E-Mobilität
Wie Overmolding das Wärmemanagement von Batterien verbessert

Ein Gastbeitrag von Heiko Koeferl, Service Support Manager Europe bei X2F 6 min Lesedauer

Ein neues Overmolding-Verfahren verbessert Wärmemanagement, Schutz und Integration von Batterie- und Elektronikkomponenten in Elektrofahrzeugen.

Wärme bleibt eine der hartnäckigsten und komplexesten Herausforderungen in modernen Elektrofahrzeugen. Das in den USA ansässige Technologieunternehmen X2F hat ein patentiertes Herstellungsverfahren eingeführt, das es ermöglicht Elektronik und Batterien mit hochgefüllten, wärmeleitenden Polymerverbundstoffen zu umspritzen. (Bild:  © Anchalee – stock.adobe.com)
Wärme bleibt eine der hartnäckigsten und komplexesten Herausforderungen in modernen Elektrofahrzeugen. Das in den USA ansässige Technologieunternehmen X2F hat ein patentiertes Herstellungsverfahren eingeführt, das es ermöglicht Elektronik und Batterien mit hochgefüllten, wärmeleitenden Polymerverbundstoffen zu umspritzen.
(Bild: © Anchalee – stock.adobe.com)

Während sich der weltweite Wandel hin zur Elektrifizierung beschleunigt, steht die Automobilindustrie unter beispiellosem Druck, die Energiedichte, Zuverlässigkeit und Sicherheit von Elektrofahrzeugen zu verbessern. Elektrofahrzeuge sollen kleiner und leistungsfähiger werden und zudem schneller laden. Damit steigen die thermischen Lasten auf Batteriesysteme, der Leistungselektronik und den Steuerschaltungen dramatisch an. Genau dieser Anstieg der Wärmeentwicklung macht fortschrittliches Wärmemanagement und mechanisch robuste Einkapselung wichtiger denn je.