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Konsumgüter- und Klebstoffhersteller  Henkel verschärft Nachhaltigkeitsziele 

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Henkel bekräftigt seinen Einsatz für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen rückt dabei vor allem die Transformation von Konsumgüterverpackungen hin zu mehr Kreislaufwirtschaft in den Mittelpunkt. 

(Bild:  Henkel)
(Bild: Henkel)

Aufbauend auf seinem langjährigen Engagement für Nachhaltigkeit und seiner Unternehmensgeschichte setzt Henkel neue mittelfristige Ziele bis 2030. „Seit 150 Jahren zeigt Henkel, dass verantwortungsvolles Handeln und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen. In der heutigen herausfordernden und volatilen Welt ist es wichtiger denn je, klar und konsequent für eine nachhaltige Zukunft einzustehen“, sagt Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel.

Übergang zu Net-Zero vorantreiben

Henkel hat sich verpflichtet, bis 2045 Net-Zero zu erreichen und hat bereits 2024 einen umfassenden Umsetzungsplan definiert, der durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validiert wurde. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette deutlich zu reduzieren – durch höhere Energieeffizienz sowie den Ausbau erneuerbarer Energien und nachhaltiger Brennstoffe. 

Als wichtiger Meilenstein auf diesem Weg möchte der Konzern seine absoluten Scope 1 und Scope 2 Treibhausgasemissionen bis 2030 um 42 Prozent senken, seine absoluten Scope 3 Emissionen um 30 Prozent (im Vergleich zu 2021). Scope 1- und Scope 2 Emissionen umfassen die direkten und indirekten Emissionen aus eigenen betrieblichen Aktivitäten, während Scope 3 die Emissionen abdeckt, die in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette entstehen. 

Fokus auf recyclingfähige Verpackungen

Ein weiterer Bestandteil von ist die Förderung einer Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen verfolgt klare Ziele für den Anteil an recycelten Materialien in seinen Konsumgüterverpackungen sowie für den Anteil recyclingfähiger Verpackungen. Bis 2030 soll der Anteil recycelter Materialien auf mindestens 35 Prozent steigen – ausgehend von aktuell 28 Prozent. 

Zudem strebt Henkel an, dass bis 2030 100 Prozent der Verpackungen für das Recycling konzipiert sind. Aktuell liegt dieser Wert bereits bei 88 Prozent. Das Unternehmen leistet zudem einen Beitrag zur Entwicklung recycelbarer Verpackungen durch spezialisierte Klebstofflösungen, die im Geschäftsbereich „Adhesive Technologies“ entwickelt werden. 

Perwoll-Flaschen
(Bild: Henkel)

Perwoll ist eine der ikonischen Marken im Waschmittelsegment von Henkel, spezialisiert auf die Pflege empfindlicher Stoffe wie Wolle, Seide und Feinwäsche. Seit Anfang 2020 enthalten alle Flaschen in Westeuropa 50 % recyceltes Plastik.

Chancengerechtigkeit für alle Mitarbeitende

Henkel hat sein Bekenntnis zu Chancengerechtigkeit, einem inklusiven Arbeitsumfeld und fairer Vergütung bekräftigt. Bis 2030 strebt das Unternehmen ein global ausgewogenes Geschlechterverhältnis im Management an, wobei jedes Geschlecht mit über 45 Prozent auf allen Führungsebenen vertreten sein soll. Ende 2025 lag der Frauenanteil im Management bereits bei über 43 Prozent – ein wichtiger Meilenstein, der die Wirkung der Maßnahmen bestätigt. 

Zusätzlich setzt sich Henkel das Ziel, bis 2030 weltweit Lohngerechtigkeit zu erreichen. Beide Ziele gelten unter Einhaltung von lokalen Gesetzen und regional angepassten Ansätzen.

Zusammenarbeit für nachhaltigere Lieferketten 

Henkel will zudem seine Anstrengungen, eng mit Lieferanten zusammenzuarbeiten und die Nachhaltigkeitsstandards entlang der gesamten Lieferkette erhöhen. Das Unternehmen bewertet die Leistung seiner Geschäftspartner systematisch in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheit, Umweltschutz, Sozialstandards und faire Geschäftspraktiken. 

Bis 2030 sollen 85 Prozent der Lieferanten, die von Henkel festgelegten Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Branchenübergreifende Initiativen wie „Together for Sustainability (TfS)“ sowie Engagement-Programme für kleine und mittelständische Lieferanten sind hierfür wichtige Voraussetzungen.

Die Pritt-Produktion am Standort Düsseldorf
(Bild: Henkel)

Die Pritt-Produktion am Standort Düsseldorf: Der Klebestift wurde 1969 von Henkel erfunden. Heute bestehen die Stifthülsen aus bis zu 65 Prozent postindustriell recyceltem Kunststoff und können vollständig geleert dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden.

Die Fortschritte von Henkel werden durch international anerkannte Nachhaltigkeitsratings bestätigt. Im CDP‑Rating 2025 erhielt Henkel erstmals eine „A“-Bewertung in der Kategorie Klima. Zudem verbesserte das Unternehmen seine Leistung in der aktuellen EcoVadis‑Bewertung und wurde erneut mit Gold ausgezeichnet.

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