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Sanierung eingeleitet BKT: Produktion läuft trotz Insolvenzverfahren weiter

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 1 min Lesedauer

BKT aus Braunschweig ist bekannt für hochpräzise Kunststoffteile in Zügen, Straßenbahnen und medizinischen Anwendungen. Auch im vorläufigen Insolvenzverfahren sichert das Unternehmen die Fortführung der Produktion und setzt auf Restrukturierung und Innovation.

Ziel des Insolvenzverfahrens bei BKT ist der Erhalt des Unternehmens und der Arbeitsplätze mit den Instrumenten des Insolvenz- und Sanierungsrechts.(Bild:  magele-picture – stock.adobe.com)
Ziel des Insolvenzverfahrens bei BKT ist der Erhalt des Unternehmens und der Arbeitsplätze mit den Instrumenten des Insolvenz- und Sanierungsrechts.
(Bild: magele-picture – stock.adobe.com)

Das 2003 gegründete Braunschweiger Unternehmen BKT , dessen Kunststoffteile weltweit in Zügen, Sonder- und Baufahrzeugen, Stadtmöblierungen und der Medizintechnik zum Einsatz kommen, setzt im vorläufigen Insolvenzverfahren weiterhin auf kontinuierliche Produktion. Die Geschäftsprozesse – Entwicklung, Fertigung und Auslieferung – laufen trotz Insolvenzverfahren ohne Einschränkungen weiter und es wird an nachhaltigen Sanierungsplänen gearbeitet. Rüdiger Bauch von der Kanzlei Schultze & Braun, der vom Amtsgericht Braunschweig als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt wurde, bestätigt die Ausrichtung des Unternehmens auf die Sicherung und den Ausbau der Kernkompetenzen. Dabei prüft er gemeinsam mit Geschäftsführer Oliver Bahrmann die Fortführungs- und Sanierungsmöglichkeiten.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen, bedingt durch Kostensteigerungen bei Personal, Energie und Rohstoffen sowie der Insolvenz eines Kunden, bleibt die BKT-Gruppe optimistisch. Bereits existieren Pläne zur Neuausrichtung und die gezielte Suche nach Investoren, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Die Schutzmaßnahmen zum Weiterführen des Unternehmens beinhalten auch die Sicherung der Löhne und Gehälter bis Ende Mai über das Insolvenzausfallgeld. Ab Juni plant BKT, diese wieder eigenständig zu finanzieren. BKT bleibt ein starker Partner für verschiedene Industriebereiche und strebt an, auch weiterhin den vollständigen Produktlebenszyklus – vom Design bis zur Ersatzteilversorgung – abzudecken. Die Tochtergesellschaft in Polen bleibt von der Insolvenz unberührt, was einen strategischen Vorteil bei der Sicherung bestehender und zukünftiger Geschäftsbeziehungen bietet.

Quelle: Schultze & Braun

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