, Rochus Bichler, 3B Kunststofftechnik. Die Herren sind sich einig, dass beim Austausch zum Thema Nachhaltigkeit immer ein Mehrwert entsteht.(Bild:  Redaktion)
Die Projektpartner im Austausch für die Nachhaltigkeit (von links): Peter Albrecht, Albrecht Industrievertretungen, Peter Bichler, 3B Kunststofftechnik, Martin Zepf, Andreas Bauer, beide MBengineering, Rochus Bichler, 3B Kunststofftechnik. Die Herren sind sich einig, dass beim Austausch zum Thema Nachhaltigkeit immer ein Mehrwert entsteht.
(Bild: Redaktion)
Senkrechte Wand, die mit Solarmodulen bestückt ist
Auch die Südseite des Außenlagers ist mit Photovoltaikmodulen bestückt.
(Bild: Redaktion)

Bei der Anfahrt zum Kunststoffverarbeiter 3B Kunststofftechnik in Saulgrub, drängt sich der Gedanke auf – arbeiten, wo andere Urlaub machen. Das 2017 bezogene Firmengebäude fügt sich architektonisch in die Umgebung im Ammertal ein, dennoch fällt eines direkt auf, die Südseiten der Gebäude – Dach- und Wandflächen – sind mit Solarmodulen bestückt. Den Eigenstromanteil zu maximieren war und ist ein großes Anliegen von Peter Bichler, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens: „Wir können nicht nur von Ressourcenschonung sprechen, sondern wir müssen es tun.“ Mit der vorhandenen Leistung können im Mittel rund 33 % des Eigenstrombedarfs gedeckt werden. „Im Sommer können wir bei optimalen Wetterbedingungen sogar 6 bis 8 Stunden rein mit Sonnenstrom produzieren“, berichtet Bichler stolz. „Die Investition in die Solaranlagen hatte sich innerhalb von fünf Jahren amortisiert.“ Den weiteren Strombedarf deckt der Kunststoffverarbeiter mit grünem Strom eines regionalen Anbieters.