Materialentwicklung und Ressourcenschonung Mat-Day 2026: 3D-Druck und Kreislaufwirtschaft im Fokus

Von Stefan Lenz 2 min Lesedauer

Beim Mat-Day 2026 an der New Design University (NDU) in St. Pölten standen Materialinnovationen, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonende Produktionsverfahren im Mittelpunkt.

v.l. Stefan Kiefer (Treffert), Markus Bauer (Circulyzer), Andreas Eder (Ecoplus), Peter Schlögl (SALEX Engineering), Constanze Stockhammer (Accent Incubator), Michael Göschl (Gabriel-Chemie), Celia Lointier (BoKu), Martin Baldauf (Gabriel-Chemie), Erdal Karaagac (Gabriel-Chemie), Bernhard Müller (M-Chem), Torsten Seeger (Arburg) und Johannes Konnerth (BoKu)(Bild:  Ecoplus/Kerstin Sochor)
v.l. Stefan Kiefer (Treffert), Markus Bauer (Circulyzer), Andreas Eder (Ecoplus), Peter Schlögl (SALEX Engineering), Constanze Stockhammer (Accent Incubator), Michael Göschl (Gabriel-Chemie), Celia Lointier (BoKu), Martin Baldauf (Gabriel-Chemie), Erdal Karaagac (Gabriel-Chemie), Bernhard Müller (M-Chem), Torsten Seeger (Arburg) und Johannes Konnerth (BoKu)
(Bild: Ecoplus/Kerstin Sochor)

Wie lassen sich Materialien und Produkte ressourcenschonender entwickeln und in geschlossenen Kreisläufen führen? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Mat-Day 2026 an der New Design University in St. Pölten. Die Veranstaltung fand am 22. September 2026 statt und wurde vom Ecoplus Kunststoff-Cluster Niederösterreich gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich organisiert.

Im Mittelpunkt standen die fünf „R“ der Ressourcenschonung: Refuse, Reduce, Reuse, Rethink und Recycle. Fachvorträge und Praxisbeispiele beleuchteten Ansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ein Schwerpunkt lag auf der additiven Fertigung, die Möglichkeiten für einen effizienteren Materialeinsatz und die Herstellung funktionaler Bauteile eröffnet.

Nach Angaben der Veranstalter zeigten die vorgestellten Anwendungen, wie materialeffiziente Herstellungsverfahren Ressourcen schonen und Ausschuss reduzieren können. Weitere Einsatzfelder liegen demnach im Prototyping und in der Gestaltung nachhaltigerer Produktionsprozesse im Kunststoffbereich.

Welche konkreten Verfahren, Materialien oder Anwendungen bei den einzelnen Praxisbeispielen zum Einsatz kamen und welche Einsparungen damit erzielt wurden, geht aus der Pressemeldung nicht hervor.

Unternehmen und Forschung entlang der Wertschöpfungskette vernetzen

Der Mat-Day brachte Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Innovationsverantwortliche zusammen. Ziel war es, aktuelle Entwicklungen und Zukunftstrends bei Materialien und Kreislaufwirtschaft zu diskutieren und den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren zu fördern.

Thomas Gröger, Clustermanager des Ecoplus Kunststoff-Clusters und Mechatronik-Clusters, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung. Der Kunststoff-Cluster vernetze Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette und unterstütze sie bei der Entwicklung von Produkten und Prozessen.

„Uns ist es ein Anliegen, Betriebe, Forschungseinrichtungen und innovative Start-ups zusammenzubringen“, erklärte Gröger.

Die Veranstaltung setzte damit auf den Wissenstransfer zwischen unterschiedlichen Akteuren der Kunststoffindustrie. Wie sich die vorgestellten Ansätze in konkrete industrielle Anwendungen überführen lassen, bleibt dabei eine Frage der jeweiligen Technologien und Projekte.

Start-up Lounge erweitert das Veranstaltungsformat

Erstmals ergänzte eine Start-up Lounge das Programm des Mat-Day. In Kooperation mit Accent erhielten Start-ups, Spin-offs sowie Gründerinnen und Gründer die Möglichkeit, ihre Entwicklungen vor einem Fachpublikum aus Industrie, Wirtschaft und Forschung zu präsentieren.

Die Plattform sollte den Austausch zwischen jungen Unternehmen und etablierten Betrieben fördern. Ergänzend zu den Fachvorträgen konnten die Teilnehmenden eine Ausstellung mit Best-Practice-Projekten besuchen und Networking-Angebote nutzen.

Welche Start-ups ihre Entwicklungen in der Lounge vorstellten und welche Technologien oder Geschäftsmodelle dabei im Einzelnen im Mittelpunkt standen, führt die Pressemeldung nicht näher aus.

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