Hellweg: Probieren geht über Studieren Mahlversuche mit schwierigen Kunststoffen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Hellweg will auf der Fakuma 2026 beweisen, wie Schneidmühlen anspruchsvolle Kunststoffe per Scherenschnitt verarbeiten – sauber und ohne thermische Vorkühlung. Die Besucher und Besucherinnen sind eingeladen, eigenes Material mitzubringen.

Fakuma-Besucher des Stands von Hellweg Maschinenbau können ihre eigenen anspruchsvollen Kunststoffe an Mühlen mit Arbeitsbreiten von 230 mm bzw. 600 mm testen.(Bild:  Hellweg)
Fakuma-Besucher des Stands von Hellweg Maschinenbau können ihre eigenen anspruchsvollen Kunststoffe an Mühlen mit Arbeitsbreiten von 230 mm bzw. 600 mm testen.
(Bild: Hellweg)

Auf der Fakuma 2026 bietet Hellweg den Besuchern die Möglichkeit, das Vermahlen von Kunststoffen, die in dieser Hinsicht allgemein als besonders anspruchsvoll gelten, anhand eigener Proben zu erleben. Auf Stand stehen zwei voll funktionsfähige Mühlen mit Arbeitsbreiten von 230 mm bzw. 600 mm bereit. Das erweiterte Spektrum der ausgestellten Mahlgüter, darunter Folien, Hochleistungskunststoffe und technische Fasern, verdeutliche das nahezu unbegrenzte Anwendungsspektrum der Mühlen von Hellweg.

Perfekter Schnitt, auch bei weichen Kunststoffen

Der Schlüssel zu dieser Vielseitigkeit liegt in der konsequenten Anwendung des echten Scherenschnitts zur sauberen Zerkleinerung des Aufgabematerials. Das Ergebnis sei ein perfektes, homogenes Mahlgut mit minimalem Feinanteil, einer engen Korngrößenverteilung von 1 mm bis 50 mm sowie einer einheitlichen, glattkantigen Geometrie. Dieses eignet sich ideal für die nachfolgenden Recyclingstufen. Dies gilt sogar für weiche TPE-Typen ohne zusätzliche, energieaufwendige Kühlung des Materials oder der Mühle.

„Umfangreiche Tests in unserem hauseigenen Technikum sowie praktische Erfahrungen mit den Materialien unserer Kunden haben uns gezeigt, dass wir jede Herausforderung annehmen können. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, ist herzlich eingeladen, Proben seines ‚problematischen‘ Materials an unseren Stand mitzubringen“, so Geschäftsführer Mark Hellweg.

Weiterer Ausbau der Digitalisierung

Schon heute können alle Mühlen von Hellweg mit dem Smart-Control-System ausgestattet werden, das Parameter wie Leistungsaufnahme, Motordrehzahl und Lagertemperaturen überwacht. Betriebsstundenzähler dienen zur Erfassung und Analyse der Lebensdauer von Messern, Sieben und Keilriemen. Darüber hinaus kann Smart Control das Verhältnis zwischen Motorbelastung und Durchsatz kontinuierlich optimieren. 

Auf der Fakuma 2026 werden Erweiterungen dieses modularen Systems zu sehen sein. Dazu gehört die auf der K 2025 erstmals vorgestellte Online-Durchflussmessung mittels Mikrowellen, mit der sich die Zerkleinerungsleistung im Zeitverlauf ermitteln lässt. Erstmals wird auf der Fakuma 2026 eine Schwingungsmessfunktion vorgestellt, die Aufschluss über den Zustand der Maschine gibt.

Info

Im Profil

Die Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG wurde 1985 gegründet und wird heute in zweiter Generation als Familienunternehmung geführt. Das Unternehmen baut in eigener Fertigung Maschinen und Anlagen für die weltweite Kunststoff- und Recyclingindustrie, darunter auch viele kundenspezifische Ausführungen. Zum Produktionsprogramm gehören Labormühlen, Beistellmühlen, Zahnwalzenmühlen, Zentralmühlen, Brockenmühlen, Stanzgittermühlen und Randstreifenmühlen sowie Einzugsapparate für Randstreifen, Folienschneider sowie Absaug- und Entstaubungsanlagen inklusive Zubehör. 

Service

Hellweg auf der Fakuma 20206: Halle A1, Stand A1-1005

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