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Trendbarometer: Zur Produktion in der deutschen Kunststoffverarbeitung

Aktualisiert am 20.11.2025 Eine Analyse von Winfried Pfenning, freier Mitarbeiter 10 min Lesedauer

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Bei der diesjährigen K in Düsseldorf, als Leistungsschau der Kunststoffbranchen, wurde viel über Chancen und innovative Lösungen gesprochen. Man wollte werben und Mut machen angesichts der schwierigen Herausforderungen, denen sich die Wirtschaft, insbesondere die verarbeitende Industrie, gegenübersieht. Anlass für uns, wieder einmal einen Blick auf die nüchternen wirtschaftlichen Fakten zu werfen.

Die Lage der Kunststoffverarbeiter in der EU ist herausfordernd – geprägt von Energie- und Kostendruck sowie globalem Wettbewerb. Gleichzeitig entstehen neue Chancen: Wer jetzt auf Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und innovative Anwendungen setzt, gestaltet die Transformation aktiv mit.(Bild:  KI-generiert)
Die Lage der Kunststoffverarbeiter in der EU ist herausfordernd – geprägt von Energie- und Kostendruck sowie globalem Wettbewerb. Gleichzeitig entstehen neue Chancen: Wer jetzt auf Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und innovative Anwendungen setzt, gestaltet die Transformation aktiv mit.
(Bild: KI-generiert)

Produktion auf 15-Jahretief

(Bild: Destatis)

Die Produktion in der Kunststoffverarbeitung lag im Zeitraum Januar bis September 2025 auf dem tiefsten Stand der letzten 15 Jahre (2011-2025) und ist damit fast wieder auf das Niveau von 2010 zurückgefallen. Sie erreicht noch 87 % des Basisjahres 2021 und liegt knapp 17 Punkte unter dem alten Höchststand von 2018. Konnte man 2019 zu Beginn des Rückgangs noch von konjunktureller Schwäche sprechen, musste man spätestens seit 2023 – nach dem Pandemieeinbruch 2020, der Erholung 2021 und dem Ukraineschock von 2022 – von einer Abwärtsspirale ausgehen. Die Nachfrage nach Kunststoffwaren aus Deutschland bricht derzeit immer weiter drastisch ein. Eine Trendumkehr steht in den Sternen.

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