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Engel CEO Stefan Engleder „Europa braucht wieder eine stabile Industriepolitik“

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Engel stärkt Kundennutzen in einem anspruchsvollem Marktumfeld. Der Maschinebauer schließt das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem leichten Minus gegenüber dem Vorjahr ab. Während das Umfeld in Europa anspruchsvoll blieb, nahm die Investitionstätigkeit in den USA zuletzt wieder Fahrt auf.

Stefan Engleder, CEO der Engel Gruppe(Bild:  Engel)
Stefan Engleder, CEO der Engel Gruppe
(Bild: Engel)

Engel schließt das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Umsatz von 1,4 Mrd. EUR ab und liegt damit leicht unter Vorjahresniveau (-6%). Das Unternehmen konnte zuletzt mehrere größere Kundenprojekte in den USA für technologisch anspruchsvolle Anwendungen gewinnen. Die Region weist damit das größte adressierbare Marktpotenzial für die Unternehmensgruppe auf.

CEO Engleder: „Herausforderungen bleiben bestehen“

Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde von strukturellen Veränderungen in der Industrie, regional unterschiedlich ausgeprägten Investitionsdynamiken und anhaltendem Kostendruck bestimmt. Während das Umfeld in Europa anspruchsvoll blieb, nahm die Investitionstätigkeit in den USA zuletzt wieder Fahrt auf. Asien blieb insgesamt solide und setzte insbesondere in Südostasien und Indien als Zukunftsmarkt wichtige Impulse. 

Wachstum resultierte vor allem aus technologisch anspruchsvollen Anwendungen, entsprechend entwickelte sich der Bereich Technischer Spritzguss, unter anderem durch Aufträge für Logistik und Aerospace, positiv. Medical blieb auf hohem Niveau, der Verpackungsbereich entwickelte sich verhalten.

„Die Herausforderungen bleiben in einer global sehr volatilen Welt bestehen“, sagt Stefan Engleder, CEO der Engel Gruppe. „Wir halten konsequent daran fest, unseren globalen Footprint und unsere leistungsfähige Sales- und Serviceorganisation weiter zu stärken.“ Vor diesem Hintergrund treibt der Maschinenbauer seine interne Transformation planmäßig voran, um seine Wettbewerbsfähigkeit konsequent abzusichern.

Engel baut Zweimarkenstrategie aus

Die bereits seit mehreren Jahrzehnten etablierten Auslandsproduktionswerke werden gemäß der internen Transformationsinitiative gezielt ausgerichtet, mit dem geänderte Kundenbedürfnisse optimal bedient werden. Im chinesischen Werk Changzhou wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 25/26 mehr als 1000 Spritzgießmaschinen gebaut, rund 700 weitere Maschinen verteilen sich auf die Werke in Shanghai und Korea.

Der starke Produktionsfootprint in Asien ermöglicht der Unternehmensgruppe den Ausbau der Zweimarkenstrategie: Während Engel auf maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen setzt, ergänzt die zunehmend an Bedeutung gewinnende Zweitmarke Wintec das Angebot mit standardisierten Applikationen für definierte Einsatzfelder mit Fokus auf Wirtschaftlichkeit und schnelle Verfügbarkeit – erweitert um Automatisierungstechnik und digitale Lösungen.

Maschinenbauer fordert verlässliche Perspektiven

Neben der eigenen, unternehmensintern ausgerufenen Transformationsinitiative bleiben die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Europa ein wichtiges Thema. Aus Sicht des Maschinenbauers sind verlässliche Perspektiven und faire Wettbewerbsbedingungen entscheidend, um industrielle Investitionen langfristig abzusichern. 

„Europa braucht wieder eine stabile und langfristig orientierte Industriepolitik. Dazu gehören faire Wettbewerbsbedingungen, damit industrielle Investitionen planbar bleiben“, so Engleder abschließend.

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