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IFAT 2026 Pellets für den Kreislauf

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Auf der IFAT 2026 stellt Amandus Kahl seine Technologien für eine nachhaltige Kunststoffverarbeitung vor. Im Fokus steht die Herstellung formstabiler Pellets für chemische und thermische Recyclingprozesse.

Pellets aus Kunststofffraktionen ermöglichen einen gleichmäßigen Eintrag in die nachfolgenden thermischen und chemischen Recyclingprozesse. (Bild:  Amandus Kahl)
Pellets aus Kunststofffraktionen ermöglichen einen gleichmäßigen Eintrag in die nachfolgenden thermischen und chemischen Recyclingprozesse.
(Bild: Amandus Kahl)

Vom 4. bis 7. Mai 2026 trifft sich die Umwelttechnikbranche auf der IFAT in München. Amandus Kahl präsentiert an seinem Stand technische Verfahren und Maschinen, mit denen sich Wertstoffe und Sekundärrohstoffe effizient aufbereiten und industrielle Prozesse im Recyclingkreislauf gezielt optimieren lassen. 

Lösungen für die Pelletierung

Ob in der chemischen Industrie, der Luftfahrt oder im Schwerlastverkehr: Dort, wo elektrische Lösungen an technische Grenzen stoßen, wächst weltweit die Bedeutung von CO₂‑armen Synthetic Fuels. Diese Kraftstoffe werden aus verschiedenen Kohlenstoffquellen hergestellt, beispielsweise aus biogenen Reststoffen, recycelten Materialien, CO₂ aus Industrieabgasen oder aus Kunststoff- und Textilfraktionen, die thermochemisch weiterverarbeitet werden. Für all diese Prozesse sind aufbereitete, homogene Einsatzstoffe entscheidend. 

Hier setzt die Pelletiertechnik von Amandus Kahl an. Sie verdichtet feine, faserige oder heterogene Materialien zu formstabilen Pellets, die sich exakt dosieren, lagern und gleichmäßig in die Pyrolyse, Vergasung oder Depolymerisation einbringen lassen. Da diese thermischen und chemischen Verfahren empfindlich auf Schwankungen in Menge, Form oder Dichte reagieren, ist eine konstante Materialzufuhr essenziell.

Eine Presse für vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Verdichtung ist sowohl für die Herstellung von Synthetic Fuels als auch für das Kunststoffrecycling relevant. In diesem Bereich werden sortenreine oder gemischte Fraktionen häufig vor der thermischen und chemischen Weiterverarbeitung pelletiert. Ähnlich verhält es sich bei Alttextilien: In pelletierter Form lassen sich textile Fasern deutlich einfacher transportieren, lagern und weiterverarbeiten.

Auch Klärschlamm oder Biomasse, wie Holzreste, andere organische Nebenprodukte, Reststoffe und Bioabfälle, können mit der Flachmatrizenpresse von Amandus Kahl verarbeitet werden. Während aus den biogenen Stoffen stabile Brenn- oder Einsatzpellets entstehen, lässt sich Klärschlamm durch die Verdichtung gezielt für thermische Behandlungs- und Verwertungsverfahren vorbereiten.

Großindustrielle Herstellung von Pellets

Auf der IFAT können sich Interessierte ein Bild davon machen, wie Amandus Kahl mit 150 Jahren Maschinenbauerfahrung Unternehmen dabei unterstützt, stoffliche Abfallströme in nutzbare Produkte zu überführen. Ausgestellt wird die Flachmatrizenpresse 60–1500 mit Stromanschluss.

Die Presse wird mit einer 630 kW Antriebsleistung ausgeliefert. Gepaart mit ihrem Matrizendurchmesser von 1500 mm erreicht die Maschine je nach Materialart und Spezifikation eine Produktionsmenge von bis zu 12 t/h.

Info

Im Profil

Amandus Kahl feiert 2026 sein Jubiläum unter dem Motto „150 Jahre Innovation – Tradition mit Zukunft“. Das Unternehmen zählt heute zu den international wichtigsten Herstellern von Pelletpressen, Verfahrenstechnik und kompletten Produktionsanlagen insbesondere für die Futtermittel-, Biomasse-, Recycling-, Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie. 

Service

Amandus Kahl auf der IFAT 2026: Halle B4/ Stand 546

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