Akro-Plastic auf der Fakuma 2026 Sicherheit beginnt im Compound

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Auf der Fakuma 2026 zeigt Akro-Plastic neue PARA-Compounds für Batterieanwendungen, PA6-Rezyklate mit Eigenschaften von Neuware und verzugsarmes PP für den großformatigen 3D-Druck.

Akro-Plastic präsentiert sich auf der Fakuma 2026 auf dem Gemeinschaftsstand der Feddersen Group.(Bild:  K.D. Feddersen)
Akro-Plastic präsentiert sich auf der Fakuma 2026 auf dem Gemeinschaftsstand der Feddersen Group.
(Bild: K.D. Feddersen)

Auf dem Messetand Feddersen Group präsentieren vier Unternehmen ihre neuesten Entwicklungen für den Markterfolg ihrer Kunden. Ein Unternehmen dieser Gruppe ist die Akro-Plastic. Der Spezialist für maßgeschneiderte Kunststoffcompounds hat drei Highlights zu Fakuma 2026 mitgebracht.

Benchmark für thermische Beständigkeit

Für den Schutz vor Thermal Runaway in elektrischen Batteriesystemen präsentiert Akro-Plastic am Stand der Feddersen Group das Polyamid Akroloy PARA GF 35 1 FR orange (8039). Der Werkstoff kombiniert hohe mechanische Festigkeit mit einer gezielten thermischen Isolationswirkung für crashrelevante Bauteile. Bei einer thermischen Beaufschlagung von über 1.000 °C auf eine 2 mm dicke Materialprobe bleibt die Temperatur auf der Bauteilrückseite über einen Zeitraum von zehn Minuten unter 100 °C. Die geringe Wandstärke ermöglicht kompakte Bauraumabmessungen sowie eine Gewichtsreduktion im Fahrzeugbau. Durch kurze Zykluszeiten im Spritzgießprozess lassen sich zudem die Stückkosten in der Serienfertigung senken.

PA6-Rezyklate performen wie Neuware

Ergänzend erweitert der Compoundeur die Werkstofffamilie Akromid Eco um ein weiteres Rezyklat-Compound auf Basis von Polyamid 6. Der Rezyklatanteil aus Post-Consumer-Materialien (PCR) gemäß DIN EN ISO 14021:2021 liegt bei über 30 %, wobei das Eigenschaftsprofil das Niveau von Neuware erreicht. Damit unterstützt die neue Type Akromid B3 GF 30 ECO schwarz (9172) Verarbeiter bei der Erfüllung gesetzlicher Rezyklatquoten, wie sie die EU-End-of-Life Vehicles Directive (ELV) vorschreibt. Im Vergleich zur fossilen Standardtype Akromid B3 GF 30 1 schwarz (2485) sinkt der partielle Product Carbon Footprint (pPCF) gemäß DIN EN ISO 14067:2018 um 38 %. „Wir freuen uns auf Gespräche über Projekte, in denen nachhaltige Werkstoffe gefragt sind“, erklärt Thilo Stier, Director Sales and Innovation bei Akro-Plastic.

PP für die additive Fertigung von Großbauteilen

Für die werkzeuglose Herstellung von Einzelstücken und Kleinserien stellt Akro-Plastic mit Akrolen PP ICF 30 AM schwarz (8344) ein kohlenstofffaserverstärktes Polypropylen für den großformatigen 3D-Druck bereit. Die integrierten Kohlenstofffasern sorgen für hohe Steifigkeit sowie geringen Verzug während des Druckprozesses. Diese Eigenschaftskombination ermöglicht die additive Fertigung komplexer Großbauteile, was ein über 5 m langes Kajak des Partners Zeisberg Carbon auf der Messe demonstriert. Die geringe Matrixdichte von Polypropylen und eine vernachlässigbare Wasseraufnahme prädestinieren den Werkstoff für Leichtbauanwendungen in feuchten Umgebungen.

Auf dem Gemeinschaftsstand decken die Partnerunternehmen der Feddersen Group zudem die gesamte Wertschöpfungskette von der KI-gestützten Bauteilauslegung bis zur Lohncompoundierung ab. (mg)

INFO

Akro-Plastic auf der Fakuma 2026:
Gemeinschaftsstand der Feddersen Gruppe Halle B4, Stand 4207

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