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BIOPOLYMER Kongress 2026 Biopolymere: Die Zukunft der Kunststoffwirtschaft

Von Stefan Lenz und Reinhard Artus 3 min Lesedauer

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Der Biopolymer Kongress 2026 in Halle (Saale), der dieses Jahr vom 15. bis 16. Juni stattfindet, rückt biobasierte Kunststoffe in den Fokus – mit Österreich als Partnerland und starkem Praxisbezug.

Erstmals wurde eine umfassende Kooperation mit österreichischen Partnern realisiert – darunter Ecoplus - Wirtschaftsagentur Niederösterreich, die Deutsche Handelskammer in Österreich sowie die Technische Universität Wien.(Bild:  Redaktion)
Erstmals wurde eine umfassende Kooperation mit österreichischen Partnern realisiert – darunter Ecoplus - Wirtschaftsagentur Niederösterreich, die Deutsche Handelskammer in Österreich sowie die Technische Universität Wien.
(Bild: Redaktion)

Der Biopolymer Kongress in Halle (Saale) findet am 15. und 16. Juni 2026 statt und hat sich in den vergangenen Jahren als zentrale Plattform für den Austausch zu biobasierten und bioabbaubaren Kunststoffen etabliert. Veranstaltet wird das Event vom Netzwerk Polykum e. V. und PlastXnow, die Akteure aus Industrie, Forschung und Politik mit dem Kongress zusammenführen.

Für die kommende Ausgabe konnten die Organisatoren ihre internationale Ausrichtung weiter stärken. Erstmals wurde eine umfassende Kooperation mit österreichischen Partnern realisiert – darunter Ecoplus - Wirtschaftsagentur Niederösterreich, die Deutsche Handelskammer in Österreich sowie die Technische Universität Wien.

Auch die politische Einordnung bleibt Bestandteil des Programms: Wie in den Vorjahren ist eine Grußbotschaft aus der Landespolitik Sachsen-Anhalt vorgesehen, die die Bedeutung der Veranstaltung für den Standort unterstreicht.

Österreich setzt programmatischen Schwerpunkt

Mit Österreich als offiziellem Partnerland erhält der Kongress 2026 einen klaren geografischen und thematischen Fokus. Insbesondere Niederösterreich hat sich in den vergangenen Jahren als dynamischer Standort für biobasierte Materialien und deren industrielle Anwendung profiliert.

Vertreten wird das Partnerland durch Andreas Eder von Ecoplus, der das Biopolymer-Team Österreich leitet. Ziel ist es, Innovationsansätze aus Forschung und Industrie sichtbar zu machen und den Wissenstransfer im D-A-CH-Raum weiter zu intensivieren.

Entsprechend bringen sich österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Fachvorträgen und Best-Practice-Beispielen aktiv in das Programm ein und setzen damit inhaltliche Akzente.

8. InternationaleR BIOPOLYMER Kongress

BIOPOLYMER KONGRESS
(Bild: PlastXnow/Polykum)

Der internationale Kongress zur Zukunft der Kunststoffwirtschaft findet am 15. und 16. Juni 2026 in der Georg-Friedrich-Händel-Halle in Halle (Saale) statt und gilt als führende Plattform für biobasierte und bioabbaubare Kunststoffe. Die Veranstaltung bringt Entscheidungsträger, Fachanwender und Experten aus Industrie und Forschung zusammen, um aktuelle Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu diskutieren. Teilnehmende profitieren von einem internationalen Networking mit Akteuren aus über 40 Ländern sowie Fachvorträgen führender Branchenexperten, die zeigen, wie nachhaltige Werkstoffe und Technologien heute bereits erfolgreich eingesetzt werden – nicht als Zukunftsvision, sondern als reale Lösungen für industrielle Anwendungen. Darüber hinaus bietet der Kongress einen erstklassigen Wissens- und Erfahrungsaustausch und eine begleitende Exkursion, bei der die Verarbeitung, Herstellung und Anwendung von Biopolymeren direkt vor Ort erlebbar wird. 

Breites Programm von Forschung bis Anwendung

Inhaltlich deckt der Biopolymer Kongress 2026 die gesamte Wertschöpfungskette biobasierter Kunststoffe ab. Dabei wird bewusst die Brücke zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und industrieller Umsetzung geschlagen.

Das Programm umfasst unter anderem:

  • Fachvorträge und Keynotes, die aktuelle Entwicklungen und Markttrends beleuchten
  • Workshops und Expert Sessions, in denen Themen wie Polymerchemie, Verarbeitungstechnologien und regulatorische Anforderungen vertieft werden
  • Eine Fachausstellung, die neueste Materialien und Technologien präsentiert
  • Gezielte Networking-Formate, die Kooperationen zwischen Industrie und Forschung fördern
  • Eine Abendveranstaltung, die Raum für informellen Austausch bietet

Damit richtet sich der Kongress sowohl an Entwickler als auch an Entscheider, die sich mit der Transformation hin zu nachhaltigen Materialien beschäftigen.

Innovation Award als Branchentreffpunkt

Ein besonderer Höhepunkt des Kongresses ist die Verleihung des Biopolymer Innovation Award 2026. Dieser würdigt Entwicklungen, die einen konkreten Beitrag zur Weiterentwicklung biobasierter und bioabbaubarer Kunststoffe leisten.

(Bild: Redaktion)

Ausgezeichnet werden sowohl neue Materiallösungen als auch innovative Verarbeitungstechnologien und Anwendungen. Die Bandbreite reicht dabei von Start-ups bis hin zu etablierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Abendveranstaltung am ersten Kongresstag statt und bietet den Preisträgern eine Bühne, ihre Innovationen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen.

Hier lesen Sie alles über die Gewinner aus dem Jahr 2025:

Plattform für internationale Vernetzung

Über das Fachprogramm hinaus versteht sich der Biopolymer Kongress als Plattform für den internationalen Austausch. Teilnehmende erhalten die Möglichkeit, sich frühzeitig über technologische Trends zu informieren und strategische Fragestellungen zur Kreislaufwirtschaft zu diskutieren.

Die Gastgeberstadt Halle (Saale) bietet mit ihrer Tradition als Chemie- und Wissenschaftsstandort den passenden Rahmen für diese Diskussionen. Gleichzeitig schafft der Kongress gezielt Raum für neue Partnerschaften und Projektinitiativen entlang der biobasierten Wertschöpfungskette.

Seien Sie dabei, wenn internationale Vordenkerinnen und Vordenker der Biopolymerbranche zusammenkommen, um die nachhaltigen Materialien der Zukunft zu gestalten. Mehr zur Anmeldung und Teilnahme erfahren Sie hier.

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